Archiv für die Kategorie ‘Soziale Netzwerke’

Facebook Memology 2011: Wir reden gerne über den Tod

Veröffentlicht am 07. Dezember 2011 von Anna Friedrich | Facebook, Medien 2.0, Soziale Netzwerke

Alle Jahre wieder untersucht Facebook, was die heftigsten Reaktionen der User waren. Die Top Ten Themen der 800 Millionen Facebooker sind in der Memology 2011 dargestellt. Hoch im Kurs in den USA ist der Tod von Osama bin Laden, gefolgt von der Tatsache, dass die “Packers” das US-Football-Finale gewinnen und der Freispruch von Casey Anthony im Mordfall ihrer Tochter .

In Deutschland sehen die meistdiskutierten Posts etwas anders aus: am meisten schockte Amy Winehouse’s Tod, gefolgt von der EHEC-Diskussion. Erst dann kommt Osama bin Laden. Auf Platz acht liegt Muammar al-Gaddafi’s Ermordung. Die Deutschen mögen also – das ist mal wieder typisch – nicht nur Todesanzeigen in der Zeitung, sondern auch das Gespräch über “prominente” Tote.


Darüber hinaus bietet die Memology noch Statistiken zu den am schnellsten gewachsenen Fanseiten. Jedoch sind nur die Bereiche Musik, Entertainment, TV und Sport abgedeckt. Viel spannender wäre es, welche Marken denn am meisten “Likes” in diesem Jahr generieren konnten, auch, um zu sehen, ob es überhaupt alles echte Fans waren…

Kleine neue Welt: Über vier Facebook-Ecken

Veröffentlicht am 22. November 2011 von Anna Friedrich | Facebook, Soziale Netzwerke, Web 2.0

Die Gesellschaft rückt im Zeitalter der digitalen Kommunikation zusammen, so die neuesten Statistiken. Psychologe Stanley Milgram fand in den 60ern in seinem berühmten “Small World Experiment” das Phänomen, dass jeder jeden über sechs Ecken kennt (“Six Degrees of Separation”).

Heute sind es laut Facebook Social Graph nur noch vier Ecken. Das ist das Resultat der Untersuchung von 721 Millionen aktiven Facebook Nutzern und damit 10 Prozent der Weltbevölkerung – dato die größte Studie zu sozialen Netzwerken überhaupt, durchgeführt in Zusammenarbeit mit der Universität von Mailand. Die Forscher untersuchten, wie viele Freunde die einzelnen User jeweils haben und stellte fest, dass die Verteilung sich deutlich von den vorangegangenen Studien zu sozialen Netzwerken unterscheiden. Des weiteren fanden sie heraus, dass der Bekanntheitsgrad zwischen zwei Facebook-Nutzern deutlich größer ist.

Spannend ist der Grad der kumulierten Verteilung egal welches Social Networks. Die Grafik zeigt, wie viele Menschen weniger Freunde haben als eine bestimmte Anzahl an Freunden. Die Grafik zeigt: 10 Prozent haben weniger als 10 Freunde, 20 Prozent haben weniger als 25 und 50 Prozent haben mehr als 100 Freunde. Durchschnittlich hat jeder 190 Freunde. Zwar sieht die obige Verteilung bereits recht ungleich gewichtet aus, allerdings ergaben frühere Messungen noch sehr viel größere Differenzen.

Über vier Handschläge….

Diese Darstellung zeigt: 99.6 Prozent der Userpaare sind über fünf Grade (6 “Sprünge”) miteinander verbunden, 92 Prozent über nur vier Grade (5 “Sprünge”). Mit dem Wachstum von Facebook stiegen offenbar auch die Verbindungen der Weltbevölkerung – logischerweise. Während 2008 noch 5,28 “Sprünge” zwischen Bekanntschaften lagen, sind es nur noch 4,74.

Zudem zeigt die Studie, dass 84 Prozent aller “Freundschaften” zwischen Nutzern der selben Länder existieren. Cluster bestehen zudem zwischen Menschen, die sich ähnlich sind hinsichtlich der Anzahl der Freunde und des Alters. Überraschend, wie das Facebook Data Team findet: auch unter den 60-Jährigen zeigt sich ein sehr ähnliches Alter zum eigenen Freundeskreis im sozialen Netzwerk (vermutlich nur entsprechend eine geringere Anzahl an Freunden insgesamt?).

Der Status Quo auf Facebook ist also perfekt. Perfekt nicht nur aus Sicht der User, die sich hier mit Gleichgesinnten connecten. Sondern auch für die Dinge (Marken, Produkte), die sie lieben. Was sie mögen (“liken”) und im sozialen Netzwerk öffentlich zeigen, das werden höchstwahrscheinlich auch ihre Freunde und Bekannte bevorzugen. Empfehlungen sind besonders sinnvoll und zielgruppengerecht, schließlich bewegt man sich ja stets in den eigenen Kreisen.

Wenn der Blogger mit dem Vorschlaghammer droht

Veröffentlicht am 21. November 2011 von Anna Friedrich | Medien 2.0, Soziale Netzwerke, Virales Marketing, Web 2.0


Im Nu werden Unternehmen zu den Angeklagten, der Shitstorm im Social Web nimmt seinen Lauf. So auch im Fall von Siemens: Der chinesische Publizist Luo Yonghao nutzte seinen Blog als Reklamationskanal. Er ärgerte sich über die Qualität seines Kühlschranks und über die langsame Reaktion des Unternehmens. Innerhalb von zwei Monaten gelingt es dem in China bekannten Publizisten, eine gesamte Internetgemeinde gegen Siemens zu versammeln. Am vergangenen Sonntag dann zertrümmerte er vor dem Unternehmenssitz in Peking öffentlichkeitswirksam seinen Kühlschrank mit einem Vorschlaghammer

Offenbar hatte die zuständige PR-Agentur nicht schnell genug reagiert. Nicht nur das: man unterschätzte auch den Blogger mit seinen gut eine Million Lesern. Als das Reparaturangebot kam, hatte Luo Yonghao bereits eine Welle losgeschlagen. Längst ging es ihm nicht mehr um den Kühlschrank an sich. Er forderte ein Eingeständnis seitens Siemens’ zum Qualitätsproblem. Ein fataler Fehler, den das Unternehmen zu spät erkannte.

Während sich die einen über eine zu einfältige Bloglandschaft in Deutschland beschweren, lernen Marken wie im Falle von Siemens weltweit das Fürchten vor den Bloggern, die mehr und mehr die Welt bedeuten. Was früher Journalisten eigenständig ausführten, nehmen Konsumenten dank Social Media meist selbst in die Hand: Kritik an Produkten und Dienstleistungen – egal ob in fremden Märkten oder hierzulande. Die Verbraucher-Attacken erreichen dann (erst) die Medien.

Abgesehen davon, dass Unternehmen häufig selbst damit überfordert sind, reicht eine Reaktion allein in den sozialen Netzwerken nicht aus. Vielmehr gilt es nun PR-seitig sofort zu reagieren, um einen PR-Gau zu verhindern. Man nehme hierzulande den Shitstorm um eine Schlecker-Kampagne oder mehrere Fälle der Deutsche Bahn, die mittlerweile aus ihren Fehlern gelernt zu haben scheint.

Social Media verändert die Aufgaben von Public Relations. Das “Risiko” von Beschwerden, die esaklieren könnten, vervielfacht sich und erreicht dank Mundpropaganda ganz andere Sphären. Besser, als Dan Tisch, Präsident der Global Alliance for Public Relations and Communication Management, könnte ich es nicht formulieren:

In a world where the ordinary consumer is walking around with global publishing power in his or her pocket, the role of public relations and corporate communications has shifted from creating content to attempting to influence the content that’s created by others.

Vier gute Gründe für Google+ Pages

Veröffentlicht am 10. November 2011 von Carsten Skansen | Bloggerei, Facebook, Soziale Netzwerke, Trends, Web 2.0

Die Firmenseiten für Google+ sind da. Sie nennen sich (wie bei Facebook) Pages, und bieten im Moment wenig überraschende Neuerungen. Dennoch sollte man diese Seiten jetzt nicht mit einem Schulterzucken abtun. Auch wenn man schon viel in die eigene Facebook-Seite gesteckt hat, gibt es einige gute Argumente für eine Google+ Page, die über die reine Präsenz im neuen Netzwerk hinausgeht.

1. Es ist gut vorstellbar, dass die Google+ Seiten bei einer Google-Suche weit besser gefunden werden, als die entsprechende Facebook-Seite. Zusätzlich kann man die Google+ Pages durch “Direct Connect” leicht in der normalen Google-Suche finden. Die Suchmaschine wurde dazu verändert: Wenn Nutzer ihrem Suchbegriff ein “+” voranstellen, kommen sie direkt auf die entsprechende Google+ Seite, sofern vorhanden.

2. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist, dass Google+ Seiten inhaltsbezogen sind. Viele Firmen sind nicht übermäßig gut für soziales Netzwerken geeignet. Sie haben kein Produkt, welches ständig besprochen werden muss. Sie haben nicht das Bedürfnis, jeden Tag etwas zu sagen, und gehen leicht im Grundrauschen von Facebook unter. Dennoch möchten auch solche Firmen ihre relevanten Informationen an den Kunden bringen. Google+ kann hier zu einer eleganteren Form des Newsletters oder Firmenblogs werden.

3. Ansonsten wird es bei Google+ auch Funktionen geben, die aus den Verbindungen mit bestehenden Google-Produkten ihren Nutzen schöpfen. Die Möglichkeit, eine Firmenseite gleich als Ort anzulegen, bietet lokalen Unternehmen durch Google Maps immensen Mehrwert, und wird sicher noch ausgebaut werden.

4. Auch die Integration der Google+ Pages in Google Analytics ist vorteilhaft, da viele Firmen mit dem Tool schon vertraut sind.

Es ist zu erwarten, dass Google in der Zukunft weitere Funktionen für Google+ auf den Markt bringen wird – und wir werden darüber berichten.

Digitale Informationsflut

Veröffentlicht am 20. Oktober 2011 von Anna Friedrich | Medien 2.0, Soziale Netzwerke


gefunden auf AllThingsDigital

Nikon-Shitstorm auf Facebook: First know your product, then post!

Veröffentlicht am 29. September 2011 von Anna Friedrich | Medien 2.0, Soziale Netzwerke, Themenmanagement

Jede Marke fürchtet genau das, was Nikon heute auf seiner Facebook-Fanseite erlebt. Ein offenbar wenig bis gar nicht fotografie-affiner Mitarbeiter einer vermutlich externen Agentur wollte die Fans nach den persönlichen Nikon-Lieblingsobjektiven fragen. Nur führt er diese Frage mit einem sehr unglücklich gewählten Statement ein:

Wer die Aufregung anhand der mehr als 3.000 Reaktionen noch nicht versteht: Allein die Aussage, dass ein guter Fotograf an der Qualität seines (teuren) Equipment zu messen ist, ist eine schiere Beleidigung für Hobby- wie auch professionelle Fotografen – und das aus dem Munde eines der größten Kamerahersteller.

In Wirklichkeit geht es nicht um die Technik, die dahinter steht. Das ist selbsterklärend und sollte selbst einem Praktikanten klar sein. Ein gutes Foto entsteht dann, wenn der Kameramann Objekt und Umgebung gekonnt in Szene stellt und ein Auge für den richtigen Moment hat. Das weiß auch Fotograf Chuck Miller, der in seinem Blog seine Enttäuschung über Nikon äußert.

Krisen-PR bekommt in Zeiten von Social Media Shitstorms eine völlig neue Dimension. Nikon reagierte mit einer Entschuldigung, beteuernd, es ginge doch nur darum, herauszufinden, mit welcher Ausstattung die eigenen Fans tolle Pics schießen. Wie Community Manager eine derartige Eskalation der Fanbase verhindern können?

1. Kennt Euer Produkt und dessen Enthusiasten.
2. Seid engagiert! Reagiert nicht nur, sondern stellt Fragen, um Eure Fans kennen zu lernen und mit Ihnen zu interagieren.
3. Seid leidenschaftlich. Nichts verprellt mehr, als ein Community-Team, dass weder Lust noch Freude am Dialog hat.
4. Bleibt auf dem Laufenden. Was ist der neueste Hype in der Branche? Wo ist der “heiße Scheiß”?
5. Postet regelmäßig, wenngleich auch nicht zu oft. Eine Facebook-Seite, die einen Monat lang inaktiv ist, interessiert keinen Menschen und positioniert die Marke negativ.
6. Der Name lautet SOCIAL Media. Auf Plattformen menschelt es also. Zwar ist es ein absoluter Fail, die Fans wie im Falle von Nikon zu beleidigen. Doch suchen Eure Fans das Persönliche, keine Maschine.
7. Postet relevante Beiträge – kein Spam. Die Themen müssen für Zielgruppe und Unternehmen gleichermaßen attraktiv sein.

Wer dies nicht tut, verliert nicht nur treue Fans, sondern als Agentur auch gute Kunden. Zu allen Punkten gehört die allgemein gültige Regel: Do what you sell!

Das MAVENS-Team freut sich darüber, unter anderem bei Lumix einen besseren Job zu machen.

Hell no. Amen.

Veröffentlicht am 15. September 2011 von Anna Friedrich | Soziale Netzwerke, Storytelling, Web 2.0, Werbung

Amen ist das neu gehypte Start-up aus Berlin. Die App erinnert an einen virtuellen Schulhof: man äußert seine Meinung zu einer Person, einem Ort oder aber einer Sache. Ganz banal nach dem “Hot or not”-Prinzip segnen die Kontakte im Netzwerk diese mit “Amen” ab oder sie wiedersprechen mit dem “Hell no!” Button.

Aus den Bewertungen wird eine persönliche Topliste generiert, die das Leben offenbar vereinfachen soll. Ziel sei ”Quoten für alle Themen der Menschheit” zu etablieren. Der Titel des Welt-Artikels: Die Welt ist voller Flops. Amen fasst den Zweifel über die Notwendigkeit gut aus. Andererseits: Wer hätte vor vier Jahren geglaubt, dass Twitter sich derart mainstreamig entwickelt?

Das Potential für Marken und Unternehmen ist durchaus vorhanden. Bei großer Nutzerschaft könnte sich Amen zu einer reinen Statistikdatenbank entwickeln, deren Daten teuer verkäuflich sind. Nichts ist wichtiger, als zu wissen, welche Produkte, welche Hersteller, welche Hypes die jeweiligen Märkte gerade dominieren, wie hier im Beispiel der derzeit uncoolsten Fashiontrends. Und nichts ist einfacher, als eine Vorliebe über “Ja/Nein” bzw. “Richtig/Falsch” auszudrücken – ohne komplizierte Kommentare und Optionen.

Gleiches gilt für die Gastronomie, die über die “Places”-Funktion, die im übrigen mit Facebook-Places und/oder Foursquare verbunden zu sein scheint. Beim Klick auf “Places” kennt das System bei aktivierter Ortungsfunktion sofort den Namen der Location.

Ich teile, also bin ich.

Veröffentlicht am 15. September 2011 von Anna Friedrich | Facebook, Soziale Netzwerke, Web 2.0

Diese übersichtliche Studie entspringt einer Befragung von über 9.000 Konsumenten ab dem Alter von 15 Jahren. Initiator Steven van Belleghem hat auch das Buch The Conversation Manager geschrieben und beansprucht die Repräsentativität seiner Ergebnisse für Länder wie Europa, USA und Australien repräsentativ sind. Einige Fakten können wir auch aus der eigenen Praxis bestätigen:

  • Das Twitter-Paradoxon: 80 Prozent kennen Twitter, aber nur 16 benutzen es.
  • Über 50 Prozent der Nutzer von Social Networks sind mit Marken verbunden.
  • Die Markenerfahrung offline sind der Hauptanlass, um online mit der Marke in Kontakt zu treten.
  • Menschen “liken” Seiten auf Facebook, weil sie das Produkt mögen, nicht aufgrund der Werbung.
  • 36 Prozent haben bereits Inhalte zu einer Marke auf Social Networks geposted.
  • Konsumenten wollen mitentscheiden: 44 Prozent wollen bei dabei sein beim Finden bzw. Verändern von (neuen) Produkten und Werbemaßnahmen.
  • Positive Erlebnisse veranlassen eher zur Online-Konversation als negative.
  • Menschen mögen Menschen, die sie kennen – deshalb verhalten sich Marken als seien sie einer von ihnen.
  • Weiterer Motivator zum connecten sind Informationen zu Produkten und Marken.

Whose space is MySpace?

Veröffentlicht am 05. September 2011 von Anna Friedrich | Soziale Netzwerke, Web 2.0

Myspace hat innerhalb kürzester Zeit die Mitgliederzahl auf 40 Millionen halbiert und ringt ums Überleben. Unter dem neuen Mutterkonzern Specific Media und mit Justin Timberlake als Werbezugpferd soll die Online-Community zum “It”-Netzwerk der Musikszene werden. Ob die geschrumpfte Community noch eine Chance hat? Man bezweifle die Ziele und schmunzle derweil über den Gedanken eines Vintage Social Networks:

Die Weisheit der Vielen: Schwarzfahren 2.0

Veröffentlicht am 03. August 2011 von Anna Friedrich | Soziale Netzwerke

Knapp 7.000 Fans sind es schon: auf der Facebook-Seite Schwarzfahren Hamburg warnen sich Smartphone-Nutzer gegenseitig vor Kontrollattacken. Während die einen die Weisheit der Vielen im Web nutzen, um sich vor dem Kauf eines Fahrscheines in den Hamburger S- und U-Bahnen sowie Bussen zu drücken, ärgern sich die anderen: die Kontrolleure des Hamburger Verkehrsverbunds (HVV) ärgern sich. Doch, auch wenn es indirekt Reklame fürs Schwarzfahren ist, sind die Initiatoren der Seite rechtlich auf der sicheren Seite.

Eine Sprecherin des HVVs appelliert an den Menschenverstand der Allgemeinheit, indem sie darauf hinweist, dass Schwarzfahren am Ende von den ehrlichen Fahrgäste und Steuerzahlern mitfinanziert wird. Gleichzeitig empfindet sie die Internetwarnungen nicht als bedrohlich. Bei mehreren hundert Prüfern könne auch eine Facebook-Gruppe nicht den Überblick behalten.

In München tauschen sich auf MVV Blitzer knapp 14.000 Menschen zu den Kontrollgängen in der bayrischen Landeshauptstadt aus, in Berlin tut es ihnen die neugegründete Schwarzfahren Berlin-Seite gleich. Die Münchner Verkehrsbetriebe sehen den “Blitzer”-Melder ebenfalls gelassen, da die MVV-Mitarbeiter ständig ohne Muster Linien und Richtung wechseln. (Quelle: Tagesspiegel)

Noch sind das keine schädlichen Ausmaße, nein. Aber das Phänomen zeigt, wie einfach es ist, sich als Gruppe “für” oder “gegen” etwas zu organisieren. Und am Ende entscheidet nicht, was recht und unrecht ist, sondern die Mehrheit.