Die Welt ist so klein… wie Facebook

Veröffentlicht am 23. November 2009 von Antoniya Stankova

“Antoniya, wolltest Du Dich nicht im Themenblog vorstellen?” Ja, stimmt. Auch wenn ich seit knapp vier Monaten bei MAVENS arbeite, für eine Vorstellung ist es noch nicht zu spät.

Was ich bei MAVENS mache? Community Building & Management. Oder wie eine Marke Botschafter gewinnt, wie man mit ihnen gemeinsam eine Community aufbaut und erweitert. Die richtigen Nutzer aufspüren, sie begeistern und schließlich für sie da sein. Diskussionen initiieren, Markengespräche verfolgen und helfen, wo es brennt.

Was aber ist so spannend an Communities? Wie sie Menschen zusammenbringen, am liebsten zufällig. 2006 lief auf RTL2 die sechste Staffel Big Brother. Meine Mitbewohnerin kannte einen Teilnehmer, doch sie wusste nicht, woher. Bis sie diesen Sommer eine Freundschaftsanfrage auf Facebook bekam: “Hey, waren wir nicht zusammen auf derselben Grundschule?” Tja, die Welt ist klein… wie Facebook.

Viele von uns haben etwas Ähnliches erlebt. Via Facebook habe ich von unserem Klassentreffen in meiner Heimatstadt erfahren. Ich habe Freunde wiedergesehen, die ich sonst nicht getroffen hätte. Dank Facebook vergesse ich keine Geburtstage und erfahre, wie es anderen ergeht – Kleinigkeiten, die Kontakte pflegen. So funktionieren Online Communities: Sie machen weite Entfernungen nah und vernetzen Menschen überall auf der Welt.

Darum bin ich Online Communities verfallen. Auch wenn ich am Anfang nicht verstehen konnte, warum Menschen ihre Zeit mit solchen Plattformen vergeuden.

Ähnliches beschäftigt mich auch heute. Nur der Blickwinkel ist ein anderer: Was macht eine Community so attraktiv, dass Menschen ihre Zeit dort verbringen? Wie können Unternehmen Soziale Netzwerke als Kommunikationswege nutzen, um mit ihren Kunden zu sprechen?

Die Antworten finde ich bei unseren Projekten. Zum Start der Bosch Heimwerker-Plattform 1-2-do.com haben wir zum Beispiel die Nutzer der ersten Stunde rekrutiert: Menschen, die ihr Wissen teilen, von anderen lernen wollen und mit ihrem Einsatz den Kern der Gemeinde bilden. Bei unserem Projekt für simyo gehöre ich zum Community Team: Wir bieten den Dialog mit dem Unternehmen dort an, wo sich die simyo Kunden in Social Media austauschen – bei Facebook, in Foren und Blogs.

Eins ist dabei wichtig: Im Mitmach-Web funktionieren Dialoge. Hier wird Menschen und Erfahrungen zugehört. Damit eine Community fortdauert, braucht sie Enthusiasten, die sie lebendig halten. Der Erfolg besteht nicht nur darin, sie für sich zu gewinnen, sondern sie auch zu behalten.

Eine Antwort zu “Die Welt ist so klein… wie Facebook”

  1. Mark Pohlmann

    Liebe Antoniya,
    schön, dass deine Vorstellung jetzt online ist, in diesem Sinne nochmal (und mit fast viermonatiger Verspätung): herzlich willkommen bei uns, gut, dass du da bist!

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