Wortmüll

Veröffentlicht am 04. Mai 2006 von Mark Pohlmann

“Ohne Issues Management ist Themensetting undenkbar”

Quelle: Sprecherszene, der Newsletter des Pressesprecherverbandes

6 Antworten zu “Wortmüll”

  1. Olaf

    Wieso Wortmüll? Da ist schon was dran.
    Wer sich mit Themen / Issues beschäftigen will und sogar Themen setzten oder besetzten will, muss sich vorher damit auseinandersetzten: beobachten was da ist und versuchen zu antizipieren was kommen wird. Ob dadurch die richtigen Schlüsse gezogen werden? Das ist eine andere Frage.

  2. Mark Pohlmann

    Bitte? “Wer sich mit Themen / Issues beschäftigen will (…) muss sich vorher damit auseinandersetzen.” Und das ist kein Wortmüll?

  3. Olaf

    OK, ich kenne den Zusammenhang nicht, aus dem Du zitiert hast, aber aus Unternehmensperspektive ist die Aussage schon richtig – auch wenn sie generisch erscheint. Was ich mit „auseinandersetzen“ meine, hab ich ja erläutert – Dein verkürztes Zitat entstellt meine Aussage.

  4. Mark Pohlmann

    Ich AHNE auch, was gemeint ist. Aber der Autor macht sich nicht die Mühe zu sagen, was er wirklich meint. Was mich inhaltlich ärgert ist die Annahme, daß beides verschiedene Dinge sind.

    Meine Meinung dazu ist folgende: Issues Management ist eine Erfindung von PR-Agenturen. Wer seine Themen nicht im Griff hat, geht sowieso unter. Und je analytischer ich “Issues Management” betreibe, desto zielsicherer versaue ich mir mein Timing. Themen liegen an, wenn sie anliegen. Die kann man nicht “managen”.

  5. Olaf

    Da muss ich doch noch mal widersprechen:
    Wie soll ich wissen, was „mein Thema“ ist? Um das zu wissen, muss ich ja erst mal erst mal im Pool aller potentiellen Themen Monitoring und Scanning betreiben, dann Bündeln und je nach Relevanz eine Antwort definieren. Das gilt für Issues – also kritische Themen – wie auch für potentielle Trends.
    Das Hauptproblem ist definitiv das Timing. Ist demnach aber nur reagieren als zu agieren der richtige Weg?

  6. Mark Pohlmann

    nochmal: wenn du nicht weißt, was dein thema ist (als kommunikator eines unternehmens), bist du der falsche mann. und es gibt da draußen genug falsche männer. und frauen.

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