Sprachregeln

Veröffentlicht am 28. April 2006 um 14:28 Uhr von Mark Pohlmann

In der PR - und im Rest der Welt

  • Das Wichtigste nach vorne
  • Wenige Adjektive, kräftige Substantive
  • Kein Nominalstil sondern Verben
  • Viel Aktiv, wenig Passiv
  • Hauptsachen in Hauptsätze, Nebensachen in Nebensätze
  • Überflüssiges und Belangloses weglassen
  • Konkret formulieren statt abstrakt erzählen
  • Positive Begriffe statt Verneinungen
  • Keine Fremdwörter, keine Abkürzungen 
Quelle: PR-Report (Print)

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Qype wirkt

Veröffentlicht am 28. April 2006 um 9:33 Uhr von Mark Pohlmann

cafemilchschaum.gif

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Qype ist online

Veröffentlicht am 26. April 2006 um 18:10 Uhr von Mark Pohlmann

Ausprobieren! Hier geht´s lang.

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Im Gespräch mit Transparancy International

Veröffentlicht am 26. April 2006 um 17:48 Uhr von Mark Pohlmann

Wie vor einiger Zeit angekündigt, war ich gestern bei einem Vortrag von Prof. Dr. Dieter Biallas, einem ehrenamtlichen Aktivisten von Transparancy International, der sich als sehr würdevoller und interessanter alter Haudegen heraustellte und nicht, wie es meine Hoffnung bezüglich "Moni-Gate" war, als windiger Vertretertyp, den man mal mit ihren PR-Gaus konfrontieren kann. Lange Rede kurzer Sinn: Das böse Wort "Blog" kam nicht über meine Lippen! Und wenn ich ehrlich bin - so war´s auch interessanter.

Danke nochmal an Robert Basic für das nette Briefing!

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Zielgruppengerecht

Veröffentlicht am 26. April 2006 um 15:10 Uhr von Mark Pohlmann

More female speakers and participants than ever seen before at a halfway tech oriented event

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Wer braucht ein deutsches MySpace?

Veröffentlicht am 25. April 2006 um 14:14 Uhr von Mark Pohlmann

Nochmal kurz zu sevenload.de: Ja, es ist ein myspace-Clone, ein sehr gut gemachter, nebenbei. Alle, die sich was auf ihre Web-2.0-Bildung einbilden, stöhnen jetzt auf: Was wollen wir mit einem deutschen Plagiat? Ich finde die Frage leicht zu beantworten. Zwei Gruppen sollten zu finden sein: Erstens alle, die nicht ein maximal unsichtbarer Appendix einer fremdsprachigen Community mit bald 100 Mio. Usern sein wollen, sondern sich in ihrer Muttersprache und ihrem eigenen Kulturumfeld bewegen wollen. Zweitens: Ein Haufen Verlage, die sich heimlich ärgern, nicht so kühn wie Murdoch gewesen zu sein. Holtzbrinck bringt jetzt die Germanblogs.de. Für die Blogosphäre Lichtjahre zu spät, für die Allgemeinheit aber immer noch früh genug. Wie lange dauert es wohl, bis Verlage nach der Schrift auch Bild und Bewegbild entdeckt haben werden?

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Guter Job

Veröffentlicht am 24. April 2006 um 12:21 Uhr von Martin Recke

Wer macht eigentlich PR für Tschernobyl? Das Thema läuft erstaunlich gut in diesen Tagen. Dabei sind 20 Jahre gar kein so richtig rundes Jubiläum. Und erst nach 25 Jahren ist tatsächlich eine ganze neue Generation herangewachsen, der das Thema von Grund auf neu erklärt werden müsste.

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Bloß nicht

Veröffentlicht am 24. April 2006 um 12:03 Uhr von Mark Pohlmann

Antwort eines auf unseren Web-2.0-Kongress Eingeladenen:

Recht herzlichen Dank für Ihre Info - aber kein Mensch braucht Web 2.0

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Millionenfache Verkehrsunfälle

Veröffentlicht am 24. April 2006 um 10:44 Uhr von Mark Pohlmann

Die FAZ (mal wieder) über das Geheimnis von myspace: „Man muß einfach hinschauen - es ist ähnlich wie bei einem Autounfall.“

Aber das, was man sieht, ist nicht immer schön.

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Jugendsender

Veröffentlicht am 21. April 2006 um 11:02 Uhr von Mark Pohlmann

sevenload.gif Gut zugeschaut haben die Sevenload-Jungs, was bei YouTube, myspace und Flickr so läuft. So sehen Jugendangebote von heute aus (ob es einem gefällt, oder nicht).

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Des Menschen Wille ist sein Himmelreich

Veröffentlicht am 19. April 2006 um 18:52 Uhr von Mark Pohlmann

„Das Publikum sagt: Ich will es, und ich will es jetzt. Die Sender sagen: Nein, es gehört dir nicht, es gehört mir, du bekommst es, wann und wie ich es will.“

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Feindselig

Veröffentlicht am 19. April 2006 um 12:25 Uhr von Mark Pohlmann

Verlage werden das Internet und seine Bewohner wohl nie mögen. Zitat heise.de zu "10 Jahre heise-Newsticker":

Blogger, das sind Personen, die 5 Minuten googlen und dann ihre Wahrheit verkünden.

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Lernfähig

Veröffentlicht am 19. April 2006 um 12:05 Uhr von Mark Pohlmann

Erzähle es mir, und ich werde es vergessen.
Zeige es mir, und ich werde mich erinnern.
Laß´ es mich machen, und ich werde es verstehen.

(Hängt bei uns an der Wickelkommode)

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Managing bei Mailing around

Veröffentlicht am 13. April 2006 um 14:33 Uhr von Mark Pohlmann

Es wird Zeit für jeden Manager, sich zu fragen, was seine Mitarbeiter wirklich denken, über das, was er von sich gibt. Die Antwort werden sie nur finden, wenn sie nicht von oben herab Sitzungen im kleinen Kreis abhalten, sondern reden, reden, reden. Auch die E-Mail kann kein Management by Walking Around ersetzten - selbst wenn es das ist, was so mancher denkt, wenn er am Rädchen der Plastiktoastscheibe namens Blackberry dreht und sich als Bestandteil der Kommunikation im 21. Jahrhundert fühlt.
Quelle: Indiskretionen Ehrensache

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Zerreiß mich, kopier mich - der Untergang der Medienindustrie durch Web 2.0-Mash-ups

Veröffentlicht am 13. April 2006 um 12:49 Uhr von Mark Pohlmann

Wer zuviel Auswahl hat, hat am Ende überhaupt keine Auswahl mehr - und darin liegt dann auch wieder ein Stückchen Hoffnung für die alten Medien, die sich von der neuen Copy-und-Paste-Kultur bedroht fühlen.
Quelle: Spiegel Online

Warum hat die Medienindustrie nicht mehr Arsch in der Hose und vertraut einfach mal ihren Primärtugenden als sich von jedem Web-2.0-Buzz verwirren zu lassen?

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Von Hamburg nach München

Veröffentlicht am 13. April 2006 um 11:32 Uhr von Mark Pohlmann

München ist für uns Nordlichter weit weg - weniger in Kilometern, als kulturell, personell und thematisch. Einen ganz wunderbaren Kontakt für alle Nicht-Münchner in die dortige Medienszene ist Peter Jordan, der sich nicht nur gerade mit der PR-Agentur Jordan & Kollegen frisch selbständig gemacht hat, sondern auch Mitinitiator des Mediennetzwerkes München ist. Er vertritt übrigens Klaus Eck in den nächsten Tagen als PR-Blogger.

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Blogs versus Medien

Veröffentlicht am 13. April 2006 um 11:23 Uhr von Mark Pohlmann

Die Machtergreifung der Medien-Konsumenten ist im vollen Gange. ... Sind [insgesamt sieben Qualitätskriterien] erfüllt, steht der Machtübernahme der Medien durch die Menschen nichts im Wege. (Quelle: turi2)

Naja, mich überzeugt derartiges Säbelrasseln überhaupt nicht. Schon die Infrastruktur und die Geschäftsmodelle lassen kaum Vergleiche zu. Wo Blogs allerdings punkten können: An den Rändern der Informationsgesellschaft, die eine persönliche Ansprache mehr schätzen als redaktionelles Handwerk. Journalisten sollten sich tunlichst mit der Frage beschäftigen, warum nur sie selbst noch glauben, Unabhängigkeit würde durch Unpersönlichkeit verkörpert. Weder hält irgendjemand die Medien für unabhängig, noch läßt sich eine Mediengesellschaft von dieser Attitüde der Distanz beeindrucken. Da kann ich nur sagen: Näher ran, bitteschön.

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Renteneintrittsalter von Paradigmen

Veröffentlicht am 10. April 2006 um 16:24 Uhr von Mark Pohlmann

kuhnbook.gif


Seit dem Physiker Thomas S. Kuhn gibt es die Erkenntnis, daß (wissenschaftliche) Lehren nicht widerlegt, sondern nur abgelöst (vulgo: umgehauen) werden können. Die Folge ist: Paradigmenwechsel hinterlassen keine Konvertiten, sondern Verlierer.

Medienmenschen kennen das Gefühl. Ihre Wonnejahre mit Print und TV kommen nicht wieder, aber sie können auch nicht loslassen. Sie quälen sich mit den digitalen Medien und verweigern sich ihnen, wo es nur geht. Sie simulieren die Duftstoffe des Neuen, tun interaktiv, kommunikativ, bewundern das Internet und seine Idole, kurzum, sie tun alles, um sich nicht einzulassen. (Jüngstes selbst erlebtes Beispiel: Zeit-Herausgeber Michael Naumann, der von der Niederlage der Printmedien gegenüber den digitalen spricht, das Internet aber als Kulturbarbarei geißelt.) Bevor sie sich ändern, gehen sie lieber unter. Mit Print und TV. Und hoffentlich erst nach dem Renteneintritt.

Menschen, die ihre eigene Medienbiographie retten wollen, die nicht wahrhaben wollen, in wie wenigen Jahren ihnen der Markt entglitten ist, die aber weiter an den Schalthebeln der Marken und Medien sitzen - sie sind der Grund, warum nur drei Prozent der Marketingbudgets in digitale Kanäle hineinfließen, dort aber jede zehnte Minute verbracht wird. Sie verletzen das Prinzip jeden Tag neu, daß eine Marke dem Markt folgen muß. Sie verweigern sich ihrer Klientel genauso wie Politiker, die ihre Wähler nicht wahrhaben wollen, weil sie so unbequem sind.

Noch ein Paradox: Auch Web-Professionals der ersten Generation wollen die Veränderungen nicht sehen. Sie verteidigen ihre Welt genauso wie die Offline-Apologeten. Auch sie verstehen nicht die Vergänglichkeit eines Trends, mit dem sie groß geworden sind. Nur werden sie es mit ihrer Einstellung zum Renteneintritt nicht schaffen. Sie sind zu jung.

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Next10Years, der Web 2.0-Kongress

Veröffentlicht am 6. April 2006 um 10:53 Uhr von Mark Pohlmann

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SinnerSchrader präsentiert voller Stolz: Deutschlands ersten Web 2.0-Kongress mit allen wichtigen Köpfen des "Writable Web": Next10Years.com

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Das kommentierende Unternehmen

Veröffentlicht am 5. April 2006 um 15:31 Uhr von Mark Pohlmann

Immer wieder kommt in Diskussionen über zuhörende Unternehmen die Frage, wie Organisationen auf Blogger und Foren überhaupt reagieren sollen. Ganz einfach: So, wie Hanno Müller von E-Publica auf den Eintrag von Martin Röll reagiert (erster Kommentar).

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Lieber Ferfried, Hut ab

Veröffentlicht am 4. April 2006 um 18:01 Uhr von Mark Pohlmann

Nur, weil ich gerade bei stern.de über das Bild gestolpert bin: Ferfried, Respekt. Du läßt es wirklich krachen. Dir ist dein Image scheißegal, denn du bist ein Italian Stallion. Du kannst sie alle haben, und jeder kann es sehen. In dieser Kompromisslosigkeit ist die Sucht zur Selbstdarstellung und - zerstörung einzigartig in der Nachkriegsgeschichte Deutschlands. Ich bin beeindruckt, wirklich. Vielleicht bin ich sogar ein wenig neidisch, sich öffentlich nicht so bretthart gehen lassen zu können wie du. Viel Erfolg für alles weitere - auch wenn die Blonde an deinem Ohr jetzt nicht so mein Typ ist.

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Was das mit Themenblog, Zuhören und Kommunikation zu tun hat? Gar nichts.

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Web-Analyse im Zeitungsjournalismus

Veröffentlicht am 4. April 2006 um 17:24 Uhr von Mark Pohlmann

Die Faz (genauer: Stefan Niggemeier) schreibt (mal wieder) sehr ausführlich und erhellend, dieses Mal über Zeitungsjournalismus und die Frage, wie man das Leseverhalten analysiert ("ReaderScan").

Schon die Existenz der Zahlen ist brisant. Sie lassen sich als Machtinstrument gegen vermeintliche Luxus-Angebote einsetzen. Man kann mit ihnen Kosten-Nutzen-Rechnungen anstellen, in denen die gesellschaftliche Funktion der Tageszeitungen keine Größe ist. Ist ein Ressort als Quotenkiller ausgemacht, kann es unter erheblichen Rechtfertigungsdruck geraten - auch wenn Verleger großer Regionalzeitungen sich beeilen, sich zum Wert solcher Minderheitenangebote zu bekennen

Das nennt man im Internet übrigens Web-Mining, liebe Zeitungsmacher und ist das tägliche Brot aller im Internet schreibenden, nicht nur der Journalisten.

Jeder, der sich dafür interessiert, erhält mit wenigen Minuten Verzug eine präzise Analyse des Userverhaltens als Feedback auf die Attraktivität des Contents. Bei journalistischen Formaten führt das, liebe Zeitungsmacher, übrigens dazu, daß Headlines, die nicht laufen, nach 15 Minunten aktualisiert werden - zur Not so lange, bis die Geschichte läuft. Denn nur geklickte (und gelesene) Artikel bringen dem Leser mit Anzeigen vollgestopfte Seiten zu Gesicht - mithin hilft Webmining, den eigenen Job (in diesem Falle: als Online-Redakteur) zu sichern - jedenfalls dann, wenn man schreibt, was andere interessiert. 

Viele Schlußfolgerungen, die sich aus den Zahlen ziehen lassen, entsprechen klassischen Journalistenregeln: Gute Texte werden mehr gelesen als schlechte, es hilft, wenn Text und Bild nicht auseinanderklaffen, wenn überhaupt ein Bild da ist. Um das zu wissen, müßte man natürlich nicht einem Schweizer Geschäftsmann einen sechsstelligen Betrag für das aufwendige ReaderScan-Verfahren zahlen. Aber es scheint einen Unterschied zu machen, diese Regeln theoretisch vorgebetet zu bekommen oder ihre Auswirkungen täglich in der Praxis zu sehen.
Ganzen Artikel auf FAZ.net lesen

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Die Mutter aller Fragen im Viralen Marketing

Veröffentlicht am 3. April 2006 um 10:39 Uhr von Mark Pohlmann

Wann ist außergewöhnlich schon wieder gewöhnlich?

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Auf ein Wort mit Transparency International

Veröffentlicht am 3. April 2006 um 10:19 Uhr von Mark Pohlmann

Es brauchte einige Blicke, bis ich die Gunst der Stunde begriff: Ich bin am 25. April zu Gast bei einer kleinen Gesprächsrunde mit Prof. Dr. Dieter Biallas, Korruptionsexperte von Transparency Internetional. Eine gute Gelegenheit, dem dort anwesenden Kreis die Kraft von internetbasierter Kommunikation vorzuführen - ich sage nur "Moni-Gate". Wer mir für die Diskussion noch etwas mitgeben will - nur zu!

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