Online-Vernetzung macht Firmen produktiver

Veröffentlicht am 30. Oktober 2008 um 18:03 Uhr von Anna Friedrich

60 Prozent der deutschen Internetnutzer sind in mindestens einer Netzwerk-Community aktiv. Dies vermeldet das Marktforschungsinstitut Psychonomics im heute veröffentlichten "Social Network Barometer". Besonders beliebt bei den Befragten sind dabei die Netzwerke StayFriends mit 37 Prozent, studiVZ mit 29 Prozent und MySpace mit 22 Prozent. Die drei Motive, die am häufigsten als Nutzungsgrund genannt werden sind: Unterhaltung, Meinungsaustausch und Arbeitsleben.

In Deutschland sind also fast zwei Drittel in Social Networks. Gleichzeitig verbringen wir aber in der Regel mindestens die Hälfte des Tages (im Wachzustand) auf der Arbeit. Damit, ob Social Networks auch am Arbeitsplatz Sinn machen, hat sich die Studie "Network Citizens" befasst.

Die britischen Marktforscher von Demos belegen darin, dass soziale Netzwerke die Kommunikation innerhalb einer Firma positiv beeinflusst. Außerdem stellen Facebook und Co. laut Studienergebnissen - entgegen der allgemein gültigen Haltung der meisten Arbeitgeber - keine Zeitverschwendung dar. Deshalb sei es mehr als kontraproduktiv, Verbote aufzustellen - dies könnte dem Unternehmen sogar schaden. Besser für die sei es, die Mitarbeiter zu motivieren, soziale Netzwerke stärker zu nutzen. Denn, so die Begründung der Forscher, sowohl im Privat- als auch im Berufsleben teilen sich Menschen bevorzugt über diese Online-Portale mit.

Viele Firmen nutzen die Möglichkeiten des Netzes bereits, z.B. zum Dokumentenaustausch. Dabei werden vor alle Business-Portale wie LinkedIn oder das deutschen Xing genutzt. Die Netzwerke Facebook, MySpace etc. werden meist vernachlässigt. Die Autoren Peter Bradwell und Richard Reeves von Demos glauben, dass hier viel Potenzial brach liegt:

These online platforms (...) promote new kinds of connection and exchange. They help encourage more collaboration, and open up new spaces for innovation. They help make our sense of personal identity and our relationship to others more pronounced. The technologies that help this happen have become embedded in everyday life. (...) As this has happened, it has exacerbated the need to look past the question of how networks interrupt or contradict an organisation's way of working. We should ask what the logic of networks, as it unfolds in everyday life, means for how an organisation can and should work.

Diskussionen um die Sinnhafitgkeit sind also laut Demos-Forscher mehr als überflüssig. Im Gegenteil müssten Social Networks als Teil der internen Kommunikation in Unternehmen anerkannt werden. So können die Networks es erleichtern, mit ehemaligen Mitarbeitern oder Kollegen und auch mit Kunden in Kontakt zu bleiben und potenzielle Kunden auf sich aufmerksam zu machen. All das steigert die Produktivität eines jeden Unternehmens.

Werden Networking-Seiten eingesetzt, so raten die Autoren den Firmen aber, klare Regeln zu etablieren. Den Mitarbeitern muss klargemacht werden, dass soziale Netzwerke während der Arbeitszeit in erster Linie beruflich zu nutzen sind. Dennoch sollte auch ein gewisser Freiraum gegeben werden, sich online zu orientieren und zu entwickeln.

Sogar der alteingefahrene Branchenverband BITKOM beginnt, die Vorteile von sozialen Netzwerken für den Geschäftsbereich zu erkennen und lässt in einer Pressemitteilung kommunizieren:

Blogs, Wikis & Co. erhöhen die Produktivität der Unternehmen und haben ihren festen Platz in den Arbeitsabläufen gefunden. (...) Unternehmen können Informationen schneller und einfacher recherchieren und somit besser auf neue Markttrends reagieren.

Das Research-Unternehmen Gartner berichtete bereits im Juli von Studienergebnissen, die zeigen, dass das Potenzial von Social Networks im Geschäftsleben stark unterschätzt wird. Gartner-Projektmanagerin Julia Lin zufolge sind die sozialen Netzwerke Ausdruck des sich seit Jahren entwickelten menschlichen Verhaltens, immer mehr Kommunikationstechnologien zu schaffen:

Social networking is arguably as old as humanity, not something new that has been invented for so-called 'digital natives'. However, social networking has found new forms of expression on the Internet which has helped to reshape the purpose and protocols of social networking in the online world and beyond. How to apply this in a corporate environment will be the next major challenge.

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Pepsi und das neue Logo

Veröffentlicht am 28. Oktober 2008 um 16:47 Uhr von Mark Pohlmann

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Pepsi hat ein neues Logo. Neuerfindungen einer Kultmarke sind immer schwere Erschütterungen, erst recht für eine der ältesten Marken der amerikanischen Kultur.

Früher hätte man Relaunches wie diesen durchgeführt, indem Plakatwände vollgepflastert, TV-Spots geschaltet und der Fachpresse die Beweggründe für den Relaunch erläutert werden. Heute wird das noch genauso gemacht.

Warum auch nicht? Vor dem Fernseher und an den Highways sind die Menschen viel einfacher mit Informationen zu erreichen, die keine Nachrichten sind. Das wird sich selbst auf lange Sicht nicht ändern.

Das Internet nutzt Pepsi natürlich auch. Aber nicht, um Werbung zu schalten. Sondern um sich mit Meinungsmachern zu vernetzen. Hierfür hat Pepsi die PR-Agentur Edelmann in Form des PR-2.0-Gurus Steve Rubel eingekauft und ein Projekt aufgesetzt, das Mavens Dialog nicht hätte schöner umsetzen können ;-)

Zum einen hat das Social Media Team von Pepsi Meinungsmacher identifiziert und ihnen Dosen mit allen bisherigen Pepsi-Designs zugeschickt. Insgesamt wurden 25 Adressaten mit diesen Päckchen bedacht. Nicht mehr, nicht weniger. Damit weiß jeder, woran er ist: ob er zu einem elitären Zirkel zählt, der es wert ist bedacht zu werden. Oder nicht. Die Zugehörigkeit befördert die Gesprächsbereitschaft. Hier oder hier lassen sich die Ergebnisse nachlesen.

Wie einigen Berichten zu entnehmen ist, wurden jedem drei Pakete an einem Tag zugeschickt. Bevor mit dem dritten endlich auch echte Getränke übergeben wurden, kamen zwei mit leeren Dosen plus einer CD und einem "nettem Anschreiben". Die Mehrfachaussendungen an einem Tag sind ein kleiner Kniff, um die Geschichte anzureichern und sich so viral Gehör zu verschaffen.

Spannender aber ist, dass sich um die Blogeinträge tatsächlich rege Diskussionen um das Re-Design entspinnen. Hier muss man einmal neidisch mehr über den Teich blicken. Nicht nur gibt es dort wesentlich mehr und wesentlich bessere, sprich professioneller agierende Blogger, sondern auch eine höhere Kommentarbereitschaft seitens der Leserschaft. All dies hilft natürlich, der Marke das Gefühl zu geben, dass sich diese offene und dezentralisierte Form der Kommunikation auch lohnt.

Dass das Design viele an das von Barack Obama erinnert, dass einige darin eine neue Austauschbarkeit der Marke erkennen wollen - sei's drum, so ist das nunmal, wenn man die Menschen nach ihrer Meinung fragt. Immerhin hat Pepsi es geschafft, dass sich Menschen mit der Brause beschäftigen, die sich sonst nicht dazu äußern würden. So ist die Marke in einem Umfeld präsent, in dem es FMCGs traditionell sehr schwer haben.

Als Ergänzung zur Zusammenarbeit mit Mavens hat sich Pepsi für eine Sammlung aller Aktivitäten bei Friendfeed entschieden. Das ist sehr angenehm, denn nun kann man dort einsehen, wo überall in den weiten des Internets Pepsi selbst oder die Freunde der Marke aktiv sind.

Die Prinzipien der Pepsi-Kommunikation mit Mavens:

- es kommunizieren reale Personen. Alle Beteiligten sind mit ihren Linkedin-Account direkt ansprechbar.
- es herrscht Transparenz über den Anlass und die Ziele der Kampagen sowie Offenheit im Austausch.
- Dezentrale und proaktive Kommunikation: wenn man will, dass die Meinungsführer sich in den Dialog einschalten, muss man sie aktivieren und incentivieren. Dabei geht es weniger um sechs Dosen Brause, sondern um die Wahrnehmung der Öffentlichkeit, dass es sich hier um hochvernetzte Meinungsmacher handelt.
- Keine Pseudo-Aktivität. Pepsi hätte das Geld und die Ressourcen, die ganze Aufmerksamkeit komplett zu initiieren. Das heißt: Blogger und Kommentatoren komplett selbst zu organisieren. Daran, dass auf Friendfeed keine besondere Aktivität zu verzeichnen ist, kann man erkenne, dass Pepsi die Kampagne tatsächlich sich selbst überläßt. Das ist ein Zeichen von Stärke und Selbstvertrauen, zu dem ich dem Unternehmen nur gratulieren kann.
- Steve Rubel ist einer der sogenannten "Hyper-Vernetzten", also ein Mensch, dessen Texte jeden Tag zehntausendfach gelesen werden und der es im Alleingang schafft, Aufmerksamkeit zu schaffen. Dass ein Unternehmen so jemanden wie ihn einkauft, zeigt, wie wichtig solche Multiplikatoren für Unternehmen geworden sind. Gut, dass es diese Menschen gibt.Langfristig zahlt es sich aus, solche Menschen selbst aufzubauen.

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Direktmarketing: Nutzer wollen selbst entscheiden, wie sie beworben werden

Veröffentlicht am 27. Oktober 2008 um 18:43 Uhr von Anna Friedrich

ExtraTarget, ein Researchunternehmen für E-Mail Marketing, hat in Zusammenarbeit mit dem Media Design Center der US-Universität Ball State University untersucht, was bei den Amerikanern online zu Kaufentscheidungen führt. In einer Studie wurden über 1.500 US-Internetnutzer im Alter zwsichen 15 und 65 plus zu ihrer Einstellung und Nutzung von eins-zu-eins Kommunikationsmitteln befragt.

Dabei siegen in der - wohl für Onlinemarketing wichtigsten Gruppe der 18 bis 34-Jährigen - eindeutig Direktnachrichten und Email als mögliche Werbekanäle. Mike Bloxham von der Ball State University erklärt:


One of the key findings in this research is that 18- to 34-year-olds claim they are more likely to be influenced to make purchases based on e-mail marketing messages and direct mail than marketing messages on social networks. It is too easy to assume that the media consumers choose for their own news, information and entertainment are, by default, the best media to use for marketing messages. This is a dangerous assumption to make in a time when consumers are becoming increasingly aware of their level of control over their media experiences.

Was die Untersuchung der in sechs Personengruppen unterteilten Befragten außerdem noch ergab:

  • Von den Vernetzten, das sind in der Regel junge männliche Konsumenten zwischen 18 und 34, die keine Kinder haben, sind 20 Prozent für Sms-Marketingdienste angemeldet. Nachrichten sind jedoch nur dann erwünscht, wenn sie wirklch brisant sind, z.B. wichtige Finanznews oder Reiseupdates.

  • Über die Hälfte der jungen Hausfrauen zwischen 18 und 34 benutzen tagsüber soziale Netzwerke und Sms-Nachrichten, aber bevorzugen Direktnachrichten und Email als Werbekanäle.

  • Selbst bei den Konsumenten im Rentenalter, männliche und weibliche Rentner, haben mehr als 80 Prozent bereits Online-Käufe getätigt und 94 ließen sich dabei von Direktmarketing leiten.

  • Besonders spam-bewusst sind die College-Studenten: sie empfinden es als Tabu, private Kommunikationskanäle wie Sms und soziale Netzwerke für Werbezwecke zu missbrauchen.

  • Teenager von 15 bis 17 Teens nutzen im Verlgeich am meisten soziale Netzwerke. Aber sie lassen sich primär durch Direktnachrichten und Emails in ihrer Kaufentscheidung beeinflussen, gefolgt von den Kanälen Sms und sozialen Netzwerken.

  • Frauen kommunizieren bei den Berufstätigen eher über Medien, wie Instant-Messengers, Sms und soziale Netzwerke, als ihre männlichen Kollgen. 92 Prozent beider Geschlechter allerdings haben bereits im Internet eingekauft.

Insgesamt bietet die Studie Messaging Behaviors, Preferences and Personas Ergebnisse, die sich auch in den Köpfen der Marketiers einprägen sollten.

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Interessanterweise dreht sich bei den "Textnachrichten" die Beliebtheit der Kaufkanäle um. Bei den Kanälen Direktnachricht, Email und Telefon ließ sich jeweils die Altergruppe 25 bis 34 beeinflussen. Bei SMS sind es nun die Teenager, von denen 11 Prozent aufgrund von Produktwerbung kaufen. Social Networks werden bei Ihnen mit 10 bis 12 Prozent ähnlich als Werbekanal akzeptiert wie SMS.

Klar spielen alle Kanäle eine Rolle im Marketingmix - dennoch zeigt sich, dass gerade die Social Networks als Marketingtool zur Kaufentscheidung deutlich überschätzt wurden. Ausserdem sind die Ergebnisse auch leicht widersprüchlich zur aktuellen Bitkom-Prognose, nach der die Bedeutung mobiler Datendienste steil wachsen soll und der Industrie bis 2012 gar 0,7 Mrd. Euro umsatz einbringen soll. Und laut einer Studie von Forrester Research werden bis zum Jahr 2013 sogar 125 Millionen Europäer mobil im Netz surfen.

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Viel Wachstumspotenzial für Soziale Netzwerke

Veröffentlicht am 24. Oktober 2008 um 18:12 Uhr von Anna Friedrich

In den USA zählen Twitter.com, Tagged.com und ning zu den am schnellsten wachsenden sozialen Netzwerken. Twitter konnte seine Besucherzahlen (unique audience) mit 343 Prozent innerhalb von einem Jahr mehr als verdreifachen. Tagged gewann beachtliche 330 Prozent hinzu und ning wuchs um 251 Prozent. Dies zeigt das aktuelle Ranking des Internetanalyse-Unternehmens Nielson Online vom September 2008.

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MySpace.com zählt bei der Datenerhebung vom September diesen Jahres 59,4 Billionen (!) Besucher und sichert sich damit die Spitzenposition in der Top 10 der Social Networks in den Vereinigten Staaten. Allerdings ist der Netzwerk-Gigant nur um ein Prozent gegenüber dem vorangegangenen Jahr gewachsen. Mit rund 39 Billionen Besuchern ist Facebook mit Abstand auf dem zweiten Platz - dafür stiegen die Besucherzahlen der Zuckerberg-Erfindung um 116 Prozent an. Classmates Online folgt mit 17 Billionen und einem Wachstum der Seitenaufrufe von 28 Prozent.

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Interessant ist, dass fast die Hälfte der führenden Sozialen Netzwerke auch zu den am schnellsten wachsenden gehören und sie gehören zu den beliebtesten bei der Altersgruppe über 25. Vor allem Facebook und LinkedIn zeigen einen starken Wachstumsschub. MySpace wächst vor allem bei Besuchern im Alter zwischen 12 und 17 und scheint sehr "jugendlich". Facebook und LinkedIn dagegen profitieren eher davon, dass Soziale Netzwerke ins Berufsleben integriert werden. Denn sie nehmen vor allem bei Altersgruppen zwischen 25 bis 34 bzw. 35 bis 49 Jahren zu. Reunion.com, eine im deutschsprachigen Raum wohl eher unbekannte Seite, vereint alte Freunde, Klassenkameraden und Kollegen und hat mit einem Alter von 55 bis 64 deutlich ältere Besucher. Tagged.com, das seine Besucherzahlen ja auch mehr als verdreifacht hat, zählt am den größten Zuwachs bei den 35- bis 49-Jährigen. Die ursprüngliche Zielgruppe von Tagged.com waren witzigerweise Teenies.

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Welche Social Networks dominieren in wo?

Veröffentlicht am 21. Oktober 2008 um 16:17 Uhr von Anna Friedrich

Diese Karte von der britischen Webagentur Oxyweb zeigt, welche Social Networks weltweit von Mitte September bis Mitte Oktober 2008 am meisten Traffic hatten - unabhängig von den Seitenaufrufen, Mitgliedszahlen oder sonstigen Kriterien.

In Deutschland verkehrt man offenbar am meisten auf StudiVZ, während in den USA MySpace und in Australien Facebook ganz oben stehen. Orange gefärbe Länder besuchen am häufigsten das Netzwerk Hi5, darunter große Teile Mittelamerikas, Angola und die Mongolei. In Frankreich und Algerien rockt Skyrock. Die Daten stammen von Alexa und sind somit einigermaßen representativ.

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1. AktienCamp in München: Die Retroperspektive

Veröffentlicht am 20. Oktober 2008 um 12:32 Uhr von Anna Friedrich

Vier Monate Vorbereitung für acht Stunden Programm und Diskussion: wir sind erschöpft, aber vor allem froh und glücklich, ein so fantastisches Event, das AktienCamp, ins Leben gerufen zu haben. Rund 100 angemeldete Teilnehmer kamen zum Camp und wir hatten elf Top-Referenten, die den Tag mitgestaltet haben. Die Auswahl der Location, das Nero in der Rumfordstraße, hätte besser nicht sein können und auch die Veranstaltungstechnik war perfekt organisiert.

Uns ist es gelungen, eine Atmosphäre zu schaffen, die unsere Botschaft transportiert: das AktienCamp als erste offene Netzwerkveranstaltung für Profis und Privatanleger. Es steht für eine vorher nie da gewesene Art des unkonventionellen Austauschs in der Finanzszene. Als Gründungsveranstaltung für Stockflock konnten wir auf dem AktienCamp in Realität den Spirit schaffen, den wir auf die AktienCommunity übertragen wollen.

Unser Programm - eine Mischung aus wirtschaftlichen und politischen Sprechern zusammen mit hochwertigen Beiträgen von Privatanlegern - war abwechslungsreich, unterhaltsam, spannend und interessant zugleich. Highlights waren unter anderem die Referenten Georg Fahrenschon, der Staatsekretär des Finanzministeriums Bayern, der Börsenbauer Johann Schmalhofer und natürlich Erich Sixt, Gründer und Vorsitzender der Sixt AG, der die Aktiencommunity Stockflock initiiert hat.

Nach allen Vorträgen hatten die AktienCamper ausreichend Möglichkeiten, mit den Sprechern zu diskutieren. Dass die Teilnehmer so engagiert waren und Fragen stellten hat uns gezeigt, wie wichtig es ist, Privatanlegern die Möglichkeit zu geben, sich mit den Profis auszutauschen. Wir haben wichtige Punkte der Finanzkrise besprochen und neue Erkenntnisse darüber erlangt, wie es jetzt weiter geht und was Anleger jetzt tun sollten.

Positive Resonanz
Das Feedback der Teilnehmer war unisono positiv und motiviert uns, bald eine Neuauflage des AktienCamps zu starten. Blogeintrage kommen unter anderem von Christian Hubel, Jaro Gruber, Raphael Haase, Thomas Schulze oder Stephan Ruef-Enders im AktienCamp-Forum. Wir freuen auch über die Medienberichterstattung, darunter Die Zeit, die Börsenzeitung und das Handelsblatt.

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Twittern oder nicht Twittern - ist das (noch) eine Frage?

Veröffentlicht am 17. Oktober 2008 um 14:54 Uhr von Anna Friedrich

Twitter, das Zwitscher-Tool, ist und bleibt ein Kommunikations-Phänomen. Zweieinhalb Jahre nach dem Launch des ersten Microblogging-Systems zählen Beobachter gut drei Millionen Nutzer auf Twitter - eine offizielle Zahl gibt es nicht. Mit der 140-Zeichen-Welt sollten sich PRler und Strategen intensiver befassen und sie für ihre Zwecke einsetzen. So zumindest die Meinung von APR-Autor und Medienanalyst Ryan Zuk.

Bei Twitter dreht sich alles um diese Kurznachrichten derer, die sie lesen ("Followers") und derer, denen man selbst folgt ("Following"). Neben der regulären Webseite www.twitter.com gibt es zahlreiche Drittapplikationen, darunter auch netvibes, Twitbin oder Twitteriffic. Natürlich kann man seinen Status auch per Sms oder Messenger aktualisieren. Twitter ist flexibel und ist über alle möglichen Kanäle erreichbar - immer und überall (s. Hyper, Hyper immer weiter???).

Nicht-Twitterer vom Zusatznutzen zu überzeugen, ist schwierig. Nach dem Motto "Barfuß oder Lackschuh" ist man entweder völlig verzaubert und süchtig nach "Gezwitschere" oder man kann diese mitteilungsbedürftigen Menschen, die sich online rumtreiben oder von unterwegs berichten, einfach nicht verstehen.

Zwitschernde präsentieren sich selbst, ihres Marke oder ihren Kunden - nicht umsonst wird Twitter die Plattform der Selbstdarsteller genannt. Nutzer setzten die kurze und prägnante Micro-Nachricht aus unterschiedlichsten Motivationen und für alle möglichen Ziele ein. Von einflussreichen Industriellen, über Journalisten, Analysten, Prominente, Autoren, Politiker, Unternehmen, Konsumenten bis hin zu Kommunikationsprofis sind alle Gruppierungen bei Twitter vertreten. Sie beschäftigen sich mit den Fragen, wie sie sich fühlen und was sie gerade tun oder bringen andere aktuelle Themen in den Newsstream, mit denen sie sich gerade beschäftigen.

Bendikt Köhler, Sozialwissenschaftler an der Universität der Bundeswehr in München, packt den Twitter Mythos in schöne Worte:

Mikro-Blogging ist wie ein dauerhaftes Flurgespräch, bei dem es ständig etwas Neues zu erfahren gibt und in das man sich beliebig ein- und ausklinken kann.
Durch den dialogischen Charakter von Twitter verändert sich das Informationsverhalten. Nachrichten werden nicht mehr bloß rezipiert, sondern diskutiert und weitergegeben. Jeder ist ein Knoten in einem nahezu weltumspannenden Netz von Informationen.

Das wirklich spannende an Twitter ist, dass es zusätzlich zum ursprünglichen Kommunikationsradius weitere Reichweiten schafft. Und gerade das ist es, was dieses unscheinbare, aber phänomenale Tool so wichtig und interessant für PRler macht.

Social Media Experte Paul Greenberg, sieht es nicht mehr als Frage an, ob Twitter relevent ist. Nein, das Microblogging-Wunder ist aus seiner sicht unumgänglich für PRler:

PR professionals not using Twitter really need to get out there. The days of just putting out great press releases are long past, and the 'who you know' aspects of business are now amplified. Twitter emphasizes the 'how,' and much like other social media success stories can lift an individual or client to higher stature.

Die Goldenen Twitter-„Regeln"
- Auch bei Twitter gibt es eine Etiquette. Erst sollte man zuhören, bevor man schreibt. Wie auch bei anderen sozialen Medien der Fall, muss auch bei Twitter die gleiche Kommunikationsstrategie eingehalten werden: wissen, was andere über einen bereits kommuniziert haben - sei es die eigene Firma oder Kunden. Und die Zielgruppen kennen, die sich mit dem Unternehmen, der Marke o.ä. beschäftigen. So kann sich Twitter als wertvolles Kommunikationstool etablieren. Beziehungen im "Knoten" werden gepflegt und der Dialogprozess beschleunigt.

- Es ist ein Geben und Nehmen im Twitter-Netzwerk: die Community davon, dass man auf die geteilten An- und Einsichten das Feedback der anderen bekommt oder auch Nachrichten von anderen „retweetet", wenn man sie für wichtig hält. Richtig akzeptiert wird man erst, wenn an mit de Community in Dialog tritt, glaubt Greenberg. Mit Twitter etabliere ich mich als "Marke", mein Ratschlag wird wertvoll und ich mache eine Vielzahl von Nutzern auf meien Themen aufmerksam.

- Einige Nutzer halten es für sinnvoll, auch persönliche Nachrichten zu tweeten - damit kann auch der Business-Kontakt etwas privater werden. So auch Scott Nelson von Gartner:

So Twitter creates a middle ground where I can learn more about them on a personal level which nurtures our business along the way.

Natürlich sollten persönliche Nachrichten gewählt sein. Im Hinterkopf sollten Twitterer haben, wen oder was sie repräsentieren. Nelson berichtet, dass viele seiner Kontakte, CIOs und Unternehmen nun sehr viel häufiger mit ihm in Kontakt treten, da seine Tweets eine art Komfortlevel geschaffen haben.

Twitter als Netzwerkpflege
Mit Twitter kann man sich profilieren und dabei Kontakte pflegen und vorantreiben.
Diese Art des „Microsharing" macht es auch möglich, Neuigkeiten sehr viel früher anzukündigen und schneller in Kontakt mit der Zielgruppe zu treten. Dies bestätigt auch Laura Fitton von Pistachio Consulting:

Twitter became the quickest way to get the word out and direct people to more details.

Leiter von Ubiquity Public Relations Aly Saxe ist ebenfalls davon überzeugt, dass Twitter Beziehungen stärkt:

I've come to rely on Twitter to help form and strengthen relationships with the press and bloggers. It's much easier to start conversations with them based on what they tweet, as opposed to leading with my clients' products. When I do have a story to share with them, they already know who I am and are open to listening. This approach has helped me land briefings for my clients with some of the most influential technology bloggers.

Twitternachrichten schaffen unmittelbare Wahrnehmung
Mit Twitter ist es so einfach, die öffentliche Meinung einzuholen. Ein Tweet mit einer Frage ermöglicht es, sich mit anderen auszutauschen. Gerade in Krisensituationen, sei es das Erdbeben in China oder der Hurricane Gustav finden sich innerhalb von wenigen Sekunden Menschen, dir vor Ort sind und berichten. Daher auch die Kategorisierung mit den "Hashtags" (#).

Ähnlich ist das Microblog-Wunder auch für Marken und Unternehmen. So könnte es sein, dass eine Firma ihr Produkt zurückrufen muss. Oder ein Journalist schreibt, dass er mit dem Vorstand XY ein Interview führen wird und will von der Community wissen, was sie von ihm gerne wissen würden. Von der kurzen Meinungsumfrage profitiert der Journalist genauso wie die Community. Und mit Twitter erreicht er großen Radius an Menschen, für die diese Nachricht oder Frage relevant ist. Stowe Boyd hat auf der next08 sehr treffend gesagt: "The news will find you".

Manche schreiben ständig jeden Gedanken auf und nutzen Twitter, um mit bestimmten Menschen zu kommunizieren. Aus Fitton's Sicht ist Twitter das beste Tool für PRler, um mit Führungskräften aus dem Bereich der sozialen Medien in Kontakt zu treten:

You might have someone who isn't a great speaker or writer, yet Twitter's micro aspect may be just the thing for them. A short tweet a few times a week suits the executive lifestyle well.

Auch während Konferenzen können Teilnehmer über Twitter einfach kommunizieren und in Kontakt bleiben. Auf den Twitter-Walls der Konferenzen kann man die Online-Kommunikatin dann verfolgen, sofern die Autoren Hashtags benutzen. So auch auf dem BarCamp München letzten Samstag: ich hatte mein Ladegerät vergessen und erhielt über Twitter innerhalb von wenigen Minuten eine Antwort darauf, wer ein Sony Ericsson Ladekabel dabei hat.

Um erst einmal mit dem twittern anzufangen, macht es Sinn, so Ryan Zuk, den führenden PRlern der "Szene" auf Twitter zu folgen. So bekommen Twitterneulinge ein gutes Gefühl für die Anwendung. Vielleicht sollte man aber die Punkte betrachten, die laut Klaus Eck gegen Twitter sprechen.

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AktienCamp widmet sich ganz der Finanzkrise

Veröffentlicht am 9. Oktober 2008 um 13:12 Uhr von Mark Pohlmann

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Unter dem Eindruck der aktuellen Entwicklung ändern wir das Programmkonzept für das 1. AktienCamp am 18.10.08 in München. Alle Referenten werden ausführlich auf die Auswirkungen der Finanzkrise eingehen. Im Mittelpunkt stehen die Fragen, die private und professionelle Investoren derzeit am meisten beschäftigen: "Was können wir tun?" und "Wie geht es weiter?

Prominente Vertreter aus Politik und Wirtschaft nehmen zur Finanzkrise Stellung
* Erich Sixt spricht über die Konsequenzen für Aktiengesellschaften
* Staatssekretär des bayrischen Finanzministeriums Georg Fahrenschon: Worauf Anleger sich verlassen können, was sie hoffen können und was sie fürchten sollten - inklusive Q&A-Session
* Rechtsanwalt Marc-Oliver Eckart erklärt die Einlagensicherung
* Holger Zechmann von der Börse München referiert über die Börsenpsychologie in Krisenzeiten

Über das AktienCamp

Das 1. AktienCamp findet am 18. Oktober von 10.00-16.00 Uhr im Münchner "Nero" statt und ist die erste Netzwerkveranstaltung für Börsenprofis und Privatanleger. Ziel des AktienCamps ist es, eine neue Kultur der Inspiration, Offenheit und Vernetzung in die Finanzszene zu tragen. Einen Tag lang präsentieren Experten und Privatanleger ihr Fachwissen. Anregung und Austausch stehen im Mittelpunkt. Das AktienCamp stellt die Gründungsveranstaltung der Aktien-Community Stockflock dar, die zur Sixt AG gehört und wird von der Börse München unterstützt.

Die Veranstaltung sieht sich in der Tradition von "Unkonferenzen" wie die BarCamps, bei denen die Teilnehmer mit zum Programm beitragen. Hauptreferent ist Erich Sixt. Er wird darüber reden, welche Konsequenzen die Kreditkrise für Unternehmer bringt. Die Referenten Christian Leybold, BV Capital, Christian Wietoska, BVH e.V. und Johann Schmalhofer suchen nach pragmatischen Lösungen und sinnvollen Chancen für private und institutionelle Investoren.

Über Stockflock
Mit Stockflock ruft der renommierte Autovermieter Erich Sixt eine Aktien-Community der neuen Generation ins Leben. Ziel der Webseite ist es, den Austausch zwischen Privatanlegern und Anlageprofis zu fördern. Jeder kann auf Stockflock eigene Aktienanalysen veröffentlichen, die nach ihrer Vorhersagepräzision und Wertentwicklung gewichtet werden. Stockflock.de wurde im Dezember 2007 durch Erich Sixt über die Sixt e-ventures GmbH gegründet und ist seit Mai 2008 öffentlich.

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Banker sind verzweifelt - Finanzkrise lässt Social Networks boomen

Veröffentlicht am 7. Oktober 2008 um 14:59 Uhr von Anna Friedrich

Fallende Firmenbewertungen und kein Ende in Sicht. Das ist aber nicht der einzige aktuelle Trend der Finanzszene. Er scheint den neuen Boom der Social Networks unter Bankern zu bewirken. So uninteressant die Web 2.0-Szene für Kapitalmarkt auch war - urplötzlich ist es "hipp", sich online mit Gleichgesinnten zu vernetzen.

Pure Verzweiflung? Einsamkeit? Angst um den Job oder die abrupte Entdeckung der Nächstenliebe? Fakt ist, dass sich die Anzahl neuer Nutzer aus der Finanzbranche innerhalb der vergangenen sieben Wochen um 100 Prozent gewachsen ist, zumindest beim Social Networking-Dienst LinkedIn. Dort gibt es rund 500 Gruppen, die sich rund um das Thema "Bank" austauschen.

Bereits Börsenaltmeister André Kostolany wusste, dass Aktienmärkte „zu 90 Prozent aus Psychologie bestehen". Dass Psychologie ein entscheidender Faktor am Kapitalmarkt ist, macht sich nicht nur bei den Anlegern bemerkbar, sondern - in Krisenzeiten wie diesen - gerade bei den sonst so kühlen Finanziers. In dieser ungewissen Phase suchen die panischen Finanzjongleure neue Kontakte - auch virtuell. Sicherlich spielt da die Hoffnung eine Rolle, über das Netzwerk notfalls einen neuen Finanzjob zu ergattern, der krisensicher(er) ist.

Angesichts der Bankencrashs weltweit ist klar, dass Millionen Menschen in der Bankenszene ihre Anstellung verlieren werden (müssen) bzw. bereits verloren haben. Laut Wirtschaftswoche entließen die Finanzinstitute bereits im letzten Jahr 140000 Leute. Wer noch vor eineinhalb Jahren eifrig dabei war, die steile Karriereleiter zu erklimmen, der steht heute häufig mit Leeren Händen vor einem Trümmerhaufen und bangt um seine Zukunft.

Eine Befragung von 28.000 LinkedIn Mitgliedern untermauert die Zukunftsängste, die sich aus der aktuellen wirtschaftlichen Lage ergeben. 42 Prozent der Studienteilnehmer fürchten angesichts der Kapitalmarktkrise um ihren Job. Unter den Führungspersonen sind es sogar mehr als 44 Prozent.

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Die aktuelle Finanzkrise ruft enorme Zukunftsängste hervor. (...) Die Studie macht aber auch deutlich, dass Online-Networking gerade in Krisenzeiten immer wichtiger wird.

Dies bestätigt Kevin Eyres, European Managing Director von LinkedIn. Ob die Finanzmanager tatsächlich über soziale Netzwerke ihre Karriere vorantreiben können, ist ungewiss. Sicherlich sind virtuelle Welten erst einmal eine gute Möglichkeit, um die Fühler auszustrecken. Immerhin sucht sogar der britische Geheimdienst MI6 neue Angestellte über Facebook.

Um von den Kontakten online zu profitieren, empfiehlt der LinkedIn-Manager eine langfristig ausgerichtete die Netzwerkpflege:

Um in Krisenzeiten über ein gut funktionierendes und belastbares Netzwerk zu verfügen, sollten Sie Ihr Netzwerk rechtzeitig aufbauen.

Gleichzeitig glaubt er aber auch, dass die zahlreichen Experten in den Social Netoworks kurzfristig spezielle Informationen für andere Nutzer bieten können - z.B. für die Recherche vor Bewerbungsgesprächen oder anderen geschäftlichen Treffen.

Aus Sicht des Headhunters Jan Bohlken ist es durchaus sinnvoll, in den Businessnetzwerken präsent zu sein. Allerdings betont er, wie wichtig persönliche Begegnungen und langfristige Beziehungen sind:

Richtig tragfähige Netzwerke entstehen nur, wenn man das durch Aktivitäten im echten Leben begleitet. (...) Niemand verschafft Menschen einen Job, die er nur über drei, vier Ecken und dann auch nur aus dem Internet kennt.

Unabhängig davon bieten die meisten Sozialen Netzwerke, darunter auch Xing, bieten Online-Jobbörsen an. Doch Bankenjobs gibt es da wohl kaum!

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Facebook hat mehr als 1 Mio. Nutzer in Deutschland

Veröffentlicht am 6. Oktober 2008 um 20:19 Uhr von Mark Pohlmann

"Facebook hat die Zahl seiner Nutzer in Deutschland seit dem Start im März auf 1,26 Millionen mehr als verdoppelt. In einigen Jahren werden wir das größte soziale Netzwerk in Deutschland sein", sagte Mark Zuckerberg, der Vorstandsvorsitzende des sozialen Netzwerkes, der FAZ. Facebook ist mit 110 Millionen Nutzern in aller Welt nicht nur das größte, sondern auch das am schnellsten wachsende soziale Netzwerk der Welt.
Quelle: FAZ. Weiterlesen.

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Marken profitieren, wenn sie zuhören.

Veröffentlicht am 6. Oktober 2008 um 10:48 Uhr von Mark Pohlmann

Eine neue Studie über das Verhalten von Marken in Social Networks stellt BrandRepublik vor.

- Werbung funktioniert nicht. Die Kommunikation mit anderen Nutzern ist der mit Abstand wirkungsvollste Motor, um eine Marke in Networks bekannt zu machen.
- Fast 75 Prozent aller Nutzer haben ein vertrauteres Verhältnis zu Marken, die sich in ihren Networks aufhalten.
- Allerdings haben erst 12 Prozent auf Facebook und 23 Prozent auf MySpace eine oder mehrere Marken als Freunde.
Die Ratschläge.
- Die Kommunikation sollte den Nutzern interessieren und involvieren. Es reicht nicht, einfach nach Feedback zu fragen.
- Negative Kommentare sollten direkt beantwortet werden.
- Je konstruktiver der Umgang mit den Nutzern ist, umso höher ist auch die Loyalität.

Zusammenfassend kann man sagen: Zuhören. Antworten. Dann funktionierts.

Hier geht's zur Studie

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AktienCamp bereits mit 100 Teilnehmern

Veröffentlicht am 4. Oktober 2008 um 12:16 Uhr von Mark Pohlmann

Exakt zwei Wochen vor dem 1. AktienCamp in München haben sich schon 100. Teilnehmer registriert - eine schöne Bestätigung für unsere These, dass Börsianer einen hohen Bedarf persönlichem Austausch und Netzwerken haben. Noch sind 35 Plätze frei. Wer seine Anlagestrategie oder sträflich vernachlässigte Aktien vorstellen mag, kann sich zudem gerne um einen Referentenplatz bewerben.

Das 1. AktienCamp ist die erste Netzwerkveranstaltung für Börsenprofis und Privatanleger. Ziel des AktienCamps ist es, eine neue Kultur der Inspiration, Offenheit und Vernetzung in die Finanzszene zu tragen: Einen Tag lang präsentieren Experten und Hobbyanleger ihr Fachwissen. Anregung und Austausch stehen im Mittelpunkt. Die Veranstaltung sieht sich in der Tradition von "Unkonferenzen" wie die BarCamps und ist für die Teilnehmer kostenlos. Organisiert wird das AktienCamp von der Aktiencommunity Stockflock, die auf Initiative der Sixt AG gegründet wurde.

Disclaimer: Stockflock ist Kunde von Mavens Dialog.

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Hören ist zu langsam

Veröffentlicht am 4. Oktober 2008 um 12:10 Uhr von Mark Pohlmann

Kathrin Passig hat recht: Informationen zuzuhören ist viel langsamer, als sie lesen zu können. #Ode_an_den_Text

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In a user generated world what role does a publisher have?

Veröffentlicht am 4. Oktober 2008 um 12:05 Uhr von Mark Pohlmann

"60% of my readers have their own blogs".
Mike Arrington (TechCrunch) at Web 2.0 Expo New York

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