Belkin stolpert über Empfehlungsmarketing-Fake

Veröffentlicht am 20. Januar 2009 um 20:33 Uhr von Mark Pohlmann

Ein US-Student hatte letzte Woche aufgedeckt, dass ein Belkin-Mitarbeiter über Amazons Service Mechanical Turk Leute gesucht hatte, die gegen Bezahlung eine positive Bewertung über einen Router schreiben, der von den bisherigen Käufern bei Amazon fast durchgängig schlecht beurteilt wurde. Pro positive Bewertung wurden 65 US-Cent geboten.

Der Schaden dürfte deutlich über dem hier investierten Budget liegen. Was man wunderschön an einer Suche nach dem Wort "Belkin" bei Google sehen kann. Dort ist der kleine Fauxpas schon auf Platz vier. Und das ist erst der Anfang. Das ist nicht nur häßlich, unnötig und teuer. Sondern vor allem: irreversibel.

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Die ersten Referenten beim AktienCamp stehen fest

Veröffentlicht am 20. Januar 2009 um 16:45 Uhr von Mark Pohlmann

In eigener Sache: Wir organisieren zum zweiten Mal das AktienCamp für die FinanzCommunity Stockflock, das am 28. Februar in Berlin stattfindet. Das AktienCamp ist die erste Netzwerkveranstaltung für Börsenprofis und Privatanleger. Hier präsentieren Experten und Hobbyanleger ihr Fachwissen. Anregung und Austausch stehen im Mittelpunkt.

Die Veranstaltung sieht sich in der Tradition von "Unkonferenzen" wie die BarCamps. Wikipedia erklärt dazu: "Der Ablauf von BarCamps hat Ähnlichkeiten mit der Open Space-Methode, ist jedoch lockerer organisiert. Er besteht aus Vorträgen und Diskussionsrunden (Sessions). Alle Teilnehmer sind aufgefordert, selbst einen Vortrag zu halten oder zu organisieren. Die Teilnahme ist kostenlos und nur aus Platzgründen limitiert, eine vorherige Anmeldung daher notwendig."

Beim Aktiencamp ist die Teilnahme nach einer kurzen Registrierung auf der Website www.aktiencamp.de kostenlos, aber auf 100 Gäste begrenzt.

Das Thema in Berlin lautet:

"Boom trotz Krise. Wo sind die Märkte der Zukunft?"

Beim ersten AktienCamp in München drehten sich die Vorträge rund um die aktuelle Situation der Finanzkrise. In Berlin können Private und Professionelle diskutieren, wie sich die Märkte im Jahr 2009 entwickeln werden und was die besten Stratgien für Investoren sind.

Wie sieht der Tag genau aus?

Unser Programm besteht aus zwei Komponenten: Am Vormittag geben Finanzmarktprofis Einblicke in ihre Strategien.

Am Nachmittag stellen auch auf dem 2. AktienCamp Privatinvestoren und Hobbyanalysten die aus ihrer Sicht interessantesten Aktientipps vor. Eure Top-Aktienempfehlung könnt ihr vor dem Event auf Stockflock veröffentlichen.

Hier ein Auszug aus der Sprecherliste:

* Alexander Artopé, Geschäftsführer, Smava
* Christian Burmann, Vorstand, Berliner Börsenkreis
* Susanne Böck und Holger Zechmann, Börse München
* Konstantin Sixt, Sixt AG
* Marc-Oliver Eckart, Rechtsanwalt und Experte für Bank- und Kapitalmarktrecht
* Daniel Schlingelhof, Cortal Consors BNP PARIBAS
* Kai Malkwitz, pvxchange
* Dirk Elsner, Blick log

Mehr zum 2. AktienCamp gibt es hier.

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Medien erkennen Kraft des Bürgerjournalisten

Veröffentlicht am 16. Januar 2009 um 15:38 Uhr von Mark Pohlmann

Gestern, als der Airbus auf dem Hudson River notlandete, kam das erste Bild und die erste Botschaft von einem Passagier auf einer Fähre. Via dem Kurzmitteilungsdienst Twitter. Die Kraft - aber auch dessen Grenzen - sind von Spiegel-Autor Frank Patalong wunderbar erklärt. Medien und Social Media beginnen einander zu begreifen. Das wird ein gutes Jahr.


Relevanz entscheidet sich weder an der Selbstdefinition eines Mediums oder Dienstes, noch an der Grundhaltung seiner Teilnehmer und Nutzer: Relevanz entscheidet sich an den Ereignissen und Dingen, über die kommuniziert wird. In den professionellen Medien spricht man hier von Nachrichtenkriterien, an denen sich der Nachrichtenwert eines Themas bemisst. Die Kriterien eines ganz normalen Twitter-Nutzers sind da gemeinhin andere als die eines Wirtschaftsredakteurs, eines Krisengebiet-Reporters oder eines Feuilletonisten.

Niemand dürfte über die Tatsache, dass der vermeintliche Konkurrent Bürgerjournalist, dass also Janis Krums vor Ort war und sein Foto schoss, glücklicher gewesen sein als die professionellen Medien: Viele Zeitungen schmückten sich am Freitagmorgen mit dem von ihm geschossenen Motiv. Der Bürgerjournalismus kommt nicht, er ist längst da. Der viel beschworene Gegensatz zum kommerziellen Mediengeschäft dagegen nicht.

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basicthinking.de bekommt zweites Leben

Veröffentlicht am 16. Januar 2009 um 9:15 Uhr von Mark Pohlmann

Es ist überall zu lesen: Top-Blogger Robert Basic hat seine Domain für knapp 47.000 Euro über eine eBay-Auktion an einen Provider verkauft, der hierüber einen neuen Fachdienst rund um IT-Themen aufbauen will. Das ist zwar weit weniger glamourös als von vielen erhofft, aber wohl immerhin eine realisistische Option, um den Blog wirklich dauerhaft weiterzuführen und, wenn gute Hände hilfreich walten, die Sichtbarkeit des Blogs weiter zu steigern.

Kann ein Blog ohne seinen Erschaffer existieren? Von vielen Social Media Experten ist dieses vehement bestritten worden. Ich würde eher behaupten: Unbedingt sollte es das können. Denn Robert hat recht mit seiner Behauptung, dass die Leute kommen, weil sie was zu lesen und diskutieren haben wollen: Über das Internet und den ganzen Rest. Von Leuten, die mit Seele und Sachverstand bei der Sache sind, die ansprech- und anfassbar sind.

In diesem Sinne ist der erste Aufschlag der neuen Herren von basicthinking.de mit dem richtigen Zungenschlag aufgetreten. Hier hat ihnen sicher Robert auch noch einmal kräftig die Hand geführt. Bald müssen sie es alleine schaffen.

Ich hoffe, dass der neue Betreiber, die Intergenia AG, das Unmögliche schafft und in Deutschland etwas aufbaut, was Robert schon immer war, ohne es richtig sein zu wollen: Das deutsche BoingBoing oder Engadget, also ein Ort, wo IT-Nerds in unterhaltsamer und informativer Weise ihren Leidenschaften frönen, so dass auch Nicht-Nerds Spaß daran haben. Diese Vermittlerfunktion zwischen IT und der Restwelt ist das Verdienst von Robert hier in Deutschland. Aber das können viele andere auch. Mal sehen, ob die Intergenia dazugehört.

Allen Beteiligten viel Erfolg für das Projekt! Und Robert alles Gute für "the next big thing"

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1x googlen = 1x Wasserkochen

Veröffentlicht am 12. Januar 2009 um 17:15 Uhr von Mark Pohlmann

Das ist wirklich interessant: Nachforschungen haben ergeben, dass googlen weitaus mehr CO2 verbraucht als das Betrachten normaler Websites - weil Google bei aller Effizienz viele stromhungrige Rechner auf der ganzen Welt verteilt. So sollen die eigenen Google-Suchen angeblich die gleiche Energie verbrauchen wie der Wasserkocher. Angesichts der Größe des Suchdienstes türmen sich gigantische Einsparpotentiale auf.

A separate estimate from John Buckley, managing director of carbonfootprint.com, a British environmental consultancy, puts the CO2 emissions of a Google search at between 1g and 10g, depending on whether you have to start your PC or not. Simply running a PC generates between 40g and 80g per hour, he says. of CO2 Chris Goodall, author of Ten Technologies to Save the Planet, estimates the carbon emissions of a Google search at 7g to 10g (assuming 15 minutes' computer use).

Weiterlesen in der englischen Times.

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Qype: Stephan Uhrenbacher wechselt in Aufsichtsrat

Veröffentlicht am 12. Januar 2009 um 15:49 Uhr von Mark Pohlmann

Stephan war mein erster "Web-2.0-Kunde", beim ersten Gespräch Ende 2005 brühte er mir seinen Teebeutel ein zweites mal auf, weil es in seinem nicht vorhandenen Boro keinen frischen gab (Tische sowieso nicht). Heute ist Qype in Deutschland, England und Frankreich Marktführer, hat 50 Mitarbeiter, 8 nationale Ableger und 7 Mio. Besucher im Monat. Zuviel für einen Gewohnheitsgründer, mag sich Stephan gedacht haben - das, was jetzt kommt, können andere besser. Und mit Stephen Taylor, ehemaliger Managing Director bei Yahoo und Overture, nicht nur einen würdigen Nachfolger gefunden, sondern jemanden, der genau diese Erfahrung mitbringt, die jetzt notwendig ist. Allen beiden einen herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg für ihr weiteres Wirken.

Ergänzung: Mittlerweile hat Stephan selbst darüber geschrieben, was kommen wird: eine Auszeit, dann Business Angel spielen und vielleicht eine der eigenen Ideen umsetzen. Neu anfangen. Was man halt so macht als Gründer ;-)

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Warum es hier so leise war die letzten Wochen. Warum es wieder lauter wird.

Veröffentlicht am 12. Januar 2009 um 15:13 Uhr von Mark Pohlmann

Liebe themenblog-Leser,

euch allen erst einmal einen verspätetes "Frohes neues Jahr". Wie ich schon mehrfach gehört habe, wird die aktuelle Stille auf dem themenblog durchaus bemerkt und manchmal sogar bedauert. Das freut uns sehr! Die Gründe sind schnell genannt:

- Wir relaunchen gerade. Mit dem Hauptauftritt von mavens.de ist dies bereits passiert. Der themenblog folgt hoffentlich noch diese Woche (es liegt nur noch am Domain-Transfer....). Dann werden wir uns auch mit dem themenblog vom Hosting bei SinnerSchrader verabschieden (Danke für die Zeit!)

- Wir sind krank. Derzeit sitze ich hier ganz alleine, weil meine Kolleginnen Anna Friedrich und Christine Donner infektbedingt in ihren Betten liegen. Krankheitsstände sind einschneidende Erlebnisse, die einen Inhaber über die sofortige Aufstockung der Mitarbeiterzahlen nachdenken läßt.

- Wir hatten Stress. Ende des Jahres ist noch ein wunscherschönes Projekt dazu gekommen: 60 Jahre Volkswagen. Die Haus- und Hof-Agentur von Volkswagen, TribalDDB, haben wir beim Aufbau der derzeit größten herstellereigenen Auto-Community unterstützt.

- Wir sind genervt. Von der thematischen Monotonie der deutschen Internetelite. Von der Twitter-Besessenheit. Von der weiter wachsenden Selbreferentialität. Von der Vernachlässigung des Bloggens (hier schwimmen wir leider mit im Trend). Von der mangelnden Fokussierung auf mehr Professionalität im Umgang mit Kunden und Multiplikatoren. Von der Finanzkrise.

- Wir werden wachsen. Wachsen braucht eine Vision und kostet Kraft. An ersterer arbeiten wir, nein. Wir haben sie. Wir müssen sie jetzt umsetzen. Das braucht Kraft. Die haben wir uns in den Weihnachtsferien geholt. Jetzt geht es wieder los.

Was die Weltöffentlichkeit in diesem Jahr von Mavens erwarten kann:

- der Verzicht auf den zweiten Teil des Namens: Aus Mavens Dialog ist einfach Mavens geworden.
- Highlights im Bestandskundengeschäft. Wie bei Greenpeace und simyo, die mit aufregenden neuen Kommunikationsformaten auftreten werden.
- Aufregende Events. Wie die next09 (noch 113 Tage!) und das AktienCamp für Stockflock am 28. Februar in Berlin.
- eigene Projekte. Hier liegt die eigentliche Vision. Wir wollen das, was wir in den Kundenprojekten gelernt und angewendet haben, als standardisiert einsetzbare Lösung für alle Marken und Produkte ausweiten. Dazu mehr, wenn es soweit ist.
- neue Mitarbeiter. Du glaubst auch, dass Gespräche das Marketing der Zukunft sind? Du willst mitmachen bei der Revolution des Marketings? Dann freuen wir uns auf deine Bewerbung!

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Stockflock-Studie: Finanz-Communities erkennen Kurspotentiale besser als Profis

Veröffentlicht am 12. Januar 2009 um 15:08 Uhr von Mark Pohlmann

Privatanleger schlagen Profianalysten bei der Vorhersagepräzision von Kursentwicklungen. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Untersuchung der Finanz-Community Stockflock. Ausgewertet wurden 8.781 abgelaufene Prognosen von institutionellen und privaten Anlegern, die in den letzten acht Monaten auf Stockflock publiziert wurden. Insgesamt war mit 1.763 Einschätzungen jede fünfte richtig. Profi-Analysten trafen den tatsächlichen Kursverlauf ("Buy/Hold/Sell") bei jeder sechsten Empfehlung (15 Prozent). Aus der Community stimmte bei jeder zweiten Analyse die grundlegende Tendenz (49 Prozent).

Insgesamt verfügt die Aktien-Community Stockflock über 24.000 aktuelle Kauf- und Verkaufsempfehlungen. Die Community-Mitglieder schrieben 3.478 Analysen. Von professionellen Research-Häusern und Banken stammen 20.245 Prognosen, die Stockflock über dpa-afx bezieht. Stockflock hat für die Studie nur die Analysen ausgewertet, deren Vorhersagezeitraum bereits abgeschlossen ist.

Kein Profi sah die Finanzkrise kommen

Besonders deutlich wird das Versagen der Profis am Beispiel der Finanzkrise. Keiner der von Stockflock in den Top 10 gelisteten institutionellen Analysten hatte den dramatischen Absturz im Herbst 2008 in einer seiner Publikationen vorhergesehen. Nur wenige konnten die Krisengewinner frühzeitig ausmachen. Der Kursgewinn von Volkswagen wurde gar nicht prognostiziert.

Die besten Stockflock-Nutzer konnten die wenigen Aktien mit Kursplus in dieser Zeit weitaus besser identifizieren. Das hat einen einfachen Grund: Während sich die großen Häuser auf die großen Indizes konzentrieren, haben die Amateure ein breiteres Spektrum kleiner bis kleinster Aktien im Blick, so dass die Chancen gerade in Bärenmärkten besser verteilt sind.

Ein zweiter Punkt ist die Tagesaktualität: Finanz-Trends sind heutzutage schneller, als die Bankexperten schreiben können. Sind deren Empfehlungen erst formuliert, ist der Trend meist schon vorbei. Die Tipps aus der Community reagieren in Echtzeit auf jede Entwicklung und liegen somit deutlich häufiger richtig.

Interessant ist, dass die Bankhäuser weniger Sell-Analysen abgeben: die Börsenexperten setzten 12 Prozent aller untersuchten Aktien auf "sell", die Privatanleger 20 Prozent. Hier machen sich die Kundenbindung und das Eigeninteresse der Profis bemerkbar: Banken verdienen an den Ausgabegebühren, wenn die Nachfrage einer Direktanlage aufgrund ihrer Analyse steigt. Strongbuy- und Strongsell-Ratings vergaben die Profis überhaupt nicht.

Krisenfeste Aktientipps aus der Community: Praktiker Baumärkte und Zhong Waste

Die Finanz-Community Stockflock hat es sich zur Aufgabe gemacht, Privatinvestoren durch das Dickicht widersprüchlicher Kauf- und Verkaufsempfehlungen zu führen. Die von Erich Sixt im Sommer 2008 gegründete Finanz-Community findet aus dem Strom tausender Empfehlungen von Profi- und Hobby-Analysten diejenigen, die sich als richtig erwiesen haben. Das Verfahren ist denkbar einfach: Je besser eine abgegebene Prognose der tatsächlichen Entwicklung entspricht, umso besser ist sie auf Stockflock gelistet.

Stockflock bietet dem Anleger Antworten auf zwei wertvolle Fragen: Welche Aktien sind sinnvolle Anlageoptionen? Und welche Analysten können die Entwicklung einzelner Werte überdurchschnittlich gut prognostizieren, so dass auch Laien diesen Entscheidungen folgen können?

Die Stockflock-Community analysiert auch Aktien, die kein Profi beachtet. Community-Mitglied "Chessed" - hat mit seiner Analyse zu Zhong Waste Technology eine regelrechte Aktienperle entdeckt. Seit seiner Empfehlung Ende Oktober hat die Aktie sich um 57 Prozent entwickelt. Damit befindet sich der Wert auf gutem Weg, seine Zielprognose, eine Steigerung um 129 Prozent, erreichen zu können. Das öffentliche Depot von Chessed ist mit 10 Prozent im Plus.

Mit seiner Buy-Empfehlung zur Aktie der Praktiker Bau- und Heimwerkermärkte Holding AG lag der Privatinvestor "Francium" richtig: Praktiker ist seit der Prognose Ende Oktober 2008 um 54 Prozent gestiegen. Von allen Analysen zu diesem Wertpapier lieferte "Francium" die treffsicherste. Die drei öffentlichen Depots von "Francium" sind derzeit mit 211 Prozent, 78 Prozent und 0,2 Prozent im Plus.

www.stockflock.de

Disclaimer: Stockflock ist Kunde von Mavens.

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