Soziale Netzwerke: Boom in Rezessionsphasen
Anstatt eines einseitigen Kommunikationskanals nach dem Motto “Ich lasse mich unterhalten” zieht es die heutige Nutzer-Generation vor, im Netz Socializing zu betreiben: mit Freunden chatten und Informationen teilen – auf allen Kanälen. US-Internetnutzer verbringen mehr Zeit online beim kommunizieren als bei der Suche nach Unterhaltung, so die aktuelle Studie von Netpop Research.
Den Ergebnissen zufolge stieg die Anzahl der Nutzer, die sich in sozialen Netzwerken aufhalten seit 2006 um 18 Prozent. Das heißt: Social Media verändert das Verhalten der Konsumenten. Die Onliner verbringen etwa ein Drittel ihrer Zeit damit, zu kommunizieren. Viel weniger wert als noch 2006 (minus 30 Prozent) legen sie auf reine Unterhaltung. Mehr als drei Viertel der amerikanischen Internetnutzer (76 Prozent) und 105 Millionen partizipieren demnach aktiv über soziale Medien im Web. 29 Prozent davon sind regelmäßige, aktive Social Networker – das sind 93 Prozent mehr als noch im Jahr 2006.
Die Erkenntnis, dass sich das Web 1.0 zum Web 2.0 gewandelt hat, ist nicht neu. Unternehmen sollten sich aber einmal mehr klar machen, dass sie online Raum für das Feedback ihrer Kunden schaffen müssen. Tun sie das nicht, dann unterhalten sich die Konsumenten auf anderem Wege. Das erschwert es, auf ihre Wünsche einzugehen und mit ihnen direkt zu kommunizieren.
Denn die Social Networker, dies bestätigt die Untersuchung, shoppen auch am ehesten online und sind somit potentielle Käufer, die über Social Media erreicht werden können. Sie geben durchschnittlich im Monat 101 Dollar für Produkte im Netz aus während diejenigen Internetnutzer, die nicht zu sozialen Netzwerken beitragen (s. Grafik, 24 Prozent), es gerade mal auf 80 Dollar bringen.
Bei Kaufentscheidungen zogen die sozialen Netzwerker Suchmaschinen, Marken- oder Herstellerseiten, Verkaufs- oder Auktionswebsites hinzu. Etwa sechs Prozent informierten sich auch über soziale Netzwerke darüber, was sie kaufen wollen bzw. sollen. Vice President bei Netpop Research, Cate Riegner schätzt, dass der Trend, sich über diese sozialen Plattformen zu informieren, mit einer stärkeren Rezession zunehmen wird:
Netpop-Geschäftsführer Josh Crandall fügt hinzu, dass der Weg, Konsumenten über soziale Netzwerke anzusprechen, noch weit ist:












Am 9. April 2009 um 07:58 Uhr
[...] (Zum Originalbeitrag von Themenblog.) By Oliver Schwarz Posted in Marketing, Technologie You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed You can skip to the end and leave a response. Pinging is currently not allowed. « Von Desktop-Veteranen und Netz-Abstinenzlern [...]
Am 9. April 2009 um 12:08 Uhr
eine weitere durchaus spannende Studie zur Social Network Entwicklung Global und DE gibt es auch von Nielsen. Und ist hier zu finden:
http://blog.nielsen.com/nielsenwire/nielsen-news/social-networking-new-global-footprint/
Am 14. April 2009 um 16:29 Uhr
[...] ebenfalls präsent sind dürfte die User dabei nicht interessieren. Wie auch beim Themenblog (Soziale Netzwerke: Boom in Rezessionsphase) zu lesen ist: Unternehmen sollten sich aber einmal mehr klar machen, dass sie online Raum für das [...]