Freitag, 30. Juli 2010
  • The Next Big Thing

    Die Revolution der Märkte heißt: Zuhören. Die Macher von MAVENS Empfehlungsmarketing, Mark Pohlmann und Anna Friedrich, berichten an dieser Stelle über Unternehmen, die ihren Kunden zuhören, bevor sie selbst reden.
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Zeitungen bewegen sich auf dünnem Eis

Nach dem Domino-Prinzip kündigen mehr und mehr Zeitungen ihr Ende an. Und das nicht zuletzt, weil ihnen aufgrund der Finanzkrise die Anzeigenkunden ausbleiben. Aber auch die Printmedien haben gute Chancen, zu überleben. Sie müssen nur die richtigen Taktiken anwenden, glaubt man einer Studie der Beratungsgesellschaft PwC. Der Clue für die – meist eingefahrenen – Zeitungshäuser: offen für neue Strategien und Geschäftsmodelle sein. Hier ein paar Trends aus der Untersuchung Auf dem Weg ins digitale Zeitalter: Zeitungsverlage auf der Suche nach neuen Geschäftsmodellen:

Umsatzquellen erweitern

Das Medienverhalten ändert sich und die junge Leserschaft bevorzugt andere Medienkanäle. Daher sollten Zeitungen ihre Inhalte weiterverkaufen an andere Printmedien, Websites oder Anbieter von mobilen Anwendungen beispielsweise. Sie sichern sich so Marktanteile und bleiben im Massenmarkt – eines der wichtigsten Argumente für die Anzeigenkunden. Ganz nach dem Motto “Content is king” bleibt der Inhalt die Basis für die Zeitungen – bloß die Distributionskanäle müssen vervielfältigt werden.

Nischenmärkte bedienen

Der Trend bewegt sich immer weiter weg vom Massen- hin zu Nischenmarkt. Wer spezialisierte und qualitativ hochwertige Inhalte zu einem bestimmten Thema zu bieten hat, erreicht auch spezifische Zielgruppen. Der Streuverlust bleibt gering und die Werbepreise geraten nicht so stark unter Druck.

Kosten einsparen

Ganz klar müssen die Kosten sinken. Damit haben die meisten Verlage ja bereits angefangen – sei es durch Entlassungen oder sonstige Einsparungen. Viele Medienhäuser nutzen nun mehrere Kanäle, anstatt sich nur auf gedruckte Versionen zu konzentrieren. Fokus ist und bleibt aber das Erstellen von hochwertigen Informationen.

Trotzdem: Print wird noch viele Jahre die wichtigste Einnahmequelle für die Verlagshäuser sein. Auch wenn die Ausgaben für die Online-Werbung weiter wachsen. Laut Bitkom stiegen die Ausgaben der Werber im ersten Quartal 2009 immerhin um 11,9 Prozent an.

Dass die Branche sich in einem grundlegenden Wandel befindet, deuten auch Studienergebnisse aus den USA an. Demnach bestellten 22 Prozent der Internetnutzer ihr Zeitungsabonnement ab, weil ihnen das Internet ähnliche Informationen liefert. Dafür schätzen 61 Prozent der befragten Onliner es nach wie vor, ihre klassische Zeitung zu lesen.

Wie man es auch dreht und wendet – die Zeitungen müssen sich “öffnen” für Online-Angebote. Nur so können sie ihre Leser halten und von ihrer Qualität überzeugen.

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2 Reaktionen zu “Zeitungen bewegen sich auf dünnem Eis”

  1. Ayurveda Massage | Hotel Rügen Ostsee Urlaubsblog
    Am 20. Mai 2009 um 11:11 Uhr

    [...] Zeitungen bewegen sich auf dünnem Eis [...]

  2. Zeitungen bewegen sich auf dünnem Eis | schwarzdesign blog
    Am 20. Mai 2009 um 20:50 Uhr

    [...] (Zum Originalbeitrag von Themenblog.) By Oliver Schwarz Posted in Marketing, Technologie You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed You can skip to the end and leave a response. Pinging is currently not allowed. « Kostenloser E-Commerce-Leitfaden: Erfolgsfaktoren für den Internethandel [...]

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