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27. Juni 2010
von
Anna Friedrich
Es ist die erste Weltmeisterschaft seit Beginn der Social Media Ära. Die Begeisterung auf Facebook und Twitter ist weltweit unaufhaltsam. Letzeres war zu Beginn des Fussball-Spektales völlig überlastet und verärgerte durch seine Zusammenbrüche die Zwitscherer. Jetzt schrieb es vor zwei Tagen einen Rekord von 2.283 Tweets pro Sekunde (TPS) – im Durschnitt rechnete der Microblogging-Dienst gerade mal mit 750 TPS. In den Twitter-Trend-Topics von Adage führt der Worldcup deutlich vor den anderen Themen.

Wer die richtigen Hashtags abonniert hat, informiert sich in Echtzeit bestens über Twitter. Lobenswert ist hier die Twitter-Worldcup-Seite, über die man die Live Tweets zu einzelnen Spielen oder Ländern abrufen kann. Ein weiteres nettes Feature, das sich Twitter ausgedacht hat, ist die Länderflagge, die automatisch zum entsprechenden Hasthag, z.B. #ger oder #eng angezeigt wird:

Die Facebook-Gruppe “Mein Herz schlägt schwarz, rot, gold” ist nur eine von vielen Fanpages, aber mit fast 381.000 deutschen Fans. Da sieht die offizielle internationale FB-Seite des World Cups eher traurig aus: Weniger als 35.000 Menschen “liken” sie. Die Fifa-Seite liegt brach und damit eher überflüssig. Im Wirrwarr von mehr als 1.000 Seiten gibt es keine zentrale Anlaufstelle für WM-Fans, wie auch der Facebookmarketing-Blog feststellt.
Dann wäre da noch die Sache mit den lauten nervigen Tröten, den Vuvuzelas. Über die empört sich auch die Social Media Gemeinde. Manch Facebook-Protest-Gruppe hat 320.000 Anhänger. Inhaltlich scheint aber eher das Spiel, als das Lieblings-Utensil der Fans diskutiert zu werden.
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3. Juli 2009
von
Anna Friedrich
Wir kaufen den Bio-Käse bei Aldi, den Bio-Kaffe bei Tchibo und die ökologische H&M-Baumwoll-Kollektion. Längst hat der Öko-Trend sich in allen Bereichen der Konsum-Industrie durchgesetzt. Wer die wachsende Generation der LOHAS (Lifestyle of Health and Sustainability) begeistern will von seiner Marke, muss nachhaltig denken und handeln.

Nach der OTTO-Trendstudie Konsum-Ethik 2007 (pdf) startet das Trendbüro nun eine Neuauflage der Untersuchung zum Thema Nachhaltigkeit. Der Hamburger Online-Versand-Riese will darin die Zukunft des Ethischen Konsums genauer unter die Lupe nehmen. Fünf erarbeitete Herausforderungen sollen in den kommenden beiden Wochen auf der kooperierenden Utopia-Community, der Internet-Plattform für strategischen Konsum, thematisiert werden. Die ersten drei davon sind:
1. Herausforderung: Von der Elite zur Masse
Ist ethischer Konsum ein Luxusphänomen?
2. Herausforderung: Vom Wissen zum Handeln
Können wir die breite Masse dazu bewegen, ethisch(er) zu konsumieren?
3. Herausforderung: Von Produkten zu Beziehungen
Wie können wir unser reichhaltiges Wissen und Alltagserfahrungen stärker bei Unternehmen einbringen?
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt! In der Diskussionsgruppe-Gruppe „Die Zukunft des ethischen Konsums“ auf Utopia können Sie loswerden, was aus Ihrer Sicht Sache ist!
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30. April 2009
von
Anna Friedrich
Wir sind in den letzten Zügen der “heißen” Vorbereitungsphase. Am Dienstag startet die next09, erstmals als zweitägige Konferenz, am Kampnagel in Hamburg. Soviel steht fest: es werden zwei geniale Tage. Highlights gibt es unter den 130 namhaften Sprechern und Moderatoren jede Menge, darunter auch Keynotes von Jeff Jarvis, Umair Haque, Andrew Keen und Brian Solis und – last but not least – Itay Talgam und Repräsentanten von Nokia, Google und Amazon. Kurz und gut: Die bisher schon gut 1.200 Teilnehmer erwartet ein aufregendes Programm.

Das Thema der next09 ist Share Economy. Gerade jetzt in Zeiten der Krise ist Teilen ökonomische Intelligenz: Je besser wir andere an unserem Erfolg beteiligen, umso stärker profitieren wir selbst. Was motiviert uns zum Teilen? Wie wird daraus ein unternehmerischer Wert? Auf der next werden Sie sie kennenlernen: Strategien, Unternehmen und Produkte, mit denen Teilen zum Gewinn wird.
Alle Themenblog-Leser erhalten von Mavens einen Rabatt von 20 Prozent an. Dazu bitte einfach den Promotioncode 138mavens09 bei der Registrierung eingeben.
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25. Februar 2009
von
Anna Friedrich
Die Welt der “Hyperconnected” lebt gefährlich. Bei zu extremer Nutzung machen die sozialen Plattformen krank, so die britische Studie Well connected? The biological implications of ‘social networking (PDF). Twitter, MySpace, Facebook und Co. ersetzen bei vielen Nutzern reale soziale Kontakte und die Isolation wirkt sich negativ auf ihre Gesundheit aus.
Dr. Aric Sigman, Autor der in dem britischen Magazin “Biologist” veröffentlichten Untersuchung, sieht es als äußerst kritisch an, dass soziale Netzwerke mehr und mehr wirkliche Interaktionen ersetzen. Der Trend
…ermutigt uns, soziale Netzwerke aus unserem nicht-virtuellen Umfeld zu ignorieren. … Die Zeit, die wir damit verbringen, uns elektronisch zu sozialisieren grenzt uns von unseren physischen Netzwerken ab.
In seiner Studie erklärt er, warum sich die soziale Konnektivität sowohl objektiv als auch subjektiv in direkter Verbindung mit physiologischen Faktoren steht. So macht die Einsamkeit der Netzwerker nach seinen Ausführungen empfänglicher für Demenz, Herzkrankheiten oder Diabetes.
Das heißt also, Leute auf sozialen Netzwerken sind nicht nur Freaks, sondern kranke Freaks? Und ab wann genau ist es “zu viel”? Der Vorschlag von The Register ist gar nicht verkehrt:
In other words, skip that next Tweet, postpone polishing your LinkedIn profile, put off updating your Facebook status, and go hug someone. You’ll live longer.
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10. Dezember 2008
von
Mark Pohlmann

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20. Oktober 2008
von
Anna Friedrich
Vier Monate Vorbereitung für acht Stunden Programm und Diskussion: wir sind erschöpft, aber vor allem froh und glücklich, ein so fantastisches Event, das AktienCamp, ins Leben gerufen zu haben. Rund 100 angemeldete Teilnehmer kamen zum Camp und wir hatten elf Top-Referenten, die den Tag mitgestaltet haben. Die Auswahl der Location, das Nero in der Rumfordstraße, hätte besser nicht sein können und auch die Veranstaltungstechnik war perfekt organisiert.
Uns ist es gelungen, eine Atmosphäre zu schaffen, die unsere Botschaft transportiert: das AktienCamp als erste offene Netzwerkveranstaltung für Profis und Privatanleger. Es steht für eine vorher nie da gewesene Art des unkonventionellen Austauschs in der Finanzszene. Als Gründungsveranstaltung für Stockflock konnten wir auf dem AktienCamp in Realität den Spirit schaffen, den wir auf die AktienCommunity übertragen wollen.
Unser Programm – eine Mischung aus wirtschaftlichen und politischen Sprechern zusammen mit hochwertigen Beiträgen von Privatanlegern – war abwechslungsreich, unterhaltsam, spannend und interessant zugleich. Highlights waren unter anderem die Referenten Georg Fahrenschon, der Staatsekretär des Finanzministeriums Bayern, der Börsenbauer Johann Schmalhofer und natürlich Erich Sixt, Gründer und Vorsitzender der Sixt AG, der die Aktiencommunity Stockflock initiiert hat.
Nach allen Vorträgen hatten die AktienCamper ausreichend Möglichkeiten, mit den Sprechern zu diskutieren. Dass die Teilnehmer so engagiert waren und Fragen stellten hat uns gezeigt, wie wichtig es ist, Privatanlegern die Möglichkeit zu geben, sich mit den Profis auszutauschen. Wir haben wichtige Punkte der Finanzkrise besprochen und neue Erkenntnisse darüber erlangt, wie es jetzt weiter geht und was Anleger jetzt tun sollten.
Positive Resonanz
Das Feedback der Teilnehmer war unisono positiv und motiviert uns, bald eine Neuauflage des AktienCamps zu starten. Blogeintrage kommen unter anderem von Christian Hubel, Jaro Gruber, Raphael Haase, Thomas Schulze oder Stephan Ruef-Enders im AktienCamp-Forum. Wir freuen auch über die Medienberichterstattung, darunter Die Zeit, die Börsenzeitung und das Handelsblatt.
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30. September 2008
von
Mark Pohlmann
Diesen Vortrag habe ich gestern als Eröffnung des Brand Community Forums gehalten und möchte ihn selbstverständlich der Restöffentlichkeit nicht vorenthalten.
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22. August 2008
von
Anna Friedrich
Dave Balter, Geschäftsführer von BzzAgent, bietet sein Buch “The Word of Mouth Manual, Volume II” hier kostenlos zum Download an. Gemäß seiner eigenen Prämisse vermarktet er sein Werk nur über Mundpropaganda – zur Verbreitung arbeitet er mit 20 US-Top-Bloggern und kommt dadurch schnell ins Gespräch.
Balter gibt in seinem Handbuch preis, warum Mundpropaganda so mächtig ist. Zahlreiche Studien und Beispiele zeigen, wie Marketiers die “Mund-zu-Mund”-Werbung sinnvoll für ihre Produkte einsetzen können. Einen wichtiger Punkt des BzzAgent-Gründers ist, dass Unternehmen direkt mit ihren Kunden interagieren:
As a result, the emerging word of mouth phenomenon produces incredibly rich and authentic conversations. Conversations that matter to others, that help them make decisions about what is really worth buying. It may be more accelerated than the word
of mouth of old, but it’s still full of the authenticity that makes it so powerful.

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22. November 2006
von
Mark Pohlmann

Hier mal was in eigener Sache: Christian Rickens, seines Zeichens Redakteur beim Manager Magazin, hat ein Buch geschrieben über “Die neuen Spießer”, und es ist das erste Buch überhaupt weltweit, in dessen Danksagung ich auftauche. Danke dafür! Also eine dringende Kaufempfehlung von meiner Seite.
Worum gehts? Kurz gesagt: um Leute wie mich. Hier der Klappentext, frisch aus Amazon kopiert.
Familie, Glaube, Vaterland: Gebetsmühlenhaft posaunen die Vertreter der ‘Neuen Bürgerlichkeit’ ihre konservativen Ansichten und Bedürfnisse ins Land – und niemand hält dagegen. Bis jetzt. Eine fällige Abrechnung.
Die neuen Spießer sind auf dem Vormarsch. Sie wollen uns erzählen, dass der Zeitgeist konservativ sei und eine Rückkehr zu bürgerlichen Werten und Tugenden zwingend – nur so könne man Deutschlands Niedergang aufhalten. Doch was ist dran an den Thesen der ‘Neuen Bürgerlichkeit’? Was ist Provokation, was irrationale Schwarzmalerei? Wo irren Schirrmacher, Hahne & Co.? Mit analytischer Schärfe und Klarsicht hinterfragt Christian Rickens erstmals die Ideen und Positionen der neubürgerlichen Propheten und räumt mit deren Vorurteilen, Mythen und Denkfehlern auf. Denn in Wahrheit handelt es sich bei dem Phänomen der neuen Spießer um den untauglichen Versuch, die Probleme von heute mit Rezepten von vorgestern zu lösen.
Achja, ich wollte ja, daß er das Buch “Ich geb´ Gas, ich will Spaß” nennt – hätte der Wertediskussion, die er anstößt wie ich finde zu mehr Ehrlichkeit verholfen
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20. Oktober 2006
von
Mark Pohlmann
Die IT-Messe hat die Werbesprüche der Versicherer und Bestattungsunternehmen entdeckt. Das läßt tief blicken. (Screenshot ist aus einer Werbemail). Daß das “morgen” kein Substantiv sondern ein Adverb ist, also auch noch falsch geschrieben wurde, lasse ich jetzt mal außen vor.
