Archiv für 2012

Bewerbung: Das wollen Start-ups hören (und alle anderen eigentlich auch…)

Veröffentlicht am 17. Dezember 2012 von Mark Pohlmann | Allgemein

Nur… weil wir gerade unsere Stellenangebote aktualisiert haben und weil es so schön passt hier mal ein Link auf eine kleine aber feine Sammlung äußerst nützlicher Tipps, was Start-ups von ihren Bewerbern so hören wollen. (Und ich kann nur sagen: Das, was die hören wollen, wollen mindestens Agenturen auch hören).

  1. Warum bewirbst du dich ausgerechnet HIER?
  2. Zeige, dass du das Unternehmen kennst – soweit man es von außen erkennen kann
  3. Erkläre nicht (nur), was du lernen möchtest, sondern wie du dich einbringen kannst
  4. Erzähle nichts. Zeige es.
  5. Wer empfiehlt dich? Bringe eine Referenz ins Spiel.
  6. Sage, was du besser machen würdest – vom Besser werden leben Start-ups.
  7. Gründer sind schlechte Personaler und gute Verkäufer. Übernimm das Ruder. Und verkauf dich selbst.
  8. Wenn du einen Job willst, warte nicht auf ein Angebot. Frage danach.

Sagte ich schon? MAVENS sucht engagierte PR- und Social Media Berater, Junior wie Senior, männlich wie weiblich - und gerne mit guten Antworten auf die acht Punkte da oben ;-)

Facebook sagt Pinterest den Kampf an

Veröffentlicht am 10. Oktober 2012 von Carsten Skansen | Allgemein, Facebook, Soziale Netzwerke, Trends, Web 2.0

Mit “Collections”, also Sammlungen, testet Facebook eine neue Funktion, die zu einer Konkurrenz für Pinterest werden könnte. Damit verlinken Unternehmen Bilder auf Facebook direkt mit ihrem Online-Shop. Anstelle eines “likes” können User hier “want” klicken. Die Objekte der Begierde werden in einer Wunschliste gesammelt und leiten den Nutzer direkt in den Verkaufsbereich weiter.

Absurdität oder Bedrohung? Angesichts der nun mehr als einer Milliarde Nutzer weltweit könnte das Netzwerk damit zur Gefahr für jeden Online-Anbieter werden. Dabei muss das Gigantennetzwerk nicht einmal die gleiche Qualität des Dienstes erreichen: Die Masse alleine reicht schon aus, kleinere Seiten und deren Geschäftsmodell zu vernichten. Allerdings ist Facebook schon an einigen Projekten, die nicht zum Kerngeschäft gehören, gescheitert.

Agenturen wie Mindshare sind sogar der Meinung, dass e-Commerce nur außerhalb von Sozialen Netzwerken stattfinden kann. Die Investoren haben wegen des Kursverfalls der Aktie Interesse an einem Erfolg der Shop-Funktion. Aber auch Konkurrenten und Social-Media Experten sind neugierig, ob es Zuckerberg gelingt, neue Wege der Monetarisierung zu erschließen.

Katzen stehen auf Diamanten

Veröffentlicht am 14. September 2012 von Antoniya Stankova | Allgemein, Soziale Netzwerke, Trends, Web 2.0


In Champagner baden, mit luxuriosen Accessoires herumposen und die Fotos im Web teilen. Was Jugendliche können, das können Katzen erst recht.

Die “Rich Cats of Instagram” (#RCOI) sind das Pendant des Tumblr Blogs, der den Nachwuchs der Superreichen bei dekadenten Spielchen zeigt. Die Vierbeiner kommen ganz nach ihren Herrchen: sie rekeln sich auf drappierten Dollarscheinen, brettern mit Porsches und Jachten davon und verpassen nie den Pediküre-Termin. Niedlich, oder ;-)

PR is…

Veröffentlicht am 05. September 2012 von Anna Friedrich | Medien 2.0, Online-Relations

Bic For Her – Schlecht für Bic

Veröffentlicht am 04. September 2012 von Anna Friedrich | Allgemein, Soziale Netzwerke, Virales Marketing

So manche Marketingidee erreicht nicht den gewünschten Effekt bei der Zielgruppe. Besonders nach hinten los gegangen ist eine Beschreibung für Produkte eines bekannten Kugelschreiberherstellers. Unter dem Slogan „BIC for her – A gel pen essentially for women!“ wird eine neue Generation von Stiften speziell für Frauen beworben. Was nach einem schlüpfrigen Filmtitel klingt, ist ein Schreibgerät “spezifisch designt für Damenhände” mit “attraktiver pinker und lila” Farbgebung.

Die Begeisterung der Kundinnen hält sich in Grenzen. Die Quittung bekommt BIC gerade auf seinen englischsprachigen Amazon Seiten in Form der Kundenrezensionen serviert. Die Kommentatoren machen dort ihrem Unmut über das klischeebeladene Frauenbild Luft: Bereits mehr als 1.000 Produktbewertungen mit ironischen bis hin zu sarkastischen Anspielungen witzeln über die Kugelschreiber. So eine Nutzerin:

I love BIC Cristal for Her! The delicate shape and pretty pastel colors make it perfect for writing recipe cards, checks to my psychologist (I’m seeing him for a case of the hysterics), and tracking my monthly cycle. Ask your husband for some extra pocket money so you can buy one today!

Und ein männlicher Kunde bedankt sich etwa bei BIC dafür, seine Ehe gerettet zu haben:

I allowed my wife to write the grocery list with one of my pens. Shortly thereafter she went out and bought a bunch of flannel shirts, cut the sleeves off and grew a mullet. While she was writing her feminist manifesto, I secretly switched out the man pen with a BiC For Her. She’s now back to baking apple pies, vacuuming in heels, and popping bennies in order to keep her girlish figure… like a proper American gal.

Thank you BiC!

Die Geschichte hat in Sozialen Netzwerken in den USA und Großbritannien bereits einen beachtlichen Buzz erreicht. Und obwohl der Sturm schon eine Weile wütet, bleibt von BIC bisher jede Reaktion aus. Wie Unternehmen selbsironisch mit einem negativen Feuersturm im Netz umgehen, lest Ihr hier.

 

Neue Medien, alter Neid

Veröffentlicht am 24. August 2012 von Carsten Skansen | Allgemein, Soziale Netzwerke, Trends, Web 2.0

Das aktuelle “Opfer” der ungleichen Dreiecksbeziehung von Selbstdarstellung, Datenschutz und sozialen Netzwerken sind die Kinder der Super-Reichen. Der Tumblr-Blog Rich Kids Of Instagram ist seit einem Monat eine der am stärksten polarisierenden Seiten im Netz. Hier finden sich Bilder von Champagner schlürfenden Jugendlichen, Teenagern mit Sportwagen und allem, was sonst noch Neid hervorruft. Die Bilder kommen von Instagram, wo sie durch eine einfach Suche gefunden werden, und stammen meist von den Jugendlichen selber. Wieder einmal hält die individuelle Medienkompetenz leider nicht mit der Geschwindigkeit der technischen Entwicklung mit.

Spannender als die Bilder selbst ist die Diskussion darüber – auf der Seite und im Netz. Neugier, Neid und Peinlichkeiten erzeugen einen Buzz, der aufmerken lässt. Interessanterweise wird sich viel über die Inhalte ausgelassen, aber selten mit dem zugrundeliegenden Phänomen auseinandergesetzt. Warum zieht gerade diese Bildersammlung so viel Aufmerksamkeit auf sich? Die Erkenntnis ist weder neu noch schön: Sebstdarstellung, Schadenfreude und die Gelegenheit, einen Einblick in das Leben von “denen da oben” zu bekommen, bleiben starke und zeitlose menschliche Motivationen. Wenn Sie zusammenkommen, sind sie Garanten für Aufmerksamkeit und Gespräche.

Panasonic “Klangforscher” mit dem Ohr am Ball

Veröffentlicht am 24. Juli 2012 von Carsten Skansen | Allgemein

EM 2012: Millionen schauen gebannt zu. Aber in fünf Haushalten wird vor allem ganz genau hingehört. Im Rahmen unserer Produkttests für Panasonic ist gerade unser neues Projekt zu Ende. Unser aktuelles Testgerät ist das Blu-ray Heimkino System SC-BTT590. Dabei steht der Sound auf dem Prüfstand und nicht – wie normalerweise bei Panasonic – das perfekte Bild.

Es galt also, fünf Tester zu finden, die außergewöhnliches Gehör in allen Lebenslagen haben. “Musik”, “Gaming”, “Film” und – gerade aus gegebenem Anlass der EM – “Fußball” stellen ja ganz verschiedene Ansprüche an den Sound. Auch wenn die Ohrengröße nicht ganz unserer Vorlage entsprach, konnten wir 2 Frauen und 3 Männer als kompetente “Klangforscher” auswählen.

Der Wettbewerb ließ viele Teilnehmer aufhorchen und versorgte uns mit genügend Bewerbungen für mehrere Orchester. Die ausgewählten Klangforscher sind voller Enthusiasmus in den Test gestartet. Sie posteten Bilder der frisch eingetroffenen Geräte sowie Zwischenberichte und bekamen viel Resonanz auf Facebook. Seit heute sind auch die Abschlussberichte online. So hat die Aktion viel Harmonie und wenig Lärm erzeugt.