Beschränkte Bilderflut

Veröffentlicht am 28. Februar 2007 von Anna Friedrich

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Es haben leider immer noch nicht alle verstanden, dass Kontrolle im Web 2.0 kontraproduktiv wirkt. Die Academy verbietet auf YouTube gesendete Oscar Clips und merkt nicht, dass sie sich damit auch aus Köpfen und Gesprächen aussperrt. Zumindest langfristig.

Pete Cashmore von Mashable dazu:

This is bad for consumers and ultimately bad for the Oscars, which is, after all, a brand. Lock the clips away, and nobody will bother talking about the brand anymore. In fact, as the LATimes pointed out this week, it seems that YouTube and MySpace have already stolen Hollywood’s crown, with consumers more interested in their own celebrity status, and more concerned with the day-to-day lives of celebs than the movies they promote. Here’s the problem for you, content providers: you’re no longer in charge. The consumer is. And they’ll watch your content where and when they want, or they won’t bother watching it at all.

Sehen wir es positiv: Weniger Content gleich weniger Überforderung. Bleibt mehr Zeit für wirklich interessante Inhalte.

2 Antworten zu “Beschränkte Bilderflut”

  1. Paul Buchhorn - Online Marketing News

    man kann aber genau mit solchen mumpitz ins gespräch kommen. eine verbot wird immer groß verkünden. bald wird wohl die meldung kommen, dass die videos doch veröffentlicht werden dürfen.

  2. Iwo

    Naja, wen wundert’s: das Oscar-Kommitee hat sich noch nie durch besondere Progressivität ausgezeichnet.

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