Unternehmen bewegen sich weg von der klassichen Werbung hin zu Social Media
Veröffentlicht am 30. März 2009 von Anna Friedrich | Medien 2.0, Web 2.0, WerbungDie Ausgaben für Online-Werbung könnten im ersten Quartal 2009 um fünf Prozent fallen, so das Researchunternehmen IDC. Klassische Werbung funktioniert nicht mehr, erst recht nicht im Internet. Darüber philosophierte erst kürzlich Eric Clemons, Professor für Operations and Information Management, auf TechCrunch. Seine These:
Konsumenten scharen sich auf Blogs, Wikis, Facebook, Twitter und Co. Das haben endlich auch die Unternehmen erkannt. Sie integrieren die sozialen Netzwerke in ihren Kommunikationsmix und machen ihre Kunden über den direkten Dialog zum Sprachrohr für ihre Marke.
Branchenführende Firmen weltweit investieren einen wachsenden Anteil ihres Marketingbudgets in soziale Netzwerke und sonstige nutzergenerierte Inhalte, dies ergibt eine Studie der Aberdeen Group mit dem Titel The ROI on Social Media Marketing: Why It Pays to Drive Word of Mouth. 68 Prozent der befragten 275 Unternehmen planen im Jahr 2009 ihre Ausgaben für Social Media zu erhöhen.
Die Untersuchung zeigt, dass erfolgreiche Organisationen über die notwendigen Anwendungen und Methoden verfügen, um ihren Kunden zuzuhören und von ihren Vorschlägen zu lernen. Sie hören auf die Konsumenten und erhöhen ihren Marketing ROI (Return of investment) damit erheblich.
Die Vorteile liegen klar auf der Hand. Allerdings haben viele Unternehmen noch Schwierigkeiten damit, den Erfolg ihrer Aktivitäten in den sozialen Medien zu messen. 39 Prozent gaben an, dass sie es schwierig finden, Social Media Marketing in einen Business Case umzusetzen, 20 Prozent finden es sehr schwierig.
Um im Social Media Marekting gewünschte Ziele zu erreichen, rät die Studie, nicht nur auf die richtigen Technologien zu setzen, sondern stratische und organisatorische Fähigkeiten zu kombinieren. Unternehmen müssen in der Lage sein, die sozialen Medien zu überwachen. Nur so können sie ihre Meinungsführer identifizieren und deren Wirkung messen. Ausserdem müssen sie ihre Marketingaktivitäten in Social Media in ihre Marketing-Strategie integrieren und die restlichen Taktiken und Hilfsmittel entsprechend anpassen.
Letzendlich muss die Symapathie der Kunden sich im Umsatz zeigen. Im Gegensatz zu den Nachzüglern, wie sie in der Untersuchung bezeichnet werden, investieren branchenführende Unternehmen, doppelt so viel Zeit in Social Media Marketing. Sie haben beispielsweise bereits definierte Prozesse etabliert, um die Effektivität des Social Media Marketing zu messen. Studienleiter Jeff Zabin fasst die Ergebnisse so zusammen:
Hier gibt es den Report kostenlos zum Download.


