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Like-minded Shopping

Veröffentlicht am 14. Mai 2010 von Antoniya Stankova | Soziale Netzwerke, Web 2.0

Bildschirmfoto 2010-05-14 um 09.36.16Soziale Elemente haben im digitalen Handel längst große Bedeutung. Auf diesen Markplätzen geht es nicht bloß um das berühmte Schnäppchen. Käufer tauschen sich aus, bewerten Händler und empfehlen Produkte. Die Gemeinschaft funktioniert, denn bei unserer Kaufentscheidung hören wir in erster Linie auf Freunde und Bekannte, oder eben auf Menschen, die Erfahrung mit diesen Produkten haben.

Mit Facebook geht das Social Shopping in die nächste Generation. Die neuen Shops warten nicht, dass der Kunde ihre Community entdeckt. Sie gehen direkt zu ihm. Was jetzt zählt, ist die Empfehlung im Netzwerk des Nutzers. Die neuen Shops wollen den Kunden als Multiplikator gewinnen. Mit diversen Shop-Applikationen und den Facebook Social Plug-Ins ist das inzwischen ein Kinderspiel.

Der Mode Shop StyleQ integriert den Verkauf in seine Fanpage mit der Applikation ShopFans. Die Bestellungen werden direkt auf Facebook, in einem extra Reiter abgewickelt. StyleQ setzt auf Viralität als soziales Element und nutzt die Infrastruktur und Reichweite von Facebook selbst. Kunden können eine Wunschliste im Profil posten, ihre letzte Eroberung mitteilen und für Produkte abstimmen. Freunde sehen diese Aktivitäten in ihrem News-Feed und machen mit.

Die Jeansmarke Levi’s verwendet hingegen die Facebook Social Plug-Ins auf der eigenen Homepage. “Like-minded Shopping”, so heißt diese Art der viralen Verbreitung auf der Website. Mit dem Slogan “Declare your Likes” werden Kunden aufgerufen, Lieblings-Produkte zu “liken” und sie mit Freunden zu teilen. Laut Inside Facebook hat der Shop innerhalb von einer Woche mehr als 4000 “Likes” generiert. Einige Produkte haben inzwischen rund 700 “Gefällt mir”. Die Fanpage weist circa 30.000 Fans mehr als im Vormonat.

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