Archiv für die Kategorie ‘PR 1.0’

Wenn Pannen Glaubwürdigkeit schaffen

Veröffentlicht am 31. März 2006 von Mark Pohlmann | PR 1.0

Um die hohe Nachfrage zu verdeutlichen, erfand jüngst ein Kunde einen Serverzusammenbruch. Wir überlegen jetzt, die Funktion “Nichts geht mehr auf der Website kurz nach Ihrer Pressekonferenz” in den Regelkatalog unserer PR einzubauen.

Vorsprung

Veröffentlicht am 10. März 2006 von Mark Pohlmann | PR 1.0

Moritz Hunzinger, einzige schillernde Figur im ansonsten aseptischen PR-Umfeld, findet eine klare Definition seiner Dienstleistung: Er sei ein "wandelnder Informationsvorsprung". Großartig!

Warum PR einen so schlechten Ruf genießt II

Veröffentlicht am 01. Dezember 2005 von Mark Pohlmann | PR 1.0

Vodafone_life
Wegen Antworten wie dieser. 

"Vodafone-Sprecherin Bettina Donges sagte SPIEGEL ONLINE, die sogenannte
Vodafone-live-Taste sei auf Wunsch der Kunden eingeführt worden, "damit
man nicht mehr so lange im Menü suchen muss". Versehentliches Einwählen
könne schon mal passieren, am besten solle man immer die Tastensperre
aktivieren, empfiehlt sie. "Oder besser noch einen Tarif mit Flatrate
wählen, da kann nichts passieren."

Der Spiegel-Artikel
beschäftigt sich mit dem Ärger von Handy-Besitzern, die sich ständig
versehentlich in die Portale der Provider einwählen, weil diese den
Einwahl-Knopf ebenso prominent plazieren wie die Taste für die
Gesprächsannahme.

Stellenabbau durch Umzug – “eine gute Entscheidung”

Veröffentlicht am 15. November 2005 von Mark Pohlmann | PR 1.0

Nun ist man ja gewohnt, daß vom Markt gestrafte Unternehmen das Sparen als eigentliche Daseinsberechtigung entdecken und fortan als Heilslehre propagieren. Aber wie Sony Deutschland seine Restrukturierung durch Umzug der Vertriebsmannschaft von Köln nach Berlin ins (bislang?) imageträchtige Sony-Center am Potsdamer Platz verkauft, das treibt einem dann doch die Tränen ins Gesicht: Man will den dortigen Leerstand minimieren. Und was passiert mit dem künftigen Leerstand in Köln? Daß die PDS das Ganze nun für eine "gute Entscheidung" hält, zeigt, wie viel man in Berliner Regionalpolitikerkreisen von Wirtschaft versteht hält.

Die Restrukturierung "ist erforderlich, um
die Wettbewerbsfähigkeit von Sony auf dem deutschen Markt zu verbessern
und das Unternehmen wieder in die Gewinnzone zu bringen."
Hier fehlt wie immer an dieser Stelle die Begründung, warum nicht mehr Umsatz / Marktanteil oder  bessere Produkte das eigentliche Ziel sind und wie diese zu erreichen
oder warum sie eben nicht zu erreichen sind.

Mit dem Besetzen freier Flächen durch eigene Mitarbeiter sei "zu erwarten, dass auf diese Weise die effizienteste Nutzung der verfügbaren Flächen im Sony Center in Berlin erlangt wird."
Leistungsträger werden als finanzielle Belastung zur physischen Manövriermasse. Da kommt bestimmt Freude auf in Berlin und in Köln.

Der Wirtschaftssenator
Berlins, Harald Wolf (PDS/Die Linke, vormals SED), jedenfalls ist
angesichts des unverhofften Zustroms aus dem nichtsozialistischen Ausland ganz euphorisch: "Das ist eine
gute Entscheidung – für Sony und für Berlin. Ich freue mich, dass mit
diesem Schritt intensive Gespräche zwischen dem Senat und dem
Unternehmen zum Erfolg geführt haben." (Zitate aus
: de.internet.com)

Stellenabbau durch Umzug – “eine gute Entscheidung”

Veröffentlicht am 15. November 2005 von Mark Pohlmann | PR 1.0

Nun ist man ja gewohnt, daß vom Markt gestrafte Unternehmen das Sparen als eigentliche Daseinsberechtigung entdecken und fortan als Heilslehre propagieren. Aber wie Sony Deutschland seine Restrukturierung durch Umzug der Vertriebsmannschaft von Köln nach Berlin ins (bislang?) imageträchtige Sony-Center am Potsdamer Platz verkauft, das treibt einem dann doch die Tränen ins Gesicht: Man will den dortigen Leerstand minimieren. Und was passiert mit dem künftigen Leerstand in Köln? Daß die PDS das Ganze nun für eine "gute Entscheidung" hält, zeigt, wie viel man in Berliner Regionalpolitikerkreisen von Wirtschaft versteht hält.

Die Restrukturierung "ist erforderlich, um
die Wettbewerbsfähigkeit von Sony auf dem deutschen Markt zu verbessern
und das Unternehmen wieder in die Gewinnzone zu bringen."
Hier fehlt wie immer an dieser Stelle die Begründung, warum nicht mehr Umsatz / Marktanteil oder  bessere Produkte das eigentliche Ziel sind und wie diese zu erreichen
oder warum sie eben nicht zu erreichen sind.

Mit dem Besetzen freier Flächen durch eigene Mitarbeiter sei "zu erwarten, dass auf diese Weise die effizienteste Nutzung der verfügbaren Flächen im Sony Center in Berlin erlangt wird."
Leistungsträger werden als finanzielle Belastung zur physischen Manövriermasse. Da kommt bestimmt Freude auf in Berlin und in Köln.

Der Wirtschaftssenator
Berlins, Harald Wolf (PDS/Die Linke, vormals SED), jedenfalls ist
angesichts des unverhofften Zustroms aus dem nichtsozialistischen Ausland ganz euphorisch: "Das ist eine
gute Entscheidung – für Sony und für Berlin. Ich freue mich, dass mit
diesem Schritt intensive Gespräche zwischen dem Senat und dem
Unternehmen zum Erfolg geführt haben." (Zitate aus
: de.internet.com)

Stellenabbau durch Umzug – “eine gute Entscheidung”

Veröffentlicht am 15. November 2005 von Mark Pohlmann | PR 1.0

Nun ist man ja gewohnt, daß vom Markt gestrafte Unternehmen das Sparen als eigentliche Daseinsberechtigung entdecken und fortan als Heilslehre propagieren. Aber wie Sony Deutschland seine Restrukturierung durch Umzug der Vertriebsmannschaft von Köln nach Berlin ins (bislang?) imageträchtige Sony-Center am Potsdamer Platz verkauft, das treibt einem dann doch die Tränen ins Gesicht: Man will den dortigen Leerstand minimieren. Und was passiert mit dem künftigen Leerstand in Köln? Daß die PDS das Ganze nun für eine "gute Entscheidung" hält, zeigt, wie viel man in Berliner Regionalpolitikerkreisen von Wirtschaft versteht hält.

Die Restrukturierung "ist erforderlich, um
die Wettbewerbsfähigkeit von Sony auf dem deutschen Markt zu verbessern
und das Unternehmen wieder in die Gewinnzone zu bringen."
Hier fehlt wie immer an dieser Stelle die Begründung, warum nicht mehr Umsatz / Marktanteil oder  bessere Produkte das eigentliche Ziel sind und wie diese zu erreichen
oder warum sie eben nicht zu erreichen sind.

Mit dem Besetzen freier Flächen durch eigene Mitarbeiter sei "zu erwarten, dass auf diese Weise die effizienteste Nutzung der verfügbaren Flächen im Sony Center in Berlin erlangt wird."
Leistungsträger werden als finanzielle Belastung zur physischen Manövriermasse. Da kommt bestimmt Freude auf in Berlin und in Köln.

Der Wirtschaftssenator
Berlins, Harald Wolf (PDS/Die Linke, vormals SED), jedenfalls ist
angesichts des unverhofften Zustroms aus dem nichtsozialistischen Ausland ganz euphorisch: "Das ist eine
gute Entscheidung – für Sony und für Berlin. Ich freue mich, dass mit
diesem Schritt intensive Gespräche zwischen dem Senat und dem
Unternehmen zum Erfolg geführt haben." (Zitate aus
: de.internet.com)

Die schönsten Geschichten schreibt das Leben?

Veröffentlicht am 14. November 2005 von Mark Pohlmann | PR 1.0

In der Welt der PR schon. Quelle: Stern.de

Stern_vanessaEs gibt Geschichten, die klingen zu gut, um wahr zu sein, und es gibt
Geschichten, die klingen, als hätten unterbeschäftigte
PR-Assistentinnen sie erfunden. Nehmen wir diese: Ein bildhübsches
Mädchen, einsam und verzweifelt, jobbt in einer Plattenfirma. Dieses
Mädchen ist voller Lieder, voller Ideen, aber weil es ein ehemaliger
Popstar ist, ausgezehrt vom schnellen Ruhm, reist es nach Lateinamerika
und sucht nach Sinn.

In
Peru besucht es seine Großmutter, eine weise Frau von 87 Jahren. Das
Mädchen kann seinen alten Traum nicht vergessen, von der Bühne und von
der Musik, und fragt um Rat: "Mama Lilla, soll ich es noch einmal
wagen?" Die alte Dame, klein von Wuchs und entschlossen, zögert nicht
lange: "Mama Lilla Would!"

Ein Jahr später steht dieses
Mädchen in einem Hamburger Hotel, posiert für ein Fotoshooting und gibt
Interviews zu ihrer neuen Platte mit dem Titel "Mama Lilla would".
Zugegeben, das klingt verdächtig. Erst recht, wenn das Mädchen Vanessa
Petruo heißt und zu den No Angels gehört hat, der ersten öffentlich
gecasteten Girlgroup Deutschlands. Vany, Sandy, Lucy, Jess und Nadja -
wir kannten ihre Ti-Äitsch-Schwächen, ihre Lieblingspullis und ihre
Problemzonen. Wir durften dabei zuschauen, wie das Fernsehen aus ihnen
Popstars fertigte, wie sie fünf Millionen Platten verkauft und nach
drei Jahren Fließbandarbeit wegen kollektiven Burnouts aufgegeben
haben. Weiterlesen…

Warum eigentlich?

Veröffentlicht am 01. November 2005 von Mark Pohlmann | PR 1.0

Ich hätte gern ein Podium (…) zur
Frage, wieso PR eigentlich so einen beschissenen Ruf hat.

Eine gute Frage. Warum eigentlich?

Burger King kämpft mit offenem Visier

Veröffentlicht am 13. Oktober 2005 von Mark Pohlmann | PR 1.0

Nicht immer muß man bei den Guten stehen, um glaubwürdige Kommunikation zu betreiben.

Burger King hat Debatte um gesundes Essen satt

Im Streit mit Politikern und Verbänden um politisch korrekte Werbung und gesunde Ernährung zeigt sich Burger King jetzt
als letzte aufrechte Marke. Die Fastfoodkette hat sich aus der Debatte
verabschiedet.In Großbritannien zeigte die Kette jetzt der Food Standards Agency (FSA)
eine lange Nase. Während FSA, Industrie und Regierung über die
Reduzierung von Salz, Zucker und Fett in Lebensmitteln debattieren, um
sie gesünder zu machen, vermeldete Burger King, es wolle die Burger
stattdessen so geschmackvoll wie möglich machen. Auf Salz, Zucker und
Fett will das Unternehmen daher nicht verzichten.

Zudem kündigte das Unternehmen an, es plane ein "Enormous Omelette
Sandwich". In den USA bereits auf der Speisekarte enthält das Omelett
740 Kalorien mit zwei Scheiben Käse, zwei Eiern, Schinkenstreifen und
Würstchen sowie knapp 5 Gramm Salz. Das Rezept klingt wie eine
Kriegserklärung an die FSA, die in diesen Tagen eine
Aufklärungskampagne gegen einen übermäßigen Einsatz von Salz beim Essen
startet.
Quelle: Horizont.net

Internetportal beteiligt sich an Demonstration

Veröffentlicht am 02. September 2005 von Mark Pohlmann | PR 1.0

Rentner demonstrieren vor dem ARD-Studio in Berlin gegen das Ende der Talkshow "Fliege", mit dabei die Initiative Internetportal „Generation 50plus“, schreibt heute die SZ. Mein erster Gedanke: Hut ab, das ist Engagement. Schnell mal gegoogelt und diese Seite gefunden: www.50plus-ans-netz.de. Dann die Ernüchterung: Das Internetportal ist eine vom Staat geförderte Initiative. Nun frage ich mich wirklich, ob es dessen Aufgabe ist, Bundesbürger zu mobilisieren, gegen die wirtschaftlich nicht ganz unbegründeten Entscheidungen einer anderen öffentlichen Einrichtung zu demonstrieren, oder ob man sich nicht eher wieder um das eigentliche Ziel kümmern sollte: Senioren ans Netz zu bekommen. Was das mit der Rettung der Fernsehehre von Ex-Pastor Fliege zu tun hat, erschließt sich mir nicht.