Archiv für Juli 2012

Panasonic “Klangforscher” mit dem Ohr am Ball

Veröffentlicht am 24. Juli 2012 von Carsten Skansen | Allgemein

EM 2012: Millionen schauen gebannt zu. Aber in fünf Haushalten wird vor allem ganz genau hingehört. Im Rahmen unserer Produkttests für Panasonic ist gerade unser neues Projekt zu Ende. Unser aktuelles Testgerät ist das Blu-ray Heimkino System SC-BTT590. Dabei steht der Sound auf dem Prüfstand und nicht – wie normalerweise bei Panasonic – das perfekte Bild.

Es galt also, fünf Tester zu finden, die außergewöhnliches Gehör in allen Lebenslagen haben. “Musik”, “Gaming”, “Film” und – gerade aus gegebenem Anlass der EM – “Fußball” stellen ja ganz verschiedene Ansprüche an den Sound. Auch wenn die Ohrengröße nicht ganz unserer Vorlage entsprach, konnten wir 2 Frauen und 3 Männer als kompetente “Klangforscher” auswählen.

Der Wettbewerb ließ viele Teilnehmer aufhorchen und versorgte uns mit genügend Bewerbungen für mehrere Orchester. Die ausgewählten Klangforscher sind voller Enthusiasmus in den Test gestartet. Sie posteten Bilder der frisch eingetroffenen Geräte sowie Zwischenberichte und bekamen viel Resonanz auf Facebook. Seit heute sind auch die Abschlussberichte online. So hat die Aktion viel Harmonie und wenig Lärm erzeugt.

Reisebegleitung mit Charme: LUMIX Panasonic lässt Kompaktkameras im Urlaub testen

Veröffentlicht am 13. Juli 2012 von Kristina Weitkamp | Allgemein

Für unseren Kunden Panasonic schließen wir gerade einen Digitalkamera Produkttest ab. Im Visier: die kompakte Reisekamera LUMIX TZ31.

Die Facebook Community hat bereits letztes Jahr das Vorgängermodell, die LUMIX TZ22 ausprobiert und sich weitere Produkttests gewünscht. Nach diesem ersten Erfolg haben wir beschlossen, die aktuelle Aktion auch für Fans außerhalb von Facebook zugängig zu machen und launchten sie auf panasonic.de. Natürlich haben wir weiterhin den Produkttest über alle Social Media Kanäle von Panasonic begleitet.

Der TZ31 Produkttest auf panasonic.de

Das Motto war “Teste die LUMIX TZ31 auf Deiner nächsten Reise”. Im Urlaub ist man ständig auf Achse, viele neue Eindrücke auf vielen Fotos. Da kommt so eine kompakte “Hosentaschenkamera” gerade recht. Ob die TZ31 diesem Ruf gerecht wird und dabei schöne Bilder macht, genau das wollten wir wissen.

Die Bewerber wollten es uns nicht einfach machen: in kürzester Zeit überfielen uns 1.400 Bewerbungen! Leider konnten wir nur acht davon auf Reisen mit der LUMIX TZ31 schicken. Ende Mai startete der erste Teilnehmer, der letzte kam Ende Juni zurück. Es ging nach Madeira, London, Belgrad, Prag, Hongkong, Island, Paris, Amsterdam und Domburg. Die Erfahrungsberichte haben wir hier gesammelt. Die Bilder findet man im LUMIX  Flickr Account. Auch auf Facebook präsentieren wir eine Auswahl, damit die Community den Test verfolgen kann. Und das gefällt: sie liked, kommentiert, teilt und ärgert sich, die Bewerbungsfrist verpasst zu haben.

Wir resümieren: Über 200 Kommentare, 800 Likes und 80 geteilte Beiträge auf Facebook. 100 Bilder auf Flickr, acht ausführliche Berichte von zufriedenen Produkttestern. Auch wir sind glücklich und freuen uns auf die nächste Testaktion!

 

Vier Gewinnt: Die Online-Shopper Typologie

Veröffentlicht am 12. Juli 2012 von Anna Friedrich | Soziale Netzwerke, Virales Marketing

Wie shoppen Konsumenten und mit welcher Kommunikationsstrategie sprechen Unternehmen sie am besten an? Der US-Datenspezialist BloomReach hat in einer aktuellen Studie vier Typen der Online-Shopper identifiziert und will es Shop-Betreibern erleichtern, ihre Kommunikationsstrategie auf Zielgruppen abzustimmen.

Window-Shopper lieben Pinterest. Sie wissen nicht, was sie kaufen wollen und stöbern Klick für Klick nach besonderen Produkten. Mode oder Möbel, es gibt für jeden Geschmack das passende Board. Der Online-Store ModCloth schafft über der Plattform die Umwandlung der Flaneure zu Kunden. Ausgesuchte Bilder, eigene Inhalte und Beiträge von Followern sowie die richtigen Fashion-Angebote passen zum Geist der Pinterest-Enthusiasten.

Jäger haben ein klares Ziel. Sie sind Pragmatiker und kennen ihr Produkt. Sie wollen es schnell auffinden und einen vernünftigen Preis bezahlen. Die entscheidenden Kriterien sind: Such- und Kaufprozesse. Das US-amerikanische Designer Kaufhaus Neiman Marcus versteht sein SEO-Handwerk und bietet schnelles Pay-per-Click. Jäger werden hier artgerecht bedient.

Sammler wollen Schnäppchen. Sie haben Spaß an Rabatten und Gutscheinen. Unternehmen haben das verstanden und verschicken Promo-Links über Twitter. Die Studie schätzt die Konversionen über den Micro-Blog allerdings sehr niedrig ein. Wer keine Flash-Deals anbieten kann, braucht sich hier nicht zu bemühen.

Gärtner sind Marken-Enthusiasten. Diese Typen kultivieren ihre Liebe für Produkte und Brands. Sie wollen Gespräche über und mit Marken. Als Call-to-Action brauchen Gärtner relevante Inhalte: Fragen nach dem persönlichen Modegeschmack oder Beiträge zur Entwicklung neuer Produkte leisten, begeistern sie. Sie sind die aktiven Marken-Botschafter und geben Empfehlungen an ihre Netzwerke weiter. Hier ist Facebook das effektivste Tool. Die Begeisterung der Gärtner für die Marken schlug sich in der Studie in Traffic-Raten und realen Umsatzzahlen nieder.

Die Daten zu der Studie lieferte eine Untersuchung der Konversionen auf Ecommerce-Angeboten beliebter US-Modeanbieter.

Produkttester im 3D-Rausch

Veröffentlicht am 11. Juli 2012 von Carsten Skansen | Facebook, Soziale Netzwerke

Alles begann vor einem Jahr: Auf der IFA 2011 waren wir nach der Vorführung des Panasonic 3D HD LCD Projektors PT-AT5000E schwer begeistert. Zusammen mit unserem Kunden Panasonic haben wir überlegt, wie wir diese Erfahrung mit den Fans teilen können. Kurz davor hatten wir einen Digitalkamera Produkttest durchgeführt: Facebook-Fans nahmen die LUMIX TZ22 Kamera mit in den Urlaub. Etwas Ähnliches musste auch mit dem 3D Projektor passieren.

Warum Produkttests?
Für ca 70% der Konsumenten hat die Empfehlung durch andere Verbraucher im Internet einen hohen Stellenwert. Viele probieren gern neue Geräte aus, bevor sie sich für den Kauf entscheiden. Sie lernen neue Funktionen und Technologien kennen, teilen ihre Eindrücke und tauschen sich mit anderen aus. Für den Hersteller ist die offene Meinung des Kunden ebenso wertvoll, das Feedback ist ein wichtiger Impuls für die Weiterentwicklung der Geräte.

Zurück zum Panasonic Projektor: Unter dem Motto “Dein Heimkino-Abend in der dritten Dimension!” konnten sich Nutzer für einen Produkttest bewerben und ein 3D Event mit Freunden bei sich Zuhause schmeissen.

Ablauf des 3D Projektor Tests
Um Heimkino-Erfahrene Tester zu finden, riefen wir auf Facebook und im HIFI-Forum, der größten deutschen HIFI-Community, zur Teilnahme auf. In beiden Kanälen entstand eine lebhafte Diskussion, allein im HIFI-Forum können Leser auch heute in rund 140 Fachbeiträgen von den Erfahrungen der Tester profitieren.

Ergebnisse des 3D Projektor Tests
Die Tester waren von der Aktion begeistert. Jeder hat den Projektor intensiv unter die Lupe genommen und einen 3D Tiefenrausch genossen. Die ausführlichen Testberichte setzen sich mit allen Funktionen und Details auseinander. Interessenten finden diese auf der Projektor Produktseite, und erhalten so einen persönlichen und ehrlichen Einblick.

Über 1.000 Likes und Kommentare hat die Aktion auf Facebook und im Forum geerntet. Diese positive Erfahrung hat sich MAVENS zu Herzen genommen. In den vergangenen Monaten haben wir das Produkttestverfahren standardisiert. Derzeit schließen wir zwei weitere Produkttest für Panasonic ab – mehr dazu in Kürze :-) .

Krümelmonster singt “Share it maybe”

Veröffentlicht am 10. Juli 2012 von Anna Friedrich | Bloggerei, Soziale Netzwerke, Virales Marketing

Auch das Krümelmonster aus der Sesamstraße weiß, wie man teilt. Fantastische Parodie des Songs “Call me maybe”:

Gib und dir wird gegeben: Revolutionäre der digitalen Kultur

Veröffentlicht am 06. Juli 2012 von Anna Friedrich | Medien 1.0, Medien 2.0

Die Medien- und Unterhaltungsindustrie steckt in der Krise: Urheberrechte, Open-Source-Ansätze, Social Media und viele andere Faktoren lassen sich schwer in traditionelle Strukturen integrieren. Doch ein Umbruch funktioniert nur, wenn auch die “Schaffenden” aktiv dazu beitragen – genauso wie ein Unternehmen nur durch die Produktivität seiner Mitarbeiter eine Daseinsberechtigung hat.

Paulo Coelho steht für den Schriftsteller 2.0 des 21. Jahrhunderts und führt selbst den Begriff “Internetuelle” für diese neue Generation der Intellektuellen ein. Er appelliert im ZEIT-Interview an seine Kollegen, auch Blogs, Twitter, Apps und Co. als Kanäle für Publikationen zu begreifen und anzunehmen. Dabei ist er selbst das beste Beispiel:

Ich habe über acht Millionen Fans auf Facebook, mein Blog lesen zwei Millionen Menschen im Monat. Ich kann dort direkt zu meinen Lesern sprechen. Die Verlage haben keine Ahnung davon, wie wichtig so etwas ist. Trotzdem ist die traditionelle Marketingmacht der Verlage und der Buchläden weiterhin unverzichtbar. Das können wir Autoren nicht allein stemmen.

Das Versäumnis der Verleger darf nicht das Versäumnis der Autoren sein. Sie sollten sie sich als eigene Marke verstehen und im Web etablieren. Wie wichtig der persönliche Kontakt zu den Konsumenten ist, können sie bei Marken im Social Web live mitverfolgen. Wer zunächst nicht an sein Portemonnaie, sondern an die Leidenschaft für die eigene “Kunst” denkt, wird belohnt, davon ist Coelho überzeugt:

Wenn du nicht geizig bist, wird dein Einsatz belohnt.

Das höchste Ziel meines Lebens ist es, gelesen zu werden. (…) Wenn man Opfer einer Piraterie wird, dann ist das eine Auszeichnung, eine Medaille!

Auch die Musikindustrie kämpft mit (oder gegen?) das Zeitalter der Digitalisierung. Warum hat sie nicht bereits vor 10 Jahren etwas wie iTunes geschaffen, fragt Jan Delay im Spiegel-Streitgespräch mit dem Pirat Christoph-Lauer.

“Internetuelle” Musiker mischen längst mit. So hat 50 Cent gerade sein brandneues Album “Murder By Numbers” zum Download für null Cent bereitgestellt. Die Idee “Free” ist nicht neu, aber sie zeigt einmal mehr, dass die Kostenloskultur keinen automatischen Verzicht auf Qualität bedeutet.

Der deutsche Rapper Cro nutzt das Social Web vorbildlich als Publicity-Kanal. Mit fast einer Million Fans auf Facebook, rappte sich der Newcomer mit seiner Panda-Maske erst in die Youtube- und anschließend in die iTunes-Charts. Von 22,5 Millionen Klicks auf Youtube können die Web 2.0-Angsthasen unter den Künstlern nur träumen. Cros Single “Du” rangiert derzeit auf Platz zwei der iTunes Top10 Songs in Deutschland – Coelho behält recht.

Guter Service ist Kunden nicht gut genug

Veröffentlicht am 06. Juli 2012 von Anna Friedrich | Kundendienst, Soziale Netzwerke, Web 2.0

Konsumenten wollen im Schnitt 13 Prozent mehr ausgeben für Produkte und Dienstleistungen von Unternehmen, die einen “freundlichen und hilfreichen” Service bieten. Zu dem Ergebnis kommt die Studie von Echo Research für das Kreditkarteninstitut American Express unter 1.000 US-Amerikanern.

Fast ein Drittel der Befragten sind der Meinung, Unternehmen gäben sich in puncto Kundendienst generell weniger Mühe. Wer sich nicht um seine Kundschaft bemüht, wird abgestraft: 89 Prozent kehren dem Anbieter den Rücken nach einem Service-Flop. Besonders unzufrieden sind die kaufkräftigen, hochvernetzten Millenials, die über 30-Jährigen. Online teilt diese Social Media affine Generation ihre Erfahrungen und spricht Empfehlungen aus.

Enthusiasten zu aktivieren, zahlt sich aus. Kunden geben im Schnitt 20 bis 40 Prozent mehr Geld aus für Produkte von Marken, die sich in Sozialen Netzwerken aktiv für einen Dialog mit ihren Kunden einsetzen.

Infografik Customer Disservice