Archiv für die Kategorie ‘Virales Marketing’

Spontanes “Share” Musical auf Konferenz

Veröffentlicht am 11. Mai 2011 von Anna Friedrich | Virales Marketing, Web 2.0

Eine nette Idee der Macher der Good Experience Life Konferenz (GEL) in New York City. Zur Überraschung der Zuhörer befanden sich im Saal professionelle Musical-Darsteller, die zum Thema “Share” performten.

Galantes Viral by Levi’s

Veröffentlicht am 22. Februar 2011 von Anna Friedrich | Virales Marketing

“Ich bin selbst darauf reingefallen”. Wenn knapp 6 Millionen Menschen innerhalb von einer Woche ein Video anklicken, das eigentlich markeninitiiert ist, dann bestätigt das den Erfolg eines Viral-Spots. Tatsächlich habe auch ich gestern den Spot der beiden neuseeländischen Studentinnen gesehen, die sich angeblich “just for fun” auf den Straßen LAs eine Videokamera am Hinterteil installierten. Es ging, wie nun offizielle Quellen bestätigen, um die Levi’s Curve ID Jeans, die bereits seit Monaten vermarketet wird. Verantwortlich ist Colenso BBDO. Chapeau!


Rear View Girls – Los Angeles
Hochgeladen von babisflou. – Entdecke internationale Webcam Videos.

Superbowl: 4.064 Tweets pro Sekunde

Veröffentlicht am 10. Februar 2011 von Anna Friedrich | Virales Marketing, Web 2.0, Werbung

Diesen neuen Rekord verkündet Twitter heute anlässlich des diesjährigen Super Bowls. Das alljährlich gehypte Finale der US-amerikanischen National Football League (NFL) wurde in diesem Jahr von 162,9 Millionen Menschen im TV live verfolgt und ist damit das TV Event mit den höchsten Einschaltquoten je her.

Die Zwitscherer schafften es ganze sechs Mal im Laufe der Spiele auf dieses (fast) Allzeithoch, wie die Grafik illustriert. Eines konnte der Superbowl nicht toppen: den Weltrekord von 6.939 TPS am Silvesterabend in Japan ( ja, Twitter nutzt eine eigene Einheit: Tweets per second).

Laut Twitter verursachte der Auftritt von Usher, der als UsherRaymondIV twittert, während der Halbzeit-Show der Black Eyed Peas, das zweit größte hoch in der Anzahl der Tweets. Er war auch die Person, über die am meisten geredet wurde. Auch häufig diskutiert wurden die Black Eyed Peas sowie die Stars Slash, Eminem und Christina Aguilera. Erst dann kommt im Ranking der NFL-Spieler Aaron Rodgers.

Was aber wäre der Super Bowl ohne all die viralen Spots, die bereits seit Wochen durch das Web kursieren. Am meisten geredet wurde bei Twitter über den Doritos-Spot:

Yes we Ken?

Veröffentlicht am 07. Februar 2011 von Anna Friedrich | Soziale Netzwerke, Virales Marketing, Web 2.0

2004 trennte er sich der nun bald 50-jährige Ken von seiner besseren Hälfte Barbie. Mattel nimmt sich das Comeback des Promi-Plastikprinzen sowie den Valentinstag zum Anlass, dem Puppenpaar eine zweite Chance zu geben. Die aktuelle Social Media Kampagne lässt die User antworten auf die Frage: “Sollte Barbie Ken wieder zurücknehmen?”. Je nachdem, wie abgestimmt wird, verändert sich der “Love-o-Meter”, der auch den berühmt berüchtigten Beziehungsstatus “It’s Complicated” mit einschließt.

Und noch nicht genug personifiziert. Barbie und Ken sind auf Facebook, Twitter, FourSquare und Hulu vertreten – ihr Leben wird dort entsprechend inszeniert, als seine sie Menschenwesen.

So fragt Barbie beispielsweise in die Runde: So. Confused. Just need to make my mind up already! Yes or no, do I get back together with @OfficialKen? und Ken schreibt beim Checkin ins Metropolitan Museum of Art: Barbie could spend hours looking at the timeless art, and I could spend hours looking at Barbie.

Ob die Fans nun Amor gewinnen lassen oder nicht, ist dann wohl eher Nebensache. Immerhin bringt der Spielzeugfabrikant seine Püppchen (wieder) ins Gespräch.

Virale Erfolge: Verrückt gewinnt

Veröffentlicht am 03. Februar 2011 von Anna Friedrich | Soziale Netzwerke, Virales Marketing, Web 2.0

Lady Gaga ist die Twitter-Königin. Die erst 24-jährige US-Sängerin schafft es mit fast als 8 Millionen Twitter Fans auf das beliebteste Account. Selbst Ashton Kutcher aka aplusk sieht da mit 6,2 Millionen Followern eher blass aus. Überhaupt betreibt Madame Gaga ihre Social Media Präsenzen äußerst erfolgreich: Auf Facebook und Youtube rangiert sie jeweils auf Platz vier der Beliebtheitsskala.

Nicht nur Stars und Sternchen setzen  Social Media Kanäle erfolgreich fürs Eigenmarketing ein. Dank der zunehmenden Anzahl an erfolgreichen Viralvideos wird gerade Youtube verstärkt zum Sprungbrett für jedermann. Die No Names werden entweder geliebt und gehyped oder gehasst und schnell abgeschrieben. Dies steigt und fällt mit dem eigenen Talent, der Inszenierung, der Idee, der Videoqualität, der Zielgruppe und vielen anderen Faktoren. Mashable hat die Top15 Musiker des letzten Jahres gelistet.

Einer davon ist Joe Penna: Er schaffte es als Mystery Guitar Man vom Schulabbrecher zum Youtube-Star auf Platz 7 der meistbesuchten Channels. Penna selbst sagt, er konnte so Karriere machen und einige Stufen in Windeseile überspringen, all das “…wouldn’t have happened without YouTube.

Erfolgsstories wie diese bringen Youtube auf die glorreiche Idee, die besten Entertainer zum Live-Event einzuladen: Playlist Live wird das erste Mal Ende März in Orlando stattfinden, ein Mavens-Event quasi – selbstveständlich MIT Liveübertragung.

Be cool on Facebook

Veröffentlicht am 26. November 2010 von Anna Friedrich | Medien 2.0, Soziale Netzwerke, Virales Marketing, Web 2.0

We don’t do advertising any more. We just do cool stuff. It sounds a bit wanky, but that’s just the way it is. Advertising is all about achieving awareness, and we no longer need awareness. We need to become part of people’s lives and digital allows us to do that.

Nike’s UK Marketing Chef Simon Pestridge wusste vor knapp zwei Jahren, was heute aktueller denn je ist. Nike ist mit Marken wie Dell bewährte Referenz für Marketing im Zeitalter von Social Media. Heute probiert sich fast jedes Unternehmen auf Facebook, Twitter und Co. Auch wenn das Handelsblatt Erfolgsbeispiele auf Facebook teilweise vergeblich sucht: Das Potential Facebook ist enorm.

Statt Print und TV heißt es auch beim Sportartikler adidas zukünftig Facebook und Youtube: ein Großteil des Marketingetats soll ab dem nächsten Jahr in Online-Aktivitäten verlegt werden. Jeder will dabei sein und es gehört längst zum guten Ton, den Dialog mit den Zielgruppen anzubieten:

Die Chefs wollen auf den Zug aufspringen, wissen aber nicht so recht, wo sie einsteigen sollen.

Ob die Themen und Aktionen gut ankommen, ist ebenso wie bei Viral-Spots à la Old Spice auf in Social Networks kaum planbar. So brachte sich der Otto-Konzern in dieser Woche mit seinem Facebook-Modelcontest perfekt ins Gespräch – und hatte doch ganz schön viel Glück dabei. Anstatt für eines der attraktiven Models stimmte die Mehrzahl der Nutzer für “Brigitte”, einem Studenten, der sich als Dame verkleidet einen Scherz erlaubte. Das Medien-Echo ist enorm und wird größten Teils als “Social-Media-Triumph” gefeiert. Ein “normaler” Gewinner dagegen hätte die Presse wohl kaum interessiert.

Die Frage nach dem ROI lässt sich nicht direkt beantworten. Eine funktionierende Social Media Präsenz wirkt sich nicht zwingend auf den Abverkauf aus. Vielmehr sind

Nutzer dazu geneigt, Produkte, die sie über das persönliche Netzwerk kennen, auszuprobieren. Das will eine Studie des MIT (Massachusetts Institute of Technology) belegen. Die Forscher gaben hierzu an 14.000 Probanden jeweils 48 Songs, die sie Probe hören und auf Wunsch herunterladen konnten. Soziale Interaktionen beeinflussen, wie beliebt der Song ist. Die Download-Rate allerdings bleibt unverändert. MIT-Professorin Lada Adamic glaubt dennoch daran, dass sozialer Einfluss elementar ist bei der Meinungsbildung:

For most real-life scenarios, social influence does play a big role, because we want to do what our friends do, and we trust their opinions. We want to fit in and be up-to-date.

Und diese Chance sollten sich Marken nicht entgehen lassen. MAVENS betreut übrigens unter anderem die Facebook-Präsenzen von Simyo und Panasonic.

Virales Wunder: And the winner is…

Veröffentlicht am 11. August 2010 von Anna Friedrich | Soziale Netzwerke, Virales Marketing, Werbung

Old Spice. Die erste Kampagne, die sogar den viralen Erfolg von Obama zu Zeiten der Präsidentschaftswahl übertrifft. Innerhalb von sechs Monaten schafft es Old Spice in den USA auf Platz 1 der Körperpflege-Marken für Männer. Und wow! Bei den Zahlen sollten Marketiers die Luft anhalten – als meistgeklickter Youtube-Kanal aller Zeiten schreibt Old Spice bereits jetzt Geschichte:

6 Millionen Abrufe am ersten Tag, 20 Millionen nach drei Tagen und doppelt so viele in der ersten Woche der Kampagne. Sechs Monate nach Launch wurden sage und schreibe 1,4 Milliarden Seitenaufrufe generiert. Auch die Verkaufszahlen sind beachtlich: Im letzten Monat stiegen sie um über 100 Prozent, in den letzten drei Monaten um 55 Prozent und über den Zeitraum von sechs Monaten sind es 27 Prozent Steigerung. Old Spice hat wohl alle Preise für Cannes und Co. bereits jetzt in der Tasche. Hier eine fantastische Zusammenfassung:

via Digital Buzz

World Cup Viral

Veröffentlicht am 06. Juli 2010 von Anna Friedrich | Virales Marketing, Web 2.0

35776_402372758363_585083363_4556201_288566_n

Das heute auf Facebook wohl am häufigsten verbreitete virale Bild zum World Cup mag etwas gemein sein. Es zeigt aber, wie schnell und in welchem Ausmaß eine begeisterte Fan-Gemeinde Botschaften in sozialen Netzwerken weiterträgt, wenn sie wirklich gut sind! (via Shankho Mukherjee)

Die neue Kocharena

Veröffentlicht am 22. Juni 2010 von Antoniya Stankova | Soziale Netzwerke, Virales Marketing

Während Promi-Köche im Fernsehen den Ton angeben, tischen im Internet die Enthusiasten auf. Im Mitmach-Web zählt das Können des normalen Nutzers. So lassen amerikanische Lebensmittel-Marken den Konsumenten die Kelle schwingen und neue Geschmacksrichtungen erfinden. Das macht Spaß, bindet Multiplikatoren an die Marke, schafft zielgruppengerechten Content und sorgt für Aufmerksamkeit. Herstellerherz, was willst du mehr?

Bildschirmfoto 2010-06-22 um 18.15.41

In der Papa’s Specialty Pizza Challenge sucht die Franchise-Kette Papa John’s nach einer neuen Pizza-Kreation. Die breite Fanbasis auf Facebook – mehr als 1.175.000 Fans – sorgt für eine rege Beteiligung. Bereits in den ersten Wochen zählt die Anwendung 80.000 Aufrufe und 1.700 News-Feed Eitnräge, so Mashable. Die Gewinner-Pizza wird im August in allen Restaurants in den USA verkauft. Der Erfinder bekommt ein Prozent Gewinnbeteiligung, lebenslang kostenlose Pizza und einen Auftritt im neuen TV-Spot.

Der Dosentomaten Hersteller RO*TEL startet das Wettberwerb “RO*TEL across America” unter dem Motto “We want your recipe”. Im Vergleich zu Papa John’s ist die Teilnahme hier bescheidener: Rund 2.100 Fans auf Facebook und 1.400 auf Twitter folgen dem Contest. Via Facebook Connect übermitteln Fans ihre Rezepte auf die externe Challenge Seite. Der Gewinner bekommt 2.000 Dollar.

Beide Aktionen setzen auf die virale Verbreitung innerhalb Facebook. Um an den Wettbewerben teilzunehmen, muss man Fan sein. Papa John’s bindet in seiner Anwendung die Funktionen “Freunde einladen” und “Auf der Pinnwand posten” prominent ein. So verbreiten Teilnehmer den Contest leicht in ihrem Bekanntenkreis. Der Pizza-Bäcker geht sogar einen Schritt weiter: Für die Promotion in eigenen Netzwerk stehen den Finalisten jeweils 1.000 Dollar zur Verfügung.

Die 10 Finalisten des RO*TEL Contest stehen bereits fest, das Finale der Pizza Challenge beginnt in wenigen Tagen. Dann entscheiden die Fans. Bei der Aktion von Papa John’s sind rund 12.000 Vorschläge eingegangen, die beliebtesten davon mit mehr als 4000 Likes. Die Rezeptsammlung von RO*TEL weist inzwischen 320 Einträge auf.

Bildschirmfoto 2010-06-22 um 18.19.06

Facebook Diesel Cam: Zeig’ dein Outfit

Veröffentlicht am 26. Mai 2010 von Antoniya Stankova | Soziale Netzwerke, Virales Marketing

Die Empfehlungsmaschine läuft. 100.000 Seiten nutzen inzwischen die Social Plugins von Facebook. Vor allem mit Hilfe des “Gefällt mir”-Buttons verbreiten Konsumenten Lieblingsprodukte in ihrem Bekanntenkreis.

Doch nicht alle jagen dem Online-Trend hinterher. Einige mögen es lieber, ja, old-fashioned kann man sagen, und erreichen Viralität über die Offline-Welt. So zum Beispiel das Modelabel Diesel.

Diesel bringt Facebook in die Umkleidekabine. Und das nicht etwa mit dem “Like”-Sticker, den Facebook zum Aufstellen im Laden vorsieht. Auch nicht mit dem offiziell bestätigten Location Based Service Facebook Places. Sondern viel einfacher mit der Diesel Cam.

Die Fotogeräte stehen in den spanischen Geschäften des Labels. Kunden fotografieren sich, posten das Foto via Facebook Connect und zeigen ihre neueste Fashion-Eroberung. Oder fragen schnell in die Runde, ob das Outfit gefällt. Die eigenen Freunde sind ja ehe die besten Shopping-Berater. Und die Marke entgeht dabei niemandem, denn die Bilder sind mit dem Diesel Logo gebrandet.

Diesel versteht die Sprache der Fashion-Begeisterten. Die Kampagne gibt dem Kunden das, was er ohnehin schon tut. Täglich stellen Shopping- und Mode-Blogger den Inhalt ihrer Einkaufstaschen ins Netz und präsentieren ihre neuen Looks. Bei Diesel brauchen sie jetzt dafür nicht mal mehr die Tüten auszupacken.