Social Media: Cocktail-Party statt Monolog

Veröffentlicht am 20. Mai 2009 von Anna Friedrich

Unternehmen jeder Größe versuchen, sich im Web 2.0 zu etablieren. Kunden, die mitreden dürfen, sind eher bereit, Marken Glauben zu schenken und damit die entsprechenden Produkte zu kaufen (s. Blogbeitrag Welchen Marken wir wo glauben schenken…).

Klassische Medien liefern “große” Geschichten an ein möglichst breites Publikum. Marken kommen aber gerade durch die vielen kleinen Stories ins Gespräch, die über soziale Medien verbreitet werden. Denn glaubhaft wirken nicht solche Quellen, die eine hohe Reichweite haben – vielmehr vertrauen wir auf Empfehlungen und Geschichten aus unserem Netzwerk. So zitiert Seth Goldstein in einer Präsentation Facebook-Kopf Mark Zuckerberg:

Kaum ein Unternehmen geht allerdings leichtfertig mit den neuen Social Media Tools um: viele haben Angst davor, die Kontrolle über ihre Produkte zu verlieren. Seth Goldstein’s treffende Umschreibung von Social Media: “It’s like a cocktail party, not a monologue”.

Viele kleine Konversationen, die alle gleichzeitig ablaufen, machen Produkte erlebbar und veränderbar. Unternehmen bleiben nicht in einem statischen Thema stecken, sondern “leben” mit dem direkten Dialog. Konsumenten wünschen sich von ihren Lieblingsmarken die selbe Dynamik, die sie in den sozialen Netzwerken erfahren.

Wie Firmen mit dem Web 2.0-Feedback umgehen und ein Teil der Cocktail-Party sein können, dazu hat FTD-Autorin Katharina Kanski einige hiflreiche Tipps:

Eine Antwort zu “Social Media: Cocktail-Party statt Monolog”

  1. Tweets die Themenblog » Blog Archiv » Social Media: Cocktail-Party statt Monolog erwähnt -- Topsy.com

    [...] Dieser Eintrag wurde auf Twitter von Anna Friedrich erwähnt. Anna Friedrich sagte: @MarkusvonRoder Einigen wir uns auf den Party-Gedanken, da stimme ich dir voll zu: "SM: COCKTAIL-PARTY STATT MONOLOG" http://bit.ly/d4xcXi [...]

Hinterlasse eine Antwort