Vier Gewinnt: Die Online-Shopper Typologie

Veröffentlicht am 12. Juli 2012 von Anna Friedrich

Wie shoppen Konsumenten und mit welcher Kommunikationsstrategie sprechen Unternehmen sie am besten an? Der US-Datenspezialist BloomReach hat in einer aktuellen Studie vier Typen der Online-Shopper identifiziert und will es Shop-Betreibern erleichtern, ihre Kommunikationsstrategie auf Zielgruppen abzustimmen.

Window-Shopper lieben Pinterest. Sie wissen nicht, was sie kaufen wollen und stöbern Klick für Klick nach besonderen Produkten. Mode oder Möbel, es gibt für jeden Geschmack das passende Board. Der Online-Store ModCloth schafft über der Plattform die Umwandlung der Flaneure zu Kunden. Ausgesuchte Bilder, eigene Inhalte und Beiträge von Followern sowie die richtigen Fashion-Angebote passen zum Geist der Pinterest-Enthusiasten.

Jäger haben ein klares Ziel. Sie sind Pragmatiker und kennen ihr Produkt. Sie wollen es schnell auffinden und einen vernünftigen Preis bezahlen. Die entscheidenden Kriterien sind: Such- und Kaufprozesse. Das US-amerikanische Designer Kaufhaus Neiman Marcus versteht sein SEO-Handwerk und bietet schnelles Pay-per-Click. Jäger werden hier artgerecht bedient.

Sammler wollen Schnäppchen. Sie haben Spaß an Rabatten und Gutscheinen. Unternehmen haben das verstanden und verschicken Promo-Links über Twitter. Die Studie schätzt die Konversionen über den Micro-Blog allerdings sehr niedrig ein. Wer keine Flash-Deals anbieten kann, braucht sich hier nicht zu bemühen.

Gärtner sind Marken-Enthusiasten. Diese Typen kultivieren ihre Liebe für Produkte und Brands. Sie wollen Gespräche über und mit Marken. Als Call-to-Action brauchen Gärtner relevante Inhalte: Fragen nach dem persönlichen Modegeschmack oder Beiträge zur Entwicklung neuer Produkte leisten, begeistern sie. Sie sind die aktiven Marken-Botschafter und geben Empfehlungen an ihre Netzwerke weiter. Hier ist Facebook das effektivste Tool. Die Begeisterung der Gärtner für die Marken schlug sich in der Studie in Traffic-Raten und realen Umsatzzahlen nieder.

Die Daten zu der Studie lieferte eine Untersuchung der Konversionen auf Ecommerce-Angeboten beliebter US-Modeanbieter.

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