Phishing Attacke greift Angst vor Reputationsverlust auf

Veröffentlicht am 18. Oktober 2011 von Mark Pohlmann

So i guess theres a bad blog going around about you, seen it? http://t.co/lPEP###

 

Diese etwas beunruhigende DM hatte ich gestern Abend bei mir in der Twitter-Inbox, gesendet von einer mir bekannten Mitarbeiterin einer PR-Abteilung eines größeren Autoherstellers. Ich stutzte, weil wir uns normalerweise nicht auf englisch unterhalten.

Dennoch habe ich mir echte Sorgen gemacht und sofort den Link geklickt – der ins Nichts irgendeines spanischen Linkshorteners führte. OK, das klang schon alles sehr skurril, aber dennoch machte ich mich auf die Suche, was denn wo über mich stehen könnte. Das ganze führte zu nichts, hat mich aber ca. 30 Min. meines gestrigen Abends gekostet. Und es zeigt einem einmal mehr, wie verwundbar wir im Netz geworden sind: Was wäre, wenn wirklich der Mob über einen hereinbrechen würde mit Bildern beispielsweise, die nicht die eigenen sind, aber Vorwürfen, deren Haltlosigkeit schwer  zu widerlegen sind….? Wir alle, die da draußen öffentlich aktiv sind, sind sehr verwundbar. Und wir alle wissen das.

Heute kam dann die Auflösung: Es ist eine Phishing-Attacke. Da wußte jemand ganz genau, in welche Wunde er den Finger legen muss. Mit dem regelmäßigen erneuern das Passwortes schützt man sich übrigens am zuverlässigsten vor derlei Ungemach.

Eine Antwort zu “Phishing Attacke greift Angst vor Reputationsverlust auf”

  1. Oliver

    Guter Hinweis!

    Wir ändern die Passwörter i.d.R. quartalsweise und wollen das auf monatlich umstellen…

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