Burger King kämpft mit offenem Visier

Veröffentlicht am 13. Oktober 2005 um 16:52 Uhr von

Nicht immer muß man bei den Guten stehen, um glaubwürdige Kommunikation zu betreiben.

Burger King hat Debatte um gesundes Essen satt

Im Streit mit Politikern und Verbänden um politisch korrekte Werbung und gesunde Ernährung zeigt sich Burger King jetzt als letzte aufrechte Marke. Die Fastfoodkette hat sich aus der Debatte verabschiedet.In Großbritannien zeigte die Kette jetzt der Food Standards Agency (FSA) eine lange Nase. Während FSA, Industrie und Regierung über die Reduzierung von Salz, Zucker und Fett in Lebensmitteln debattieren, um sie gesünder zu machen, vermeldete Burger King, es wolle die Burger stattdessen so geschmackvoll wie möglich machen. Auf Salz, Zucker und Fett will das Unternehmen daher nicht verzichten.

Zudem kündigte das Unternehmen an, es plane ein "Enormous Omelette Sandwich". In den USA bereits auf der Speisekarte enthält das Omelett 740 Kalorien mit zwei Scheiben Käse, zwei Eiern, Schinkenstreifen und Würstchen sowie knapp 5 Gramm Salz. Das Rezept klingt wie eine Kriegserklärung an die FSA, die in diesen Tagen eine Aufklärungskampagne gegen einen übermäßigen Einsatz von Salz beim Essen startet.
Quelle: Horizont.net

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Wo ist Stoiber? Wir gucken Kanzlerin!

Veröffentlicht am 10. Oktober 2005 um 16:49 Uhr von

Großes Tennis & ein schönes Beispiel, wie sogar ein einzelner sich per Themenmanagement in die Weltpolitik einklinken kann. Einziges Problem: Schreiben muß man schon können. Hier die aktuelle Referenz aus Süddeutsche Online: "Wo ist Stoiber? Wir gucken Kanzlerin!" (Unten ist der Anfang.)

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Umfrage zu Issues Management

Veröffentlicht am 4. Oktober 2005 um 18:50 Uhr von

Das Institut für Medien- und Kommunikationsmanagement der Universität St. Gallen untersucht derzeit Issues Management von Unternehmen.

Unternehmen prägen immer mehr den gesellschaftlichen Diskurs und stehen im Lichte der Aufmerksamkeit (...) Unter Issues Management verstehen wir das Verfahren, mit dem Sie Issues frühzeitig in Ihrem Unternehmen erkennen, selektieren und priorisieren, um angemessene Handlungs- und Kommunikationsoptionen entwickeln und umsetzen zu können.

Die Hoffnung hatte ich auch, als ich dieses Blog begründete. Leider muß ich zum jetzigen Zeitpunkt sagen, daß der durchaus oft zu findende Anspruch der Unternehmen zu I.M. sich in keinster Weise im Ergebnis beweisen läßt. Wirtschaft und Gesellschaft sind nach wie vor zwei unabhängig voneinander laufende Systeme. Issues sind in Unternehmen vor allem das eigene Denken und Handeln. Die Unternehmenskommunikation konzentriert sich auf die Inszenierung, nicht auf die tatsächliche Teilnahme am Diskurs - die würde das Akzeptieren eines offenen Endes voraussetzen. Ich bin gespannt, zu welchen Ergebnissen die Studie kommt.

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Prophet Jonathan Schwartz, CEO Sun

Veröffentlicht am 4. Oktober 2005 um 17:32 Uhr von

If I were a betting man, I'd bet the world was about to change

Nur, wer nimmmt solche Wetten an?

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