Archiv für die Kategorie ‘Trends’

Mach’s kurz: Der 15 Sekunden Wahlkampf

Veröffentlicht am 20. September 2013 von Sonja Petersmeier | Journalisten, Medien 2.0, Soziale Netzwerke, Trends, Web 2.0

Bike-Sharing & Co.: Trend oder Zukunft?

Veröffentlicht am 14. August 2013 von Nina Jacob | E-Commerce, Peer-to-Peer, Trends

Wir Menschen sind gesellig und das Teilen untereinander macht uns glücklicher (Quelle: GDI). Der Handelsblatt-Autor Axel Oppermann nennt es die Transformation der wirtschaftlichen Denkmuster vom Haben zum Teilen. Dahinter verbirgt sich die Grundidee, für wenig Geld und ohne Stress ein günstiges oder kostenloses Mietobjekt zu finden. Die kollaborative Wirtschaft wächst im Zeitalter von der Globalisierung, Smartphones, Facebook & Co. rasant. Online-Marktplätze für Auto-, Wohnungs- und Car-Sharing sprießen gar wie Pilze aus dem Boden. So viel steht fest: Das Kaufverhalten verändert sich dadurch vollkommen.

Airbnb zählt zu den Pionieren der Share Economy. Der Umsatz des Community-Marktplatzes für private Wohnungen wird laut Forbes auf 150 Millionen US Dollar geschätzt. Jeremiah Owyang stellt gar die These auf, Airbnb könne das nächste Ebay und Uber das nächste Amazon sein. So ist es ein spannender Ansatz für die Zukunft des E-Commerce, aber auch des Handels insgesamt, obwohl diese Entwicklung noch einen weiten Weg vor sich hat.

Spinlister-Suche Hamburg

Spinlister ist das erste Angebot mit der Idee des Bike-Sharings. Das US-Startup ist in 40 Ländern aktiv und hat soeben eine eigene App gelauncht. Spinlister eignet sich besonders für Touristen, die sich Fahrräder von Privatpersonen für kleines Geld ausleihen wollen. Wie auf fast allen professionellen Sharing-Plattformen ist auch hier für eine Privathaftpflicht im Schadensfall gesorgt. Klingt nach einer Win-Win-Situation – oder besser gesagt: Win-Win-Win-Situation. Schließlich verdient Spinlister 17,5 Prozent vom Mietpreis. Doch noch steht das Unternehmen in den Startlöchern: Es sind in den USA erst 600 Fahrräder gelistet. In Hamburg ist derzeit nur ein Rad im Angebot. Owyang findet:

Instead of relying on Amazon or eBay, the crowd can turn to Airbnb and Uber to get durable goods, media, and products at the local level and on-demand.

Es spart zudem Kosten, schont die Umwelt und das Wichtigste: Sharing ruft in uns das eigentliche Grundbedürfnis hervor, das Socializing. Es ist also nicht nur ein Trend, sondern die Denkweise einer neuen Generation von Nutzern. Share Economy-Modelle haben Zukunft und noch ist das Rennen um die Marktführerschaft nicht entschieden. Wichtig ist bei der Geschäftsidee, dass sie alltagstauglich, optimalerweise global realisierbar und in den meisten Fällen lokal anwendbar ist.

 

Frau vs. Mann: Der “soziale” Unterschied

Veröffentlicht am 25. April 2013 von Anna Friedrich | Soziale Netzwerke, Trends

Social Gender Infographic
Frau-/Mann-Unterschiede in der realen Welt sind bekannt und zur Genüge diskutiert. Ihre Online-Diversifikation sollten sich Unternehmen für eine zielgruppengenaue(re) Ansprache noch mal genauer ansehen. Laut der US-Studie von InternetServiceProviders sind 71 Prozent aller Frauen, aber nur 62 Prozent der Männer sind in den Socials aktiv. Dabei machen weibliche Nutzer auf Twitter einen Anteil von 62 Prozent aus, auf Facebook sind es immerhin 58 Prozent.

Auf Pinterest haben Frauen mit 70 Prozent die Hosen an. Die Nutzerschaft von GooglePlus dagegen ist zu 64 Prozent, die von Youtube und Linkedin zu 54 Prozent männlich. Schön, dass die Stereotypen bestehen bleiben, denn bereits 2009 gab es den Beweis: Frauen tratschen eben gern und Männer sind eher die pragmatischen Poser (Beitrag).

Die Erkenntnis kann Wegweiser für Marken und deren Produktkommunikation sein und damit für die generelle Strategie, was die Auswahl der Kanäle und deren Inhalte betrifft. Sind die Seiten erst einmal aufgebaut, zählt natürlich nur die individuelle Fananalyse: Ein Elektronikkonzern hat entgegen der Daten auf Facebook sicherlich mehr männliche Fans, wohingegen eine Körpferpflege-Marke umgekehrt hauptsächlich weibliche Likes erhascht.

Eine Frage, die bleibt: Ist nach Sprachen und Regionen die geschlechterspezifische Filtermöglichkeit für Postings bereits in der Entwicklung?

Wann werden Online-Inhalte öfter viral verteilt?

Veröffentlicht am 22. Januar 2013 von Stefan | Allgemein, Bloggerei, Journalisten, Medien 2.0, Online-Relations, Soziale Netzwerke, Storytelling, Trends, Virales Marketing, Web 2.0

Bild ViralDie beiden Professoren der University of Pennsylvania Jonah Berger and Katherine L. Milkman haben die Statistiken des Onlineangebotes der New York Times untersucht. Die beiden Professoren erhielten für die Studie “What Makes Online Content Viral?” Zugang auf die Auswertungen der “per Mail weiterempfehlen”-Funktion der New York Times. Die Studienautoren ermittelten auf Grundlage dieser Zahlenbasis, wie ein Artikel rein statistisch beschaffen sein muss, damit er von den Lesern häufig geteilt wird.

Das sind ihre Ergebnisse:

1. Auf die Länge kommt es an

Je länger ein Artikel ist, desto häufiger wird er erstaunlicherweise geteilt. Könnte man doch denken, dass die beklagte geringere Aufmerksamkeitsspanne dazu führt, dass diese Artikel sowieso niemand liest. Die Ergebnisse der beiden Autoren weisen aus, dass längere Artikel häufiger als kurze Artikel geteilt werden. Die Zahlen sind aber insbesondere für Journalisten beruhigend: Der größere Aufwand für längere Artikel lohnt.

2. Ärger, Ehrfurcht und Besorgnis helfen, traurige Inhalte nicht
Inhalte, die längere auf der Homepage verbleiben, werden öfter viral verteilt. Soweit nicht überraschend. Interessant wird es, betrachtet man die Gefühle, die Artikel auslösen: Wenn diese Ärger, Ehrfurcht oder Besorgnis (“anger, awe, or anxiety”) auslösen, werden die Inhalte häufiger geteilt. Traurige Leser teilen weniger. Den besten Viraleffekt erzeugt Ärger. Carson Ward schreibt in seiner Zusammenfassung der Studie im Blog eines SEO-Spezialisten in Seattle:

„Anger wins the award as the most viral emotion studied. Before belittling and insulting your readers, note that anger is typically directed at the topic – not the author or publication. Inciting anger in readers typically requires some tolerance for dealing with controversial topics.“

Auch wenn Ärger auslösende Artikel gemäß der Studie doppelt so viele Kommentare als andere Artikel erhalten, werden Marken weiterhin vorsichtig sein, in ihrer Kommunikation solche Themen anzuschneiden, vermuten die Autoren. Wir stimmen überein. Ihr wisst warum, ohne dass wir hier das Buzzword des Jahres 2012 nennen…McDonald‘s, ProSieben, H&M und Vodafone…genau!

Wenn Inhalte Ehrfurcht erzeugen oder die Leser  beeindrucken, ist das der zuverlässigste und sicherste Weg zu viralem Content.  Das überrascht nicht nur die Autoren der Studie. Allerdings spielen hier die gleichen Mechanismen eine Rolle, mit der uns spannende Filme und übermenschliche Filmhelden in ihren Bann ziehen („it’s the reason we can’t stop watching movies with big explosions and larger-than-life heroes“).

3. Zeigen Sie, dass Sie mitfühlen
Artikel und Posts, die ehrliche Emotionen enthalten, werden mehr geteilt. Diese Inhalte als professioneller Texter oder Journalist zu erzeugen, sei aber schwieriger als man meinen könnte. Gewollt emotionale Inhalte von Unternehmen gelingen selten, so die Autoren. Gleichzeitig gäbe es aber Massen an guten durchdachten Inhalten, für die sich niemand interessiert – einfach weil sie zu farblos und emotionslos sind. Eine schwierige Aufgabe also für alle Berufskommunikatoren da draußen.

4. Überraschend, interessant und mit Nutzwert
Das sicherlich am wenigsten überraschende Ergebnis, den das lernt man in jedem Social-Media-Seminar in den ersten Stunden, nützliche, überraschende und interessante Meldungen verbreiten sich stärker. Die Autoren ermittelten für diese Faktoren eine Rangfolge für die erhöhte Wahrscheinlichkeit, dass Inhalte mit diesen Elementen geteilt werden: Mit +34% der praktische Nutzwert, gefolgt von „interessant“ mit + 29% und „überraschend“ mit 16%.

5. Prominente Autoren
Artikel von namhaften Autoren werden öfter weitergeleitet als Artikel unbekannter Autoren. Erstaunlich dabei: Ein bekannter Autor hilft sogar ein wenig mehr als guter Content. Dieses Ergebnis kann nicht alle überrascht haben, denn der US-Bloger Luke Clum schrieb bereits jüngst im Distilled blog:

…a common misconception has developed amongst SEO’s – mainly that good content speaks entirely for itself. While content is innately influential, it usually only carries the authority of its creator or publisher.

6. Weibliche Autoren
Texte weiblicher Autoren werden öfter geteilt. Die Gründe bleiben unklar: Werden die „besseren“ Themen gewählt? Lohnt es sich für Online-Redaktionen und Agenturen jetzt mehr Frauen einzustellen? Die Antwort muss diese Studie schuldig bleiben.

7. Humor hilft (fast) immer
Auch wenig überraschend haben humorvolle Inhalte eine höhere Chance, viral verteilt zu werden. Interessant ist aber die von den beiden Professoren angeführte Studie “From subservient chickens to brawny men”. Sie zeigte, dass 60 % der Werbung, die eine hohe Viralität hatte, von kleineren Firmen geschaltet wurde, obwohl insgesamt 62 % aller Spots von den Fortune 500-Unternehmen kamen. Die Autoren erklären es sich damit, dass kleinere Unternehmen mehr Mut haben, ungewöhnlichere und überraschendere Ideen umzusetzen. Humor hilft nicht immer, aber ist sehr oft Element viraler Inhalte.

Abschließend noch eine Checklist, um zu prüfen, ob Eure Inhalte eine gute Chance haben, sich viral zu verbreiten:

 Die „Viral-Checkliste“

  • Wird das Thema umfangreich genug beschrieben? Ist der Artikel lang genug? (24)
  • Wird ein Gefühl wie Ehrfurcht, Ärger oder Besorgnis erzeugt? (18)
  • Erzeugt die Tonalität des Textes Emotion(en)? (12)
  • Ist der Inhalt praktisch nutzbar? (16)
  • Ist er interessant? (14)
  • Ist er überraschend? (8)
  • Ist der/die Autor(in) bekannt oder genießt er/sie eine hohe Glaubwürdigkeit? (8)
  • Wenn es lustig sein soll – ist es tatsächlich lustig? Seid Ihr sicher, dass Eure Kollegen oder Freunde nicht nur nett sein wollen? (∞)

Da nicht alle Faktoren erfüllt werden können (Bitte in den Kommentaren gerne Links zu Texten, die vermeintlich doch alles erfüllen), haben die beiden Professoren noch einen Maximalwert des Faktors in Klammern angeben, um die Faktoren zu priorisieren. Ist die Gesamtpunktzahl nahe 100 ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass Ihr einen viral erfolgreichen Text geschaffen habt.

Facebook sagt Pinterest den Kampf an

Veröffentlicht am 10. Oktober 2012 von Carsten Skansen | Allgemein, Facebook, Soziale Netzwerke, Trends, Web 2.0

Mit “Collections”, also Sammlungen, testet Facebook eine neue Funktion, die zu einer Konkurrenz für Pinterest werden könnte. Damit verlinken Unternehmen Bilder auf Facebook direkt mit ihrem Online-Shop. Anstelle eines “likes” können User hier “want” klicken. Die Objekte der Begierde werden in einer Wunschliste gesammelt und leiten den Nutzer direkt in den Verkaufsbereich weiter.

Absurdität oder Bedrohung? Angesichts der nun mehr als einer Milliarde Nutzer weltweit könnte das Netzwerk damit zur Gefahr für jeden Online-Anbieter werden. Dabei muss das Gigantennetzwerk nicht einmal die gleiche Qualität des Dienstes erreichen: Die Masse alleine reicht schon aus, kleinere Seiten und deren Geschäftsmodell zu vernichten. Allerdings ist Facebook schon an einigen Projekten, die nicht zum Kerngeschäft gehören, gescheitert.

Agenturen wie Mindshare sind sogar der Meinung, dass e-Commerce nur außerhalb von Sozialen Netzwerken stattfinden kann. Die Investoren haben wegen des Kursverfalls der Aktie Interesse an einem Erfolg der Shop-Funktion. Aber auch Konkurrenten und Social-Media Experten sind neugierig, ob es Zuckerberg gelingt, neue Wege der Monetarisierung zu erschließen.

Katzen stehen auf Diamanten

Veröffentlicht am 14. September 2012 von Antoniya Stankova | Allgemein, Soziale Netzwerke, Trends, Web 2.0


In Champagner baden, mit luxuriosen Accessoires herumposen und die Fotos im Web teilen. Was Jugendliche können, das können Katzen erst recht.

Die “Rich Cats of Instagram” (#RCOI) sind das Pendant des Tumblr Blogs, der den Nachwuchs der Superreichen bei dekadenten Spielchen zeigt. Die Vierbeiner kommen ganz nach ihren Herrchen: sie rekeln sich auf drappierten Dollarscheinen, brettern mit Porsches und Jachten davon und verpassen nie den Pediküre-Termin. Niedlich, oder ;-)

Neue Medien, alter Neid

Veröffentlicht am 24. August 2012 von Carsten Skansen | Allgemein, Soziale Netzwerke, Trends, Web 2.0

Das aktuelle “Opfer” der ungleichen Dreiecksbeziehung von Selbstdarstellung, Datenschutz und sozialen Netzwerken sind die Kinder der Super-Reichen. Der Tumblr-Blog Rich Kids Of Instagram ist seit einem Monat eine der am stärksten polarisierenden Seiten im Netz. Hier finden sich Bilder von Champagner schlürfenden Jugendlichen, Teenagern mit Sportwagen und allem, was sonst noch Neid hervorruft. Die Bilder kommen von Instagram, wo sie durch eine einfach Suche gefunden werden, und stammen meist von den Jugendlichen selber. Wieder einmal hält die individuelle Medienkompetenz leider nicht mit der Geschwindigkeit der technischen Entwicklung mit.

Spannender als die Bilder selbst ist die Diskussion darüber – auf der Seite und im Netz. Neugier, Neid und Peinlichkeiten erzeugen einen Buzz, der aufmerken lässt. Interessanterweise wird sich viel über die Inhalte ausgelassen, aber selten mit dem zugrundeliegenden Phänomen auseinandergesetzt. Warum zieht gerade diese Bildersammlung so viel Aufmerksamkeit auf sich? Die Erkenntnis ist weder neu noch schön: Sebstdarstellung, Schadenfreude und die Gelegenheit, einen Einblick in das Leben von “denen da oben” zu bekommen, bleiben starke und zeitlose menschliche Motivationen. Wenn Sie zusammenkommen, sind sie Garanten für Aufmerksamkeit und Gespräche.

Vier gute Gründe für Google+ Pages

Veröffentlicht am 10. November 2011 von Carsten Skansen | Bloggerei, Facebook, Soziale Netzwerke, Trends, Web 2.0

Die Firmenseiten für Google+ sind da. Sie nennen sich (wie bei Facebook) Pages, und bieten im Moment wenig überraschende Neuerungen. Dennoch sollte man diese Seiten jetzt nicht mit einem Schulterzucken abtun. Auch wenn man schon viel in die eigene Facebook-Seite gesteckt hat, gibt es einige gute Argumente für eine Google+ Page, die über die reine Präsenz im neuen Netzwerk hinausgeht.

1. Es ist gut vorstellbar, dass die Google+ Seiten bei einer Google-Suche weit besser gefunden werden, als die entsprechende Facebook-Seite. Zusätzlich kann man die Google+ Pages durch “Direct Connect” leicht in der normalen Google-Suche finden. Die Suchmaschine wurde dazu verändert: Wenn Nutzer ihrem Suchbegriff ein “+” voranstellen, kommen sie direkt auf die entsprechende Google+ Seite, sofern vorhanden.

2. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist, dass Google+ Seiten inhaltsbezogen sind. Viele Firmen sind nicht übermäßig gut für soziales Netzwerken geeignet. Sie haben kein Produkt, welches ständig besprochen werden muss. Sie haben nicht das Bedürfnis, jeden Tag etwas zu sagen, und gehen leicht im Grundrauschen von Facebook unter. Dennoch möchten auch solche Firmen ihre relevanten Informationen an den Kunden bringen. Google+ kann hier zu einer eleganteren Form des Newsletters oder Firmenblogs werden.

3. Ansonsten wird es bei Google+ auch Funktionen geben, die aus den Verbindungen mit bestehenden Google-Produkten ihren Nutzen schöpfen. Die Möglichkeit, eine Firmenseite gleich als Ort anzulegen, bietet lokalen Unternehmen durch Google Maps immensen Mehrwert, und wird sicher noch ausgebaut werden.

4. Auch die Integration der Google+ Pages in Google Analytics ist vorteilhaft, da viele Firmen mit dem Tool schon vertraut sind.

Es ist zu erwarten, dass Google in der Zukunft weitere Funktionen für Google+ auf den Markt bringen wird – und wir werden darüber berichten.

Die Social Media-Verdrossenheit

Veröffentlicht am 28. Juli 2011 von Anna Friedrich | Facebook, Soziale Netzwerke, Trends

via Tom Fishburne

DAS sollten sich Social Media Marketiers sich auf die Stirn schreiben und anschließend auf der Facebookwall ihres Unternehmens operativ umsetzen: Im Sumpf von Facebook, Google+, Blogs und Twitter befinden sich ihre Kunden längst im Überdruss. Sie sind müde von der Masse der Inhalte, der Anzahl der Unternehmen, die im Social Web auf der Pirsch nach ihnen und ihrem Netzwerk sind.

Sie machen kurzer Hand per “Unlike” virtuell Schluss mit Marken, die zu viel, zu wenig, unangepasst postet und damit nicht performen, ähnlich wie in einer echten Beziehung.

 

Facebook-besessen

Veröffentlicht am 28. Februar 2011 von Anna Friedrich | Soziale Netzwerke, Trends

Facebook mausert sich zum zentralen sozialen Netzwerk. Über die Hälfte der Internetnutzer in Amerika loggte sich Ende 2010 mindestens einmal im Monat bei Facebook ein, so die Schätzung von eMarketer. Analyst Paul Verna betont aber, dass damit auch die krassen Wachstumsraten enden werden:

Our figures confirm that well over half of US internet users are on Facebook, and the social network’s reach and influence will only increase in the next three years.

In diesem Jahr rechnet das Institut mit einem Anstieg um 13,4 Prozent auf 132,5 Millionen aktive Facebook-Nutzern allein in den USA. Facebook würde demnach 9 von 10 Social Networks-Nutzer erreichen und gut 57 Prozent aller Internetnutzer. Alle weiteren Prognosen, basierend auf der Auswertung zahrelicher Statistiken und Umfragewerten, zeigt diese Grafik: