Donnerstag, 11. März 2010
  • The Next Big Thing

    Die Revolution der Märkte heißt: Zuhören. Die Macher von MAVENS Empfehlungsmarketing, Mark Pohlmann und Anna Friedrich, berichten an dieser Stelle über Unternehmen, die ihren Kunden zuhören, bevor sie selbst reden.
    (Über uns)
  • Themenblog via RSS abonnieren
  • Anna Friedrich bei Twitter
  • Mark Pohlmann bei Twitter
  • Feedburner-Leser
  • Themenspektrum

    • Allgemein (28)
    • Bloggerei (41)
    • Corporate Publishing (19)
    • Game Changer (4)
    • Journalisten (18)
    • Medien 1.0 (32)
    • Medien 2.0 (108)
    • Online-Relations (21)
    • Peer-to-Peer (40)
    • Personen-PR (40)
    • PR 1.0 (33)
    • Presseschau (6)
    • Soziale Netzwerke (128)
    • Storytelling (14)
    • The Work (66)
    • Themenmanagement (28)
    • Trends (94)
    • Virales Marketing (52)
    • Web 1.0 (5)
    • Web 2.0 (132)
    • Werbung (31)
  • Retrospektive

    • März 2010 (3)
    • Februar 2010 (8)
    • Januar 2010 (6)
    • Dezember 2009 (4)
    • November 2009 (12)
    • Oktober 2009 (8)
    • September 2009 (5)
    • August 2009 (7)
    • Juli 2009 (8)
    • Juni 2009 (6)
    • Mai 2009 (7)
    • April 2009 (5)
    • März 2009 (5)
    • Februar 2009 (13)
    • Januar 2009 (10)
    • Dezember 2008 (5)
    • November 2008 (13)
    • Oktober 2008 (14)
    • September 2008 (10)
    • August 2008 (12)
    • Juli 2008 (9)
    • Juni 2008 (23)
    • Mai 2008 (10)
    • April 2008 (13)
    • März 2008 (8)
    • Februar 2008 (8)
    • Januar 2008 (10)
    • Dezember 2007 (8)
    • November 2007 (10)
    • Oktober 2007 (20)
    • September 2007 (11)
    • August 2007 (13)
    • Juli 2007 (12)
    • Juni 2007 (15)
    • Mai 2007 (14)
    • April 2007 (14)
    • März 2007 (16)
    • Februar 2007 (18)
    • Januar 2007 (25)
    • Dezember 2006 (9)
    • November 2006 (13)
    • Oktober 2006 (13)
    • September 2006 (7)
    • August 2006 (9)
    • Juli 2006 (9)
    • Juni 2006 (9)
    • Mai 2006 (19)
    • April 2006 (24)
    • März 2006 (30)
    • Februar 2006 (1)
    • Januar 2006 (1)
    • Dezember 2005 (4)
    • November 2005 (9)
    • Oktober 2005 (4)
    • September 2005 (8)
    • August 2005 (14)
    • Juli 2005 (9)
    • Juni 2005 (9)
    • Mai 2005 (11)
    • April 2005 (10)
    • März 2005 (10)
    • Februar 2005 (10)

Nicht ohne mein Facebook

cofee_my_morning_wouldnt_be_the_same_withou_mug-p1682999007271388572om5b_400Vom größten sozialen Netzwerk der Welt kommt man so schnell nicht los. Hier und da taucht Abhilfe zum Thema Selbstmord 2.0 auf. Ehrlicherweise können wir alle nicht ohne die Gesichtsbuch-Gemeinde. Eine aktuelle Untersuchung belegt: ihr Suchtfaktor ist gigantisch.

Wir haben Facebook in unserem Alltag integriert wie Zähneputzen und Frühstücken. Es gibt uns ein Gefühl der Zusammengehörigkeit und Nähe, auch wenn wir allein im Büro, im Zug oder auf der heimischen Couch sitzen. Und Freunde, die kein Facebook-Profil haben, sind irgendwie nicht von dieser Welt. Letztendlich melden sie sich doch an, weil alle genervt haben – so wächst und wächst die Community immer weiter. Beängstigenderweise schafft des das soziale Netzwerk, auch über nicht angemeldete Nutzer jede Menge Informationen zu aggregieren.

Attraktiv ist Facebook aber auch durch seine Offenheit: von Videos über Fotos, Links, Tests, Spielchen hin zu sonstigen Diensten können User alles hochladen und verlinken. Die Möglichkeiten der Selbstdarstellung scheinen schier unbegrenzt. In der Tat ist Facebook wie eine Sekte, wie auch SZ-Autor Mark Felix Serao bemerkt.

Die Schweizer Agentur Rod Kommunikation hat ein spannendes Experiment gestartet. 50 Probanden im Alter von 17 bis 52 Jahren, die eigentlich Heavy User sind, lebten für die Untersuchung “Facebookless: Mein Monat ohne Facebook” ohne die Plattform. Auch wenn nicht repräsentativ, so sind die Ergebnisse doch aufschlussreich. Ein “Facebook-loser” hat überraschend starke Verlustgefühle und:

  • empfindet soziale Ausgrenzung,
  • arbeitet konzentrierter und effizienter,
  • hat das Gefühl, seine Kontakt-Pflichten zu vernachlässigen,
  • kommuniziert kaum noch mit seinem Freundeskreis,
  • fokusiert sich anstelle der Kommunikation mit anderen auf eigene Freizeitaktivitäten,
  • führt wenige, aber dafür bewusstere Konversationen per Telefon, SMS oder E-Mail,
  • nutzt seinen Rechner seltener für private Zwecke, da er keine Zeit mehr auf Facebook verbirngt
    vermisst ein Kompensations-Medium.

(via www.persoenlich.com)

Für keinen der auf Entzug Gesetzten kam in Frage, für immer auf Facebook zu verzichten. Einen Extremfall, den Wirtschaftspsychologe und Studienautor Dominik Orth beschreibt, ist eine junge Frau, die sich ohne die Community fühlte “wie ein Kind, dessen Mutter gestorben ist”. Immerhin: die Teilnehmer machten sich anhand der “Entzugsphase” bewusst, wie viel sinnlose Zeit sie auf Facebook vergeudeten. Von sozialen Netzwerken wie Facebook profitiert, wer sich auch im realen Leben vernetz und die Plattform nicht zum Lebensmittelpunkt macht.

Social Bookmarks

Add to Del.icio.us Add to digg Add to Facebook Add to Google Bookmarks Add to Mister Wong Add to Netscape Add to reddit Add to Technorati Add to Twitter Add to Yahoo My Web

Einen Kommentar schreiben