Archiv für August 2011

Robert Kirsch wird zweiter Geschäftsführer bei Mavens

Veröffentlicht am 31. August 2011 von Mark Pohlmann | Allgemein
Herzlich willkommen, Robert!
Die Zukunft der PR liegt im Marketing – und die ist ohne Social Media undenkbar 

Mavens, Deutschlands erste Agentur für Empfehlungsmarketing, nimmt ab sofort Robert Kirsch (41) als zweiten Geschäftsführer an Bord. Er kommt von der internationalen PR-Agentur Weber Shandwick, wo er als Managing Director, Standortleiter Berlin und Leiter Digital Communications tätig war. Mavens, 2007 gegründet, zählt Panasonic, Vivendi, limango, 9flats, Gräfe und Unzer und simyo zu ihren Kunden.

“Ich freue mich riesig auf Robert Kirsch, denn uns eint eine Vision: Die Zukunft der PR liegt im Marketing. Und Marketing ist ohne Social Media nicht mehr denkbar”, erläutert Mark Pohlmann (42), geschäftsführender Gesellschafter von Mavens.

Die Hauptaufgabe von Robert Kirsch wird es sein, aus der Vision das passende Agenturmodell zu schmieden: “Medien sind nur noch eine Zielgruppe der PR. Umgekehrt kann sich Marketing nicht länger nur auf den Neukunden konzentrieren. Nach dem Prinzip “One voice to the audience” verbindet Mavens PR, Social Media und CRM zu einem einzigartigen Markenerlebnis, erklärt Robert Kirsch.

Bei Weber Shandwick verantwortete Kirsch mehr als zehn Jahre nationale und internationale Kunden wie Samsung, eBay, PayPal, Deutsche Telekom, Metro Cash & Carry, McFit, Navigon oder Texas Instruments. Zusätzlich leitete er die Agenturniederlassungen in Hamburg und zuletzt Berlin. Zuvor war er für DeekelingArndtAdvisors in Düsseldorf und Media Consulta in Köln tätig.

Robert Kirsch (l), Mark Pohlmann

Die Weisheit der Vielen: Schwarzfahren 2.0

Veröffentlicht am 03. August 2011 von Anna Friedrich | Soziale Netzwerke

Knapp 7.000 Fans sind es schon: auf der Facebook-Seite Schwarzfahren Hamburg warnen sich Smartphone-Nutzer gegenseitig vor Kontrollattacken. Während die einen die Weisheit der Vielen im Web nutzen, um sich vor dem Kauf eines Fahrscheines in den Hamburger S- und U-Bahnen sowie Bussen zu drücken, ärgern sich die anderen: die Kontrolleure des Hamburger Verkehrsverbunds (HVV) ärgern sich. Doch, auch wenn es indirekt Reklame fürs Schwarzfahren ist, sind die Initiatoren der Seite rechtlich auf der sicheren Seite.

Eine Sprecherin des HVVs appelliert an den Menschenverstand der Allgemeinheit, indem sie darauf hinweist, dass Schwarzfahren am Ende von den ehrlichen Fahrgäste und Steuerzahlern mitfinanziert wird. Gleichzeitig empfindet sie die Internetwarnungen nicht als bedrohlich. Bei mehreren hundert Prüfern könne auch eine Facebook-Gruppe nicht den Überblick behalten.

In München tauschen sich auf MVV Blitzer knapp 14.000 Menschen zu den Kontrollgängen in der bayrischen Landeshauptstadt aus, in Berlin tut es ihnen die neugegründete Schwarzfahren Berlin-Seite gleich. Die Münchner Verkehrsbetriebe sehen den “Blitzer”-Melder ebenfalls gelassen, da die MVV-Mitarbeiter ständig ohne Muster Linien und Richtung wechseln. (Quelle: Tagesspiegel)

Noch sind das keine schädlichen Ausmaße, nein. Aber das Phänomen zeigt, wie einfach es ist, sich als Gruppe “für” oder “gegen” etwas zu organisieren. Und am Ende entscheidet nicht, was recht und unrecht ist, sondern die Mehrheit.