Archiv für August 2013

What’s new im Social Web?

Veröffentlicht am 28. August 2013 von Sandra Stabenow | Soziale Netzwerke

Wir leben in einem sich ständig ändernden Jetzt, in der die Flut an Informationen in allen Bereichen unentwegt zunimmt – und ganz besonders im Social Web. Dem einzelnen Menschen ist es nahezu unmöglich alle Neuigkeiten zu erfassen. Spiegel-Kolumnistin Sibylle Berg bemerkt trefflich: „Das Informationszeitalter sprengt uns allen ja das Gehirn.“ Da es heutzutage kaum noch jemand schafft, „bei der Geschwindigkeit, in der wir leben, arbeiten und Nachrichten konsumieren (…), das zu überprüfen, was er liest oder hört“, werden wir an dieser Stelle ab sofort in regelmäßigem Abstand die wichtigsten Änderungen innerhalb der sozialen Netzwerke besprechen. Hauptaugenmerk liegt diesmal auf Facebook, aber auch Google+, Twitter und Co. sollen künftig nicht zu kurz kommen.

Lockerung der Gewinnspielrichtlinien

Lasst uns mit der Neuerung beginnen, die von den meisten Seitenbetreibern wohl am sehnsüchtigsten erwartet wurde: Facebook ändert seine Gewinnspielrichtlinien. Fortan dürfen Gewinnspiele auch ohne Applikation in der Chronik einer Seite, aber nach wie vor nicht in der Timeline von Nutzern, durchgeführt werden. Damit wird „Like, Comment, Share“-Gewinnspielen mehr Raum gegeben. Aber Vorsicht, die Anpassung der Promotion-Richtlinien ist bislang nur in der englischen Version der Facebook-Regularien vorgenommen worden – Widersprüche inklusive.

Facebook-Logo

Ungeachtet der Tatsache, dass Wettbewerbe innerhalb der eigenen Chronik viel einfacher erstellt werden können und eine weitaus höhere Reichweite erzielen, empfehlen wir, Promotionen weiterhin über eine App zu realisieren. Mehre Gründe sind dafür ausschlaggebend. Zum Einen können Inhalte und Layout viel freier und dem CI entsprechend gestaltet werden und zum Anderen läuft man nicht Gefahr gegen bestehende Gesetztes- oder Facebook-Vorgaben zu verstoßen. Auch das Risiko von Nutzern als Spammer eingeordnet zu werden bleibt aus. Nicht mehr lang und Weihnachten steht ins Haus. Spätestens dann wird sich zeigen, in welchem Maße Unternehmen und Marken die neuen Gewinnspielrichtlinien adaptiert haben.

Zugriff auf Stockfotos

Werbetreibende aufgepasst! Künftig darf jeder, der Anzeigen auf Facebook schaltet, kostenlos Bilder aus dem Archiv von Shutterstock nutzen und diese ins eigene Inserat einbinden. Advertiser haben damit Zugriff auf rund 25 Millionen Images. Zukünftig soll auch die Auswahl von mehreren Bildern für eine einzige Anzeige möglich sein.

Embedded Posts

Lange überfällig ist die Option öffentliche Posts von Facebook in eine externe Webseite einzubinden. Es ist kinderleicht! Man geht dazu einfach auf den kleinen Pfeil oben rechts neben dem Post, klickt auf „Beitrag einfügen“ und kopiert den erscheinenden HTML-Code in den eigenen Blogbeitrag.

Newsfeed Algorithmus

Der EdgeRank ist tot“ heißt es. Nun ja, ab sofort werden eben noch mehr individuelle Kriterien in die Bewertung von Postings einbezogen. Ein Nachteil durch die Änderungen im Newsfeed Algorithmus entsteht nur denjenigen Unternehmen, die keine guten, relevanten Inhalte produzieren.

Shared Photo Albums

Herausforderung für die Einen, Gewinn für die Anderen: Während die neuen Fotoalben, auf die gemeinschaftlich zugegriffen werden kann, Startups wie Keepsy und Albumatic, eher den Angstschweiß auf die Stirn treiben dürften, können sich Facebook-Nutzer freuen. Freunde können nun gemeinsam Fotos hinzufügen, taggen und Alben editieren. Der Albumersteller kann bis zu 50 Contributoren einladen, von denen jeder bis zu 200 Fotos hochladen darf. Diese Funktion bietet großartige Möglichkeiten für Unternehmen und Marken. So können z. B. nach einem Blogger Event die Teilnehmer dazu aufgefordert werden, ihre gemachten Bildern mit anderen Fans der Facebook-Seite zu teilen.

Neu bei MAVENS: Sandra Stabenow

Veröffentlicht am 26. August 2013 von Sandra Stabenow | Allgemein

Es heißt, das Studium der Geschichte ermöglicht viele Wege – schließlich können Geisteswissenschaftler ja alles und nichts. Erstaunlich, dass es für die Historiker bei MAVENS nur einen Kurs gibt: Social Media. Ich werde einen Teufel tun und mit dieser „Tradition“ brechen. Gestatten: Sandra Stabenow, studierte Geschichtswissenschaftlerin mit SEO-Background und die neue Volontärin an Board.

Sandra StabenowSocial Media ist …

Ein chinesisches Sprichwort besagt: „Es genügt nicht, an den Fluss zu kommen, nur mit dem Wunsch, Fische zu fangen. Man muss auch das Netz mitbringen.“ Gibt man dem Fluss nun einen so klangvollen Namen wie Facebook, Twitter oder Instagram, fällt auf, dass die Redewendung auch Gültigkeit für Social Media hat. Vorausgesetzt, man sieht die sozialen Netzwerke mit denselben Augen wie ich. Dialog, Interaktion und Austausch sind Begriffe, die ich mit den sozialen Medien in Verbindung bringe, nicht Einbahnstraßenkommunikation. Es geht darum Mehrwert in Form von relevanten und ansprechenden Inhalten zu schaffen.

… meine Welt!

Ich selbst, bin gerne Produzentin dieser Inhalte. Mein bevorzugtes Medium: der Blog. Meine ersten  Gehversuche in der Blogosphäre habe ich bereits 2009 gemacht. Mode war das Thema, Englisch die Sprache. Es folgten eigene Projekte in Portugiesisch und Deutsch. Zuletzt habe ich ausschließlich beruflich gebloggt – vielleicht kennt ihr mich ja von SEO-Trainee.de? Es könnte auch sein, dass  ich euch schon einmal auf Twitter über den Weg gelaufen bin. Dort zwitschere ich nämlich als @SEOnhora @Miss_Hashtag über aktuelle Themen und Events aus dem Bereich Online Marketing und Social Web.

Euch sticht sicher der Terminus „SEO“ ins Auge. Ja, ich war wie eingangs bereits angedeutet, beruflich nicht immer im Social Media angesiedelt – auch wenn mein Herz schon lange „social“ schlägt. Vor Kurzem erst habe ich mein einjähriges Traineeship der Suchmaschinenoptimierung bei der wirkungsvoll GmbH beendet. Die Zeit dort, in der ich viel kostbares Wissen und tolle, einzigartige Erfahrungen gesammelt habe, möchte ich keinesfalls missen! Nein, vielmehr werde ich die gewonnene Expertise in meine aktuelle Arbeit einfließen lassen und stetig ausbauen.

Wer mehr über meinen Werdegang erfahren möchte, kann hier klicken.

Schöne neue Welt – Willkommen!

Dementsprechend wird eine meiner Aufgabe bei MAVENS sein, Social-Media-Prozesse und deren SEO-Wirkung zu optimieren – Stichwort: Synergieeffekte sinnvoll nutzen. Sicherlich werde ich auch meine redaktionellen Erfahrungen gewinnbringend in den Berufsalltag integrieren. Ganz besonders freue ich mich darauf, neue Themenfelder wie zum Beispiel das Community Management oder das Social Media Monitoring zu erschließen. Aller Wahrscheinlichkeit nach wird mich aber die strategische Kommunikations- und Mediaplanung am meisten begeistern.

In Vorbereitung auf das Volontariat habe ich das Buch „Social Media Relations. Leitfaden für erfolgreiche PR-Strategien und Öffentlichkeitsarbeit im Web 2.0“ von Bernhard Jodeleit gelesen. Darin steht geschrieben:

„Social Media Relations basieren auf einer Haltung, auf einer offenen, dialogorientierten Persönlichkeit oder Unternehmensphilosophie, die Sympathiepunkte sammeln möchte, statt mit faulen Tricks ein bisschen rascher zum Return on Invest zu kommen.“

Genau deshalb bin ich hier.

In diesem Sinne lade ich euch herzlich ein, mit mir in den Dialog zu treten – off-und online!

- Sandra

Bike-Sharing & Co.: Trend oder Zukunft?

Veröffentlicht am 14. August 2013 von Nina Jacob | E-Commerce, Peer-to-Peer, Trends

Wir Menschen sind gesellig und das Teilen untereinander macht uns glücklicher (Quelle: GDI). Der Handelsblatt-Autor Axel Oppermann nennt es die Transformation der wirtschaftlichen Denkmuster vom Haben zum Teilen. Dahinter verbirgt sich die Grundidee, für wenig Geld und ohne Stress ein günstiges oder kostenloses Mietobjekt zu finden. Die kollaborative Wirtschaft wächst im Zeitalter von der Globalisierung, Smartphones, Facebook & Co. rasant. Online-Marktplätze für Auto-, Wohnungs- und Car-Sharing sprießen gar wie Pilze aus dem Boden. So viel steht fest: Das Kaufverhalten verändert sich dadurch vollkommen.

Airbnb zählt zu den Pionieren der Share Economy. Der Umsatz des Community-Marktplatzes für private Wohnungen wird laut Forbes auf 150 Millionen US Dollar geschätzt. Jeremiah Owyang stellt gar die These auf, Airbnb könne das nächste Ebay und Uber das nächste Amazon sein. So ist es ein spannender Ansatz für die Zukunft des E-Commerce, aber auch des Handels insgesamt, obwohl diese Entwicklung noch einen weiten Weg vor sich hat.

Spinlister-Suche Hamburg

Spinlister ist das erste Angebot mit der Idee des Bike-Sharings. Das US-Startup ist in 40 Ländern aktiv und hat soeben eine eigene App gelauncht. Spinlister eignet sich besonders für Touristen, die sich Fahrräder von Privatpersonen für kleines Geld ausleihen wollen. Wie auf fast allen professionellen Sharing-Plattformen ist auch hier für eine Privathaftpflicht im Schadensfall gesorgt. Klingt nach einer Win-Win-Situation – oder besser gesagt: Win-Win-Win-Situation. Schließlich verdient Spinlister 17,5 Prozent vom Mietpreis. Doch noch steht das Unternehmen in den Startlöchern: Es sind in den USA erst 600 Fahrräder gelistet. In Hamburg ist derzeit nur ein Rad im Angebot. Owyang findet:

Instead of relying on Amazon or eBay, the crowd can turn to Airbnb and Uber to get durable goods, media, and products at the local level and on-demand.

Es spart zudem Kosten, schont die Umwelt und das Wichtigste: Sharing ruft in uns das eigentliche Grundbedürfnis hervor, das Socializing. Es ist also nicht nur ein Trend, sondern die Denkweise einer neuen Generation von Nutzern. Share Economy-Modelle haben Zukunft und noch ist das Rennen um die Marktführerschaft nicht entschieden. Wichtig ist bei der Geschäftsidee, dass sie alltagstauglich, optimalerweise global realisierbar und in den meisten Fällen lokal anwendbar ist.