Be cool on Facebook

Veröffentlicht am 26. November 2010 von Anna Friedrich

We don’t do advertising any more. We just do cool stuff. It sounds a bit wanky, but that’s just the way it is. Advertising is all about achieving awareness, and we no longer need awareness. We need to become part of people’s lives and digital allows us to do that.

Nike’s UK Marketing Chef Simon Pestridge wusste vor knapp zwei Jahren, was heute aktueller denn je ist. Nike ist mit Marken wie Dell bewährte Referenz für Marketing im Zeitalter von Social Media. Heute probiert sich fast jedes Unternehmen auf Facebook, Twitter und Co. Auch wenn das Handelsblatt Erfolgsbeispiele auf Facebook teilweise vergeblich sucht: Das Potential Facebook ist enorm.

Statt Print und TV heißt es auch beim Sportartikler adidas zukünftig Facebook und Youtube: ein Großteil des Marketingetats soll ab dem nächsten Jahr in Online-Aktivitäten verlegt werden. Jeder will dabei sein und es gehört längst zum guten Ton, den Dialog mit den Zielgruppen anzubieten:

Die Chefs wollen auf den Zug aufspringen, wissen aber nicht so recht, wo sie einsteigen sollen.

Ob die Themen und Aktionen gut ankommen, ist ebenso wie bei Viral-Spots à la Old Spice auf in Social Networks kaum planbar. So brachte sich der Otto-Konzern in dieser Woche mit seinem Facebook-Modelcontest perfekt ins Gespräch – und hatte doch ganz schön viel Glück dabei. Anstatt für eines der attraktiven Models stimmte die Mehrzahl der Nutzer für “Brigitte”, einem Studenten, der sich als Dame verkleidet einen Scherz erlaubte. Das Medien-Echo ist enorm und wird größten Teils als “Social-Media-Triumph” gefeiert. Ein “normaler” Gewinner dagegen hätte die Presse wohl kaum interessiert.

Die Frage nach dem ROI lässt sich nicht direkt beantworten. Eine funktionierende Social Media Präsenz wirkt sich nicht zwingend auf den Abverkauf aus. Vielmehr sind

Nutzer dazu geneigt, Produkte, die sie über das persönliche Netzwerk kennen, auszuprobieren. Das will eine Studie des MIT (Massachusetts Institute of Technology) belegen. Die Forscher gaben hierzu an 14.000 Probanden jeweils 48 Songs, die sie Probe hören und auf Wunsch herunterladen konnten. Soziale Interaktionen beeinflussen, wie beliebt der Song ist. Die Download-Rate allerdings bleibt unverändert. MIT-Professorin Lada Adamic glaubt dennoch daran, dass sozialer Einfluss elementar ist bei der Meinungsbildung:

For most real-life scenarios, social influence does play a big role, because we want to do what our friends do, and we trust their opinions. We want to fit in and be up-to-date.

Und diese Chance sollten sich Marken nicht entgehen lassen. MAVENS betreut übrigens unter anderem die Facebook-Präsenzen von Simyo und Panasonic.

Eine Antwort zu “Be cool on Facebook”

  1. tbdress

    Ey… Sigo pensando que tu escalera está rota…Tiene un nosequé-quéseyo rojo…
    tbdress http://www.tbdress.cc

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